Jugendbuchwoche: Schreibendes und malendes Klassenzimmer

19. November, 2020 | 19:09

Ein weiterer Baustein der Partnerschaft mit der Jugendbuchwoche war das „Schreibende Klassenzimmer“. Marek aus dem 6. Jahrgang berichtet, was er dort erlebt hat.

Bei dem Schreibenden Klassenzimmer dieses Jahr war das Motto für die Klassen 6: „Trau dich! Mutig ins Abenteuer“. Und man sollte das Bild der Illustratorin Ute Thönissenals Inspiration nutzen, um Geschichten zu schreiben und Bilder zu malen, die dann in einem Büchlein gedruckt werden sollen. Ich fand es sehr cool, dass wir eine eigene Geschichte erfinden und schreiben konnten, und die Aussicht, dass diese in einem Buch gedruckt wird war eine zusätzliche Motivation. Eigentlich sollte aus den eingereichten Geschichten und Bildern auch eine Ausstellung im Künstlerhaus gemacht werden, die wegen dem Corona-Virus jedoch abgesagt werden musste.

Die Geschichten und Bilder können jedoch im Internet unter https://www.kinderkultur-stadt-hannover.de/wortgewand/schreibendes-klassenzimmer-jbw-2020 bestaunt werden und zusätzlich wird es im Januar eine Ausstellung in unserer Schulbibliothek gegeben.

Wir Schüler*innen wurden dabei betreut und unterstützt von unseren Lehrer*innen Nele Schmidt, Andreas Nolting, Max Lichte und Johannes Hagen.

Digitale Lesung: Zu Gast bei Boris Pfeiffer

18. November, 2020 | 9:45

Im Rahmen der Partnerschaft mit der Jugendbuchwoche konnte der 6. Jahrgang eine ganz besondere Lesung erleben. Der Kinder- und Jugendbuchautor Boris Pfeiffer schaltete sich von Zuhause in die Klassenzimmer und gewährte ganz persönliche Einblicke und erfreute mit einer Lesung aus seinem Buch „Das wilde Pack“.

Hier beschreibt Frida Wessels, wie Sie es erlebt hat:

Am 12.11.2020 in der 6. Stunde kam ich in den Raum geschlendert, in der Erwartung ganz normal Englisch zu machen. Doch so war es nicht! Denn als ich mit meinen Freunden aus der Pause kam, viel mir sofort auf, dass der Monitor an war und ich meine Schwester in ihrem Klassenraum sehen konnte. Unser Englischlehrer hat uns nämlich auf Zoom zu einem Meeting geschaltet und da die anderen Klassen schon da waren, konnte ich meine Schwester sehen, die in meine Parallelklasse geht. Plötzlich erinnerte ich mich an die Lesung, die heute stattfinden sollte und es machte alles einen Sinn. Froh darüber, dass Englisch ausfiel, ließ ich mich auf
meinem Platz nieder. Und dann ging es auch schon los!
Der Autor Boris Pfeiffer begrüßte uns erstmal herzlich und wir ihn auch. Danach stellte er sich vor und als ich hörte, dass er „die ??? Kids“ geschrieben hat, war ich total beeindruckt! Denn „die ??? Kids“ habe ich früher sehr gerne gelesen und gehört. Doch er erzählte auch, dass er nicht der einzige Autor von der Buchreihe ist, sondern drei weitere dazu gehören. Außerdem erzählte er, wie er sein erstes Gedicht durch einen Streit mit seinem Vater schrieb. Danach, wie er meinte, konnte er gar nicht mehr aufhören zu schreiben und trotzdem ist er nie auf den Gedanken gekommen Autor zu werden. Aber schließlich hat er es doch geschafft so tolle Bücher wie „Die ??? Kids“ zu schreiben. Doch das war nicht immer so: Er sagte, er hätte lange Zeit nur Theaterstücke geschrieben, was ich mir nicht so ganz vorstellen kann. Nachdem er sich lange vorgestellt hat, hat er uns die Bücher (die fast ausschließlich aus Buchreihen bestanden) gezeigt und uns ein bisschen etwas darüber erzählt. Besonders ein Buch namens „Celfie“ hat mir gut gefallen. Aber auch die anderen Bücher, wie „Das wilde Pack“ fand ich gut. Er hat uns aber nicht nur seine fertigen Bücher
gezeigt, sondern auch die, die noch im Druck sind. Da war einmal eine Buchreihe, in der es über absterbende Korallenriffe geht und ein Gedichtband mit einem Gedicht über Donald Trump! Nach dieser kleinen Buchvorstellung durften wir ihn nach ausquetschen, was wir auch ordentlich ausgenutzt haben!

