Vor Kurzem durften wir als Ecuador AG des Gymnasiums Limmer unsere Austauschpartnerinnen und Austauschpartner aus Sarayaku in Ecuador bei uns begrüßen.
Die Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschule aus dem indigenen Kichwa-Volk verbrachten zwölf Tage in Deutschland und lernten dabei unsere Schule, den Unterricht und den Alltag in ihren Gastfamilien kennen.
Zu Beginn ihres Aufenthalts fand eine besondere Begrüßungsveranstaltung statt. Gemeinsam besuchten wir in einem Laufkonzert durch den Musiktrakt verschiedene Musikensembles unserer Schule, die unsere Gäste mit ihren musikalischen Beiträgen herzlich willkommen hießen. Die Schülerinnen und Schüler der Keyboardklasse 5, der Bands Limmer Rising und Limmer Concert sowie des Chores präsentierten unterschiedlichste Musikstücke und sorgten damit für einen gelungenen und stimmungsvollen Empfang.
Diese besondere Begrüßung war ein schöner Auftakt für den Austausch und trug dazu bei, dass sich unsere Gäste von Anfang an willkommen fühlten. Der gesamte Aufenthalt war für alle Beteiligten eine bereichernde Erfahrung. Wir konnten viele gemeinsame Erlebnisse teilen, neue Freundschaften knüpfen und spannende Einblicke in die jeweils andere Kultur gewinnen. Wir blicken auf eine unvergessliche Zeit zurück und freuen uns schon auf das nächste Wiedersehen.
Ein weiteres Highlight unseres Austauschs mit den Schülerinnen und Schülern aus Sarayaku war der gemeinsame Besuch bei der ÜSTRA. Dort erhielten wir zunächst eine interessante Einführung in die Arbeit des Verkehrsunternehmens und erfuhren viele spannende Informationen über den öffentlichen Nahverkehr in Hannover.
Anschließend erwartete uns ein ganz besonderes Erlebnis, denn gemeinsam durften wir auf dem Betriebsgelände selbst mit einer Stadtbahn fahren. Diese außergewöhnliche Gelegenheit bekommt man nicht alle Tage und sie begeisterte sowohl unsere Gäste aus Ecuador als auch uns.
Der Besuch bei der ÜSTRA war für alle ein spannender und abwechslungsreicher Programmpunkt. Gemeinsam konnten wir etwas Neues erleben, viel lernen und eine weitere schöne Erinnerung an unseren Austausch sammeln.
Wenn aus Begegnung Bindung wird – Der Gegenbesuch aus Sarayaku (Ecuador) in Hannover
9. Oktober, 2026 | 15:59Vom 14. bis zum 25. Juni erlebte die Schulgemeinschaft des Gymnasiums Limmer einen ganz besonderen Höhepunkt des Schuljahres: Sieben Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 11 bis 13 sowie zwei begleitende Lehrkräfte unserer ecuadorianischen Partnerschule Unidad Educativa Sarayaku“waren zu Gast in Hannover. Dieser zweiwöchige Aufenthalt bildete den ersehnten Gegenbesuch, nachdem im vergangenen Oktober bereits eine Delegation unserer Schule das Amazonasgebiet in Ecuador bereisen durfte. Stand bei der Hinreise noch das gegenseitige Kennenlernen, das Eintauchen in eine völlig andere Lebenswelt und das Thema autonome Ernährung im Vordergrund, so ging es in Hannover nun um die Vertiefung der gemeinsamen Arbeit und das Zusammenwachsen als Gruppe.
Im Zentrum des dichten und abwechslungsreichen Programms stand das aktuelle Projektthema „Lebensraum Wasser – im Amazonasgebiet und in Niedersachsen“, welches sich eng an das UN-Nachhaltigkeitsziel 14 (Leben unter Wasser) anlehnt. Durch u.a. praktische Wasseruntersuchungen und einen Permakultur-Workshop setzten sich die Jugendlichen intensiv mit ökologischen Fragestellungen auseinander und verglichen die Herausforderungen beider Regionen. Dabei wurde über die Aktivität in der Austauschgruppe hinaus die gesamte Schulgemeinschaft und die Öffentlichkeit einbezogen: Neben dem alljährlichen Projekttag für den Jahrgang 8 setzten ein öffentliches Filmfestival und ein engagiertes Demokratieforum inklusive Podiumsdiskussion wichtige Zeichen für den interkulturellen Dialog und das globale Lernen. Nachfolgend sind die ereignisreichen Tage in Hannover sowie Umgebung aufgeführt und die Ergebnisse der Projektarbeit, die das bleibende Fundament dieser lebendigen Schulpartnerschaft bilden, die seit 2021 Bestand hat.


Projekttag „Lebensraum Wasser im Amazonasgebiet und in Niedersachsen“ für den 8. Jahrgang 2026
1. Oktober, 2026 | 8:41Wie auch im letzten Jahr fand dieses Jahr erneut ein spannender Projekttag für den 8. Jahrgang des Gymnasium Limmer am 17.06.2026 statt. Dieses Mal stand dieser unter dem Licht des gerade andauernden Incomings von Schüler*innen aus unserer Partnerschule aus Sarayaku, einem indigenen Kichwa-Ort aus dem Amazonasgebiet Ecuadors.
Der Tag startete mit der Vorführung des Films „Kanu des Lebens“ vom Regisseur Eriberto Gualinga, welcher aus dem Dorf Sarayaku stammt. Dieser Film stellt den Kampf der indigenen Bevölkerung Sarayakus gegen globale Ölkonzerne bei der Klimakonferenz 2015 dar. Im Rahmen der Teilnahme bauten einige Bewohner ein traditionelles Kanu, welches seinen Weg zur Klimakonferenz nach Paris pünktlich schaffte und als Zeichen für den Kampf der indigenen Völker aus dem Amazonasgebiet stand.
Nach der Filmvorführung kamen die Schüler*innen in Workshops zusammen, welche das Thema Wasser als Lebensgrundlage und als Verbindung unterschiedlicher Welten (Sarayaku und Hannover) thematisierten. Bspw. wurden Gewässerproben aus der Leine ausgewertet oder nachhaltige Gerichte mit selbstgepflückteten Wildkräutern des Flussufers gekocht. Darüber hinaus wurde in einem Workshop über die Rechte der Natur, anhand der Flüsse Bobonaza in Sarayaku und Leine in Hannover diskutiert und anschließend dargestellt. Besucht wurden die Schüler*innen dabei von den Austauschschüler*innen aus unserer Partnerschule aus Sarayaku. Dabei kam es zu spannenden Austauschen und Eindrücken auf beiden Seiten.
Im folgenden kamen die Austauschschüler*innen sowie Lehrkräfte unserer Partnerschule in die Klassen des 8. Jahrgangs und beantworteten gegenseitig viele spannende Fragen über ihre unterschiedlichen Lebensrealitäten. Begleitet wurden sie dabei von Mitglieder*innen der Ecuador AG, welche selber im letzten Jahr am Austausch teilgenommen haben und in Sarayaku waren. Für die Übersetzung waren die Schüler*innen der AG Ecuador und die Spanisch Lehrkräfte zuständig.
Dabei kam es zu einer echten Interaktion zwischen den Jugendlichen und die Schüler*innen des 8. Jahrgangs hatten die Möglichkeit, die Lebensrealität der Gastschüler*innen aus dem ecuadorianischen Regenwald kennenzulernen.
Insgesamt war es für alle Beteiligten ein ereignisreicher Projekttag, welcher bei vielen Mitschüler*innen Interesse an ganz anderen Lebensweisen und an unserer Schulpartnerschaft mit Sarayaku weckte.
Die AG Ecuador
Besuch aus Ecuador im Juni 2026: Begegnung, Filmfestival und Forum Demokratie an unserer Schule!
1. Juni, 2026 | 8:51
Unsere Schule freut sich auf einen ganz besonderen internationalen Besuch: Am 14. Juni 2026 in der ersten Pause begrüßen wir die Gäste aus unserer Partnerschule Unidad Educativa Sarayaku (Ecuador), die bis zum 24.06. unsere Gäste sein werden.
Sarayaku ist eine indigene Gemeinschaft im Amazonasgebiet des ecuadorianischen Regenwaldes. Die Begegnung bietet unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Einblicke in das Leben der Dorfgemeinschaft, den Schutz des Regenwaldes sowie das Leben im Einklang mit der Natur zu erfahren.
Das Motto dieser besonderen Begegnung ist: Lebensraum Wasser im Amazonasgebiet und in Niedersachsen.