Doch nun kam der eigentliche Teil der Vorlesung: nämlich die Vorlesung! Anstatt „Die ??? Kids“ vorzulesen, was ich eigentlich erwartet habe, las er „Das wilde Pack“ vor, was ebenfalls weltweit bekannt geworden ist vor. Mir persönlich hat die Vorlesung sehr gefallen. Boris Pfeiffer hat mit sehr viel Ausdruck vorgelesen, sodass man sich die Geschichte bildlich vorstellen konnte. Während der Vorlesung herrschte im Klassenraum absolute Stille und jeder hörte sprachlos zu. Nach einer ein paar wundervollen Minuten war der Zauber auch schon vorbei und alle applaudierten begeistert. Viele sagten danach, sie sie fanden die Vorlesung super und würden sich das Buch auch gerne kaufen. Die Zeit verging wie im Flug und nicht lange nach der Vorlesung mussten wir auch schon abrechen, da die Zeit um war. Es war aber eine schöne Erfahrung, so einen netten, sympatischen und lustigen Mann kennen zu lernen. Mir hat es auf jeden Fall gefallen und hoffe, dass es den anderen genauso
ging.

Wir sind Partnerschule der Jugendbuchwoche – Unsere 9er kommen zu Wort

11. November, 2020 | 12:09

„Trau dich! Mutig ins Abenteuer“ so lautet das Motto der Jugendbuchwoche der Stadtteilkultur Hannover 2020. Das Gymnasium Limmer ist dieses Jahr die Partnerschule und darf sich deswegen über viele schöne Aktionen und Angebote freuen. Auch unter Corona-Bedingungen konnten wir viel möglich machen.

Im Vorfeld der Jugendbuchwoche fanden vier Workshops mit dem Rapper Spax statt, in denen vier unserer 9. Klassen der  ihre Gedanken in Form von Texten festgehalten haben. Statt im Rahmen des Eröffnungsabends, werden diese Texte dies Jahr von Spax in einem kleinen Video präsentiert.

Allgemeine Informationen zur Jugendbuchwoche finden sich hier: https://www.hannover.de/Kultur-Freizeit/Freizeit-Sport/Freizeiteinrichtungen/Stadtteilkultur/Jugendbuchwoche-Hannover-2020

Sechtsklässler*innen quizzen zu Religionen

17. Juli, 2020 | 14:59

Im Distanzlernen beschäftigten sich die Sechstkläser*innen im Werte und Normen Unterricht mit den drei großen monotheistischen Religionen: Judentum, Christentum und Islam. Im Anschluss traten sie mit ihrem Wissen in einem Kahoot-Quiz gegeneinander an. Wer noch nicht teilgenommen hat, kann dies bis zum 26.07.2020 unter diesem Link tun: https://kahoot.it/challenge/28c9d69a-7754-48b5-be8f-3743c4448b7b_1594542952546?&uid=TmllbWFuZA==

Corona – Elfchen dichten, illustrieren und vertonen

17. Juli, 2020 | 7:37

Dies war der Projektauftrag des Wahlpflichtkurs Bild-Ton-Szene des 8. Jahrgangs während des Homeschoolings in der Corona Zeit. Dabei sind spannende Videos entstanden, die das Thema von verschiedenen Seiten beleuchten.

Viel Spaß beim Ansehen der Ergebnisse!

Fast zum Anbeißen! Und fair gehandelt!

16. Juli, 2020 | 11:15

Im Kunstunterricht haben die Schülerinnen und Schüler der 7e Schokopralinen aus Soft-Ton gestaltet. Die Schülerinnen und Schüler bekamen den Auftrag als Food-Designer Pralinen in Schachteln aus Soft-Ton anzufertigen und ein Werbeplakat zu erstellen. Der Kakao, der für die Pralinen verwendet wird, kommt ausschließlich aus fairem Handeln. In diesem Projekt wurden das plastische Arbeiten und die künstlerisch praktischen Fertigkeiten des Kunsthandwerks gefördert. In Anknüpfung an das Projekt „Fairer Handel“ im Fach Erdkunde haben sich die Schülerinnen und Schüler auch mit diesem Thema im Kunstunterricht beschäftigt.  Es ist ihnen gelungen, das Spiel mit der süßen Warenwelt und ihrer Verlockungen mit einer Fair-Trade-Herstellungsweise zu verbinden.

Ein Kunstwerk für die Zukunft

29. Juni, 2020 | 15:44

Gestalte ein Kunstwerk über die Coronazeit! So lautete die Projektaufgabe für den 7. Jahrgang im Fach Kunst. Lasse aus der 7a hat sich der Aufgabe gestellt und eine Skulptur erstellt, „Das Hamstermännchen“. Hier berichtet er davon.