Highlights des Besuchs sind folgende Veranstaltungen:
Projekttag des 8. Jahrgangs am 17. Juni: “Lebensraum Wasser im Amazonasgebiet und in Niedersachsen“
Die Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs beschäftigen sich im Rahmen eines Projekttages intensiv mit den Themen:
- Lebensraum Wasser
- Leben im Einklang mit der Natur
- Der Regenwald als schützenswerter Lebensraum
- Das Konzept des Kawsak Sacha („Lebendiger Wald“)
- Die Lebensrealität der Gemeinschaft von Sarayaku
Ausgehend vom Film „Kanu des Lebens“ setzen sich die Jugendlichen in von Umweltpädagog*innen und Lehrkräften geleiteten Workshops mit ökologischen, kulturellen und gesellschaftlichen Fragestellungen auseinander und entwickeln Perspektiven für nachhaltiges Handeln.
Filmfestival: „Kanu des Lebens“ am 18. Juni in der Aula (Filme von Eriberto Gualinga)
wir laden Sie herzlich zu unserem Filmfestival ein:
- Juni 2026, 18:00 bis ca. 20:00 Uhr, in der Aula unserer Schule
Der Eintritt erfolgt auf Spendenbasis. Außerdem können verschiedene Snack-Pakete erworben werden, um den Filmabend noch mehr zu versüßen. Darüber hinaus wird es die Möglichkeit geben, Handwerkskunst aus Sarayaku zu erwerben.
Gezeigt wird der eindrucksvolle Film „Helena de Sarayaku“.
„Helena de Sarayaku“ ist ein Dokumentarfilm über die junge indigene Aktivistin Helena Gualinga aus der Gemeinschaft Sarayaku im Amazonasgebiet von Ecuador. Der Film zeigt, wie sie zwischen ihrer Heimat und dem Leben im Ausland steht und sich international für den Schutz des Regenwaldes und die Rechte indigener Völker engagiert. Dabei macht sie auf die Gefahren durch Ölkonzerne, Umweltzerstörung und den Klimawandel aufmerksam und setzt sich dafür ein, die Kultur und Natur ihrer Gemeinschaft zu bewahren.
Forum zur Zukunft der Demokratie (in Kooperation mit Proterra)
SARAYAKU: LEBEN UND WIDERSTAND IM REGENWALD – demokratische Lebensformen des Buen Vivir und ihre politische Bedeutung für Europa
Den Abschluss bildet das Forum Demokratie am
- Juni 2026
18:00 bis ca. 20:00 Uhr
In der Aula unserer Schule
Vortrag von Prof. Dr. Philipp Altmann
Gemeinsam mit unseren Gästen aus Sarayaku möchten wir über zentrale Fragen unserer Zeit diskutieren:
- Wie kann Demokratie weltweit zum Schutz natürlicher Lebensräume beitragen?
- Welche Verantwortung tragen wir für globale Nachhaltigkeit?
- Was können wir von indigenen Perspektiven lernen, beispielweise vom Buen vivir oder dem Konzept des Kawsak Sacha („lebendiger Regenwald“)?
Alle Interessierten aus Schule, Elternschaft und Öffentlichkeit sind herzlich eingeladen.
Um eine Idee der Teilnehmendenzahl zu haben, wird um eine Anmeldung gebeten unter KlausWindolph[at]t-online.de oder info[at]proterra-hannover.de oder olga.diezhervias2[at]schulen-hannover.de
Wir freuen uns auf inspirierende Begegnungen, spannende Gespräche und einen lebendigen Austausch.
Diese besondere Begegnung wird gefördert durch ENSA (Engagement Global) und der BINGO Umweltstiftung.
Frederik Sander (11. Jahrgang), 1.6.2026




Drei unvergessliche Wochen in Ecuador bei unserer Schulpartnerschaft in Sarayaku
15. Dezember, 2025 | 17:49In diesem Herbst durfte eine Gruppe von Schüler*innen des Gymnasiums Limmer eine ganz besondere Reise erleben: Für knapp drei Wochen waren wir in Ecuador – einem Land, das mit seiner atemberaubenden Natur, seiner Vielfalt und seinen herzlichen Menschen unvergessliche Eindrücke hinterlassen hat. Der Anlass unserer Reise war der Austausch mit unserer Partnerschule in dem weltberühmten indigenen Dorf Sarayaku, in dem wir rund zehn Tage verbringen durften.
Sarayaku liegt mitten im ecuadorianischen Regenwald und ist für viele ein Symbol für den Schutz der Natur, die Bewahrung indigener Traditionen und den Widerstand gegen multinationale Ölkonzerne. Schon die Anreise per Jeep und Kanu war ein Abenteuer für sich und ließ uns erahnen, wie abgelegen und besonders dieser Ort ist. In Sarayaku wurden wir offen empfangen und in den Alltag der Gemeinschaft eingebunden. Wir lernten ihre Sprache, Bräuche und Lebensweise kennen und erfuhren, wie eng die Menschen dort mit der Natur verbunden sind.
Gemeinsam nahmen wir an traditionellen Bräuchen teil, wie der Minga, einer gemeinschaftlichen Arbeit, mit anschließenden Tänzen, vielen Trommeln und dem Trinken des traditionellen Getränks – der Chicha. Wir halfen bei alltäglichen Aufgaben und lernten den respektvollen Umgang mit dem Regenwald und die daraus erschaffenen Naturkunstwerke.
Ebenfalls war die Teilnahme an der Guayusa-Zeremonie (Trinken des traditionellen Tees – der Guayusa in den sehr frühen Morgenstunden), ein unbeschreiblicher Einblick in die Kultur der Menschen aus Sarayaku. Unsere Austauschpartner*innen zeigten uns, welche Möglichkeiten existieren, um Alltagsgegenstände aus reinen Naturmaterialien herzustellen. Die traditionelle Handarbeit macht es möglich, aus Pflanzenteilen wahre Kunstwerke zu erschaffen. Besonders beeindruckend war, wie selbstverständlich Nachhaltigkeit und Gemeinschaft in Sarayaku gelebt werden. Diese besonderen gemeinschaftlichen Werte durften wir nicht nur beobachten, sondern selbst im Alltag und der Umgebung erleben. Natürlich blieb auch Zeit für gemeinsame Aktivitäten wie Wanderungen durch den Regenwald, sportliche Wettbewerbe wie Fußball und intensiven Kontakt mit unseren Austauschpartnern, bei denen schnell Freundschaften entstanden.
Nach unserem Austausch in Sarayaku hatten wir die Möglichkeit, auch andere Teile Ecuadors kennenzulernen – darunter Städte wie Quito, Puyo und Baños, die uns mit ihrer reichen Geschichte, lebendigen Kultur und atemberaubenden Natur begeisterten. In Quito ergab sich für uns die Möglichkeit, einen der aktivsten Vulkane der Welt bis zur Höhe der Schutzhütte auf nahezu fünftausend Metern zu besteigen. Zwischen kolonial geprägten Altstädten, Andenlandschaften und tropischem Regenwald wurde uns bewusst, wie vielfältig dieses Land ist.
Der Austausch war für uns mehr als eine Reise: Er war ein interkultureller Dialog, ein Einblick in eine andere Lebenswelt und ein wertvolles Erlebnis, das uns persönlich sehr geprägt und unser Weltbild verändert hat. Wir kehren dankbar zurück – mit neuen Freundschaften, vielen neuen Perspektiven und dem Wunsch, das Gelernte in unseren Alltag mitzunehmen und an andere weiterzugeben.
Wir danken allen, die diese Reise möglich gemacht haben, insbesondere unseren Gastgeber*innen in Ecuador.
Kawsak Sacha – lebender Wald bleibt für uns nicht nur ein Begriff, sondern ein Gefühl, das wir nie vergessen werden!
Die AG Ecuador
Ein paar weitere Eindrücke:
„Der Ecuador-Austausch war eine super Erfahrung, bei der ich sehr viel darüber gelernt habe, wie man auf der anderen Seite der Welt lebt. Mich hat besonders die Natur und das Zusammenleben mit der Natur fasziniert. Man ist dort so nah an der Natur, dass man richtig darin eintaucht. Der Nachthimmel zum Beispiel war stockdunkel und man konnte die Sterne sehen. Man hört und sieht die faszinierendsten Dinge. Ich konnte nicht genug davon kriegen.“
„Jeder Tag in Sarayaku brachte etwas Neues und Schönes, voller faszinierender Eindrücke der ganze Aufenthalt war einfach unbeschreiblich toll🫂. Besonders beeindruckend fand ich die Minga am Wochenende, bei der das ganze Dorf zusammenarbeitete, sich gegenseitig half und gemeinsam die Wege und Plätze sauber hielt, dieses Engagement und Gemeinschaftsgefühl hat mich sehr bewegt.“
„In Sarayaku habe ich ein Gemeinschaftsgefühl erlebt, das stärker war als je zuvor, und ich wünschte mir, dass eine solche Verbundenheit überall auf der Welt zu spüren wäre. Die Natur in Ecuador war unglaublich schön und erstaunlich. Ich vermisse es, so einen schönen Anblick für 11 Tage gehabt zu haben.🌿“
„In Sarayaku konnte ich in eine andere Lebensrealität eintauchen, von der man sonst nur sehr wenig hört. Vor allem die Natur sowie die Naturverbundenheit der Leute und die vielfältigen Traditionen und Feste vor Ort haben haben mir sehr gefallen und werden mir lange im Gedächtnis bleiben.“
„Die Reise nach Sarayaku hat mir gezeigt, wie das Leben im Einklang der Natur möglich ist. Am meisten hat mir die Pflanzen und die Tierwelt im Regenwald gefallen, die sich von der im Deutschland stark unterscheidet, genauso wie die Kultur und der Tagesrhythmus der Menschen vor Ort.“
„Es war eine Reise, die mein Denken verändert hat. Die Abende mit meiner Familie waren für mich das tollste Erlebnis, weil sie einiges über ihren Alltag erzählt haben.“
„Ich fand die Eindrücke in Sarayaku sehr spannend und einprägsam. Vor allem die Gemeinschaft und Verbundenheit mit der Natur hat mir sehr gefallen, auch die Gastfreundschaft der Einheimischen war beeindruckend.“
„Mein Highlight in Sarayaku war unsere Teilnahme an der Guayusa Upina im Rahmen des Schulfestes. In dieser besonderen Tee-Zeremonie vor Sonnenaufgang werden die Träume erzählt und interpretiert. Es war beindruckend zu erleben, wie die „Alten“ den „Jungen“ das uralte Wissen der Vorfahren vermitteln.“
„Mich fasziniert, welches Selbstverständnis in Sarayaku gelebt wird. In Einklang mit der Natur leben bedeutet, nur zu nehmen, was man braucht, Flora und Fauna zu kennen für Nahrung, Medizin oder zur Konstruktion und sich im Alltäglichen an der Natur, von der man den ganzen Tag umgeben ist, zu orientieren beginnend beim Aufstehen. Eine wertvolle Erfahrung im Bezug darauf war es auch, sich und seine Bedürfnisse auf das Wesentliche zu reduzieren. Gerade dies tat mir sehr gut verglichen mit unserem Leben, in dem uns so oft dargestellt wird, was wir alles brauchen, kaufen und leisten sollen.“
Winterliches Musik:Forum 2025 – Ein musikalischer Spaziergang durch unsere Schule
14. Dezember, 2025 | 10:33Am Donnerstag, den 11. Dezember 2025, verwandelte sich unsere Schule in eine lebendige Bühne voller winterlicher Klänge. Unter dem neuen Veranstaltungstitel „Musik:Forum“ fand erstmals ein bewegtes Kulturformat statt, das Besucher*innen ein vielseitiges musikalisches Erlebnis bot – verteilt über mehrere Räume im gesamten Schulgebäude.
Anstelle einer großen zentralen Aufführung in der Aula lud das Lauf- bzw. Werkstattkonzert dazu ein, frei zwischen verschiedenen Stationen zu wechseln. In den Musikräumen, und natürlich auch in der Aula präsentierten die Keyboardklassen 5 und 6, der Chor, die kleine Band und die große Schulband ihre Beiträge.
Doch nicht nur musikalisch gab es an diesem Nachmittag viel zu entdecken: Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm ergänzte das Klang-Erlebnis und sorgte für zusätzliche vorweihnachtliche Atmosphäre. Die Oberstufe bot mit einem Getränke- und Waffelverkauf gemütliche Pausenmöglichkeiten, während aus dem Fach Kunst handgedruckte Weihnachtskarten erworben werden konnten – jedes Stück ein Unikat. Außerdem präsentierte unsere AG-Ecuador wunderschöne kunsthandwerkliche Produkte von unserer Partnerschule aus Sarayaku in Ecuador.
Das Musik:Forum 2025 war ein Nachmittag voller klangvoller Momente, kreativer Einblicke und schöner Begegnungen – ein gelungener Auftakt für das neue Format.
Wir danken allen Beteiligten und freuen uns bereits auf die nächste Ausgabe!
Nele Schmidt, 13.12.25
Feierliche Spendenübergabe an unsere Partnerschule Unidad Educativa Sarayaku im ecuadorianischen Regenwald
10. November, 2025 | 8:53Am 13. Juni fand an unserer Schule der diesjährige Spendenlauf statt – ein Tag voller Engagement, Motivation und Gemeinschaftsgeist. Dank des großen Einsatzes unserer Schüler*innen, Lehrkräfte und Unterstützer*innen konnte die beeindruckende Summe von 16.500 Euro gesammelt werden. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an alle Beteiligten!
Am 25. September wurde dieser Betrag im Rahmen einer feierlichen Videokonferenz offiziell an unsere Partnerschule Unidad Educativa Sarayaku im ecuadorianischen Regenwald übergeben. Die Freude und Dankbarkeit auf beiden Seiten war deutlich spürbar. Mehrere Vertreter*innen der Partnerschule ergriffen das Wort, um ihren herzlichen Dank auszusprechen – für die Solidarität, die Verbundenheit und den Ausdruck gelebter Menschlichkeit, gerade in Zeiten wie diesen.
Auch eine Schülerin unserer Partnerschule trug mit einem bewegenden Beitrag zur Feier bei, bevor eine traditionelle Tanzeinlage den gelungenen Abschluss bildete.
Diese Begegnung hat einmal mehr gezeigt, wie stark die Verbindung zwischen unseren Schulen ist – und was entstehen kann, wenn Menschen sich über Kontinente hinweg füreinander einsetzen.


Projekttag 8. Jahrgang: Gesunde, nachhaltige und autonome Ernährung im Amazonasgebiet und in Niedersachsen
21. August, 2025 | 12:13Am 25.6.2025 veranstalteten wir als Ecuador-AG einen Projekttag für den gesamten achten Jahrgang, der ganz im Zeichen unserer Partnerschaft mit der Unidad Educativa Sarayaku in Ecuador stand. Ziel dieses besonderen Tages war es, den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in das Dorf Sarayaku und unsere Schulpartnerschaft zu geben. Es ging aber in erster Linie um unser Projekt „Nachhaltige Ernährung in Niedersachsen und dem Amazonasgebiet“ Von der ersten bis zur sechsten Stunde waren wir gemeinsam aktiv und haben gelernt, erlebt, diskutiert und gestaltet.
Der Tag begann mit einem gemeinsamen Einstieg im Klassenverband. Zuerst schauten wir zusammen einen Film, der den Auftritt Sarayakus bei der Klimakonferenz 2015 in Paris beleuchtete. Im Mittelpunkt stand das Projekt des Dorfes, ein Traditionelles Kanu mit nach Paris zu bringen, um die indigene Kultur der Kichwa zu repräsentieren. Für viele war es beeindruckend zu sehen, wie unterschiedlich das Leben auf der anderen Seite der Welt sein kann und dennoch, wie viel uns verbindet.
Im Anschluss ging es in kleinere Gruppen, in denen verschiedene Workshops zum Thema Ernährung angeboten wurden. Das Oberthema war hierbei „gesunde, nachhaltige und autonome Ernährung im Amazonasgebiet und in Niedersachsen „, was auch unser Projekt für unsere Begegnungsreise in Sarayaku im Herbst dieses Jahres sein wird. Hier konnten sich die Schülerinnen und Schüler praktisch und kreativ mit wichtigen Themen unserer Zeit auseinandersetzen. Ein Beispiel dafür war der Workshop „Klima schmeckt“, bei dem es um klimafreundliche Ernährung, regionale Produkte und bewussten Konsum ging. Aber auch andere Themen wie Urban Gardening, Fairer Handel, globale Lieferketten oder nachhaltige Gerichte wurden aufgegriffen.
Die Gruppen arbeiteten intensiv und interessiert an ihren Themen. Besonders schön war, dass viele die Gelegenheit nutzten, sich eigene Gedanken zu machen. Um das Gelernte festzuhalten und auch für andere sichtbar zu machen, gestalteten die Schülerinnen und Schüler im Anschluss Präsentationen zu den jeweiligen Themen, die im Klassenverbund präsentiert wurden.
Zum Abschluss trafen sich alle Beteiligten noch einmal zu einem gemeinsamen Kahoot-Quiz, das Fragen zu Ecuador, zur Partnerschule und zu den Inhalten der Workshops enthielt. Mit viel Freude und Ehrgeiz wurde geraten, gewusst, gelacht und auch so manches Detail aus dem Film oder den Gruppenarbeiten wieder hervorgeholt.




















Rückblickend war der Projekttag für uns als Ecuador-AG ein voller Erfolg. Es war schön zu sehen, wie offen und interessiert der achte Jahrgang sich auf das Thema eingelassen hat. Wir hoffen, dass die Schüler*innen ihre Erfahrungen aus den Projekten in ihren Alltag einbinden und so einen nachhaltigeren Lebensstil festigen können. Und vielleicht hat der eine oder die andere Schüler*in ja auch Lust bekommen, sich künftig selbst in der Ecuador-AG zu engagieren.
Die Ecuador-AG
Gefördert und unterstützt werden die Schulpartnerschaft, und die Projekttage von


Kulturabend voller Kreativität und Vielfalt – ein gelungener Abend am Gymnasium Limmer
23. Juni, 2025 | 8:37Am Dienstag, den 17. Juni 2025, verwandelte sich die Aula unserer Schule in eine lebendige Bühne für ein buntes Spektrum kultureller Darbietungen. Das diesjährige Sommer- Kulturforum bot ein beeindruckendes Zeugnis der Kreativität, des Engagements und der Vielseitigkeit unserer Schulgemeinschaft.
Das musikalische Programm eröffnete die Keyboardklasse 5 unter der Leitung von Herrn Pabst. Es folgten mitreißende Beiträge der Keyboardklasse 6, geleitet von Herrn Gerrlich, und des Chors, geleitet von Herrn Pabst. Im Rahmen der Keyboardklasse kooperiert das Gymnasium Limmer mit der Musikschule Hannover. Die großartige Zusammenarbeit lässt sich in dem Erfolg der Aufführung deutlich erkennen.
Souverän und charmant führten Paula und Julie aus dem 9. Jahrgang durch das Bühnenprogramm und begleiteten das Publikum gekonnt von Programmpunkt zu Programmpunkt.
Gesellschaftlich engagiert zeigte sich die AG Mitmischen, die sich in ihrem Beitrag mit den Themen Demokratie und Antifaschismus auseinandersetzte – ein wichtiges Zeichen in der heutigen Zeit.
Gelungen waren auch die Darbietungen zum Thema Traum des Kurses Darstellendes Spiel des 12. Jahrgangs unter der Leitung von Frau Schattling. Ausdrucksstark und berührend zeigten die Schülerinnen und Schüler, was Theater auf schulischer Bühne leisten kann.
Der Kurs Bild – Ton – Szene 9 (unter der Leitung von Frau Bergmann und Herrn Pabst) beeindruckte gleich doppelt: Zum einen mit einer tänzerischen Choreographie zu selbst komponierter Musik, zum anderen mit einem künstlerischen Video zum Thema „Masken“. Auch der Kurs Bild – Ton – Szene 8 von Frau Bielawski, Frau Schmidt und Frau Schattling präsentierte einen fantasievollen Trickfilm, der das kreative Schaffen und technische Können in dem Bereichen Kunst, Musik und Darstellendes Spiel eindrucksvoll unter Beweis stellte.
Rhythmisch und klanglich vielseitig wurde es zum Abschluss des Bühnenprogramms mit den Auftritten der kleinen und der großen Band, die das Publikum begeisterten. Ein besonderes Highlight: Bei einem Stück übernahm Bosse aus der Klasse 7A sogar selbst das Dirigat – eine beeindruckende Leistung!
Parallel zur Veranstaltung wurde im Foyer eine vielfältige Kunstausstellung präsentiert. Darüber hinaus informierten verschiedene Stände über das Engagement innerhalb der Schulgemeinschaft: Die Bibliotheks-AG präsentierte die handsignierten Drucke unserer „Bibliothekswesen“ von Ingo Siegner, die AG Ecuador berichtete von ihrem Projekt und bot Handgefertigtes von unserer Partnerschule in Sarayacu an. Der kommende Abiturjahrgang sorgte mit Getränken und Snacks für das leibliche Wohl.
Die gelungene Veranstaltung zeigte einmal mehr, wie viel Kreativität, Engagement und Gemeinschaftsgeist in unserer Schule stecken. Ein herzlicher Dank gilt allen Mitwirkenden, beteiligten Lehrkräften und vor allem unserem engagierten Technik-Team– und natürlich dem Publikum, das mit Begeisterung dabei war.
SMI, 23.06.25







































