Was ist das Thema / worum ging es?

Es ging darum die Gefühle und die Einstellung der Menschen in der Coronazeit in einem Kunstwerk zusammenzufassen. Ich habe mich dazu entschieden das Einkaufen von großen Mengen darzustellen. Deshalb habe ich als Elemente Klorollen, Desinfektionsmittel, Nudelpackungen, Mund-Nase-Maske und Hefetütchen gewählt. Zusätzlich habe ich noch einen Zollstock benutzt für die Abstandsregelung und eine Gabel für den Kampf gegen das Coronavirus verwendet. Die Körperhaltung des Wesens zeigt, dass es stark ist und gegen das Virus kämpft.

Wie bin ich vorgegangen?

Ich habe zuerst eine Skizze gemacht und mir die Elemente überlegt, die ich verwenden will, dann habe ich es mit normalen Gegenständen gebaut. Hier habe ich keinerlei Klebstoff benutzt.

Danach habe ich das ganze Kunstwerk aus Pappe und Papier ohne Kleber nachgebaut. Alle Materialien sind mit dünnen Pappstückchen verbunden. Anschließend habe ich die einzelnen Teile angemalt und trocknen lassen. Zum Schluss habe ich sie wieder zusammengesteckt und fotografiert. Als Farben habe ich die normalen Farmen der Gegenstände verwendet. Der Schnabel aus den Hefetütchen habe ich sehr einfach dargestellt. Als Alternative habe ich nochmal ein Foto mit Maske gemacht. Diese konnte ich aber leider nicht aus Papier nachbauen.

Was ist mir schwer/leichtgefallen und warum?

Es war schwer die Elemente nur mit Pappe und Papier zusammenzubauen. Es hat mehr Spaß gemacht es mit den richtigen Gegenständen zu bauen, weil diese fester sind.

Wie ist das Ergebnis gelungen? Welche Teile sind mir gut gelungen und warum? Was lässt sich wie verbessern?

Ich finde das Kunstwerk ist mir ganz gut gelungen und es ist eindeutig ein Wesen zu erkennen. Die Skulptur ist 28,5 cm groß und ich habe 7 Elemente ohne Klebematerial verbunden. Die Körperhaltung ist zwar nicht richtig originell, aber das Wesen soll ja nur stark wirken. Beim Nachbauen der normalen Gegenstände habe ich geometrische Formen verwendet und sie danach farbig gestaltet. Nur die Maske ist nicht geometrisch.

Was hat mir Spaß gemacht und was habe ich gelernt?

Es hat mir Spaß gemacht mein „Hamstermännchen“ zu bauen. Ich habe festgestellt, dass es ganz unterschiedliche Möglichkeiten gibt Papier und Pappe miteinander zu verbinden. Das hätte ich vorher nicht gedacht.

Vielen Dank für das coole Projekt und das wir etwas bauen durften.

Baut eine Kugelbahn!

24. Juni, 2020 | 11:06

Als Kunstaufgabe für die Corona Zeit im Homeschooling, bekamen die Schüler*innen des Jg. 5 eine ganz besondere Herausforderung: Baut eine Kugelbahn zu selbst gewählten Motto. Ziel war neben Statik (Stabilität) und Ästhetik (interessantes Aussehen) auch, dass die Kugel ohne Unterbrechung so lange wie möglich rollen soll.

Die Kugel durfte also auch nicht zwischenzeitlich noch einmal per Hand angeschubst werden, sondern musste den Parcour allein aufgrund der Schwerkraft zurücklegen.

Es sind großartige Kugelbahnen aus Holz, Papier, Kunststoff, Metall und anderen Materialien zu unterschiedlichen Themen entstanden. Von der Reise in den Dschungel bis in den Weltraum: Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt.

Viel Spaß beim Anschauen des ersten Videos! Andere Filme folgen noch.

Ein berühmtes Kunstwerk als inszenierte Fotografie nachstellen

24. Juni, 2020 | 10:56

Im Rahmen der Corona-Homeschooling Projekte beschäftigten sich Schüler*innen der 6. Klassen mit berühmten Kunstwerken. Zunächst wurden die Werke im Hinblick auf Bildgegenstände, Komposition, Perspektive, Bildausschnitt, Farbe, Licht und Bildstimmung analysiert. Anschießend inszenierten die Schüler*innen eine „Fälschung“ des Bildes mithilfe von Alltagsgegenständen, wodurch teilweise interessante inhaltliche Bezüge zur eigenen Lebenswelt und der „Corona“-Situation entstanden.

Hier kann eine Auswahl bestaunt werden: