75 Jahre Demokratie in Niedersachsen

15. September, 2021 | 20:38

Demokratie lebt davon, dass wir sie mitgestalten. Das nehmen wir als Schule ernst und wollen diesem Anspruch gerecht werden. Mit unserem 10. Jahrgang setzen wir deswegen ein fächerübergriefendes Projekt mit dem Titel „Digitale (Werte-)Vermittlung – Entwicklung spielerischer Zugänge zu Demokratie und Geschichte“ um. Ziel dabei ist die Entwicklung eines digitalen Spiels (Text-Adventure) zur Verwendung in der Gedenkstätte und in Schulen mit dem Ziel, Schüler*innen Handlungsoptionen gegen Alltagsrassismus und Rechtsextremismus exemplarisch zu vermitteln. In einer Auftaktveranstaltung im Rahmen eines Projekttages haben die Schüler*innen nun sehr engagiert mit der Umsetzung begonnen. Die ersten Zwischenergebnisse sind vielversprechend. Wir dürfen alle gespannt sein, wie es weiter geht. Hier gibt es schon mal einige Einblicke:

Lesementorinnen gehen an den Start

14. September, 2021 | 20:57

Lesen öffnet Welten, auch zwischen Menschen. Am Gymnasium Limmer startet in diesen Tagen ein weiterer Durchgang des Lesementorings, einem Programm der Landeshauptstadt Hannover (Stadtbibliothek Hannover und Kulturelle Kinder- und Jugendbildung), bei dem einige unserer Neunt- und Zehnklässlerinnen geschult werden, Grundschüler*innen der Albert-Schweitzer-Schule beim spielerisch-kreativen Umgang mit dem Lesen zu begleiten.

Die beiden Referentinnen Elke Lückener (erfahrene Freiberuflerin) und Marlien Schlüter (Fachbereich Stadtbibliothek, Kinder- und Schulbibliotheksarbeit der Landeshauptstadt Hannover) machen die Jugendlichen an zwei Tagen fit und vermitteln ihnen die Grundlagen für die Zusammenarbeit mit den Kindern. Am Ende der Programmlaufzeit erhalten alle teilnehmenden Mentoren den „Kompetenznachweis Kultur“.

Weitere Informationen: www.lesementoring.de

 

 

Besuch von Amnesty International

15. Juli, 2021 | 12:47

Im Rahmen der Beschäftigung mit Menschenrechten und Menschenrechtsverletzung hatten die WuN Kurse JG 8 Besuch von Patrizia Carrillo, die sich ehrenamtlich für die Organisation Amnesty International einsetzt.

Nach einer Einleitung, die sich mit der Geschichte der Menschenrechtserklärung und der Entstehung von Amnesty beschäftigte, haben sich die Schüler*innen mit Beispielen für Menschenrechtsverletzungen in aller Welt auseinandergesetzt. Die Vorgehensweise der Organisation und ihre Rolle liegt in der Veröffentlichung sowie Anprangerung von ebendiesen, damit die „Ich habe nichts davon gewusst“ – Ausrede für niemanden gilt.

Patrizia erzählte eindringlich von ihrer eigenen Motivation, bei Amnesty mitzuarbeiten und berichtet aus ihrem Tätigkeitsfeld, der Arbeit gegen Zwangsverheiratung junger Mädchen. Alle Beteiligten bezeichneten die Veranstaltung als lehrreich und motivierend.

„Ich fühle mich informiert, betroffen und weiß jetzt auch, wo ich mich engagieren kann“- so eine Schülerin am Ende der Veranstaltung.

Für mehr Infos besucht gerne die Homepage der Jugendorganisation von Amnesty Hannover: https://amnesty-hannover.de

Kristina Rehr, 15.07.21

Pop-up Kultur:Forum

15. Juli, 2021 | 12:38

Das traditionelle Kultur:Forum zum Abschluss des Schuljahres fand dieses Jahr aufgrund der Pandemie nicht wie gewohnt statt. Stattdessen gab es in diesem Jahr eine kleine Pop-up Ausstellung in der Aula. Schüler*innen aus den Jahrgängen 5-9 präsentierten tolle Ergebnisse aus dem Kunst-, Physik- WN- und Profilunterricht.

Nele Schmidt, 15.07.21

Wir machen Sketchnotes!

15. Juli, 2021 | 12:03

Wie mache ich ansprechende und anschauliche Notizen? Im Rahmen der Kultur:Schule haben wir unter unserem aktuellen Motto „Begegnungen im analogen und/oder digitalen Raum“ eine Sketchnote-Vermittlerin eingeladen. Diese hat sich per Videokonferenz in alle Klassen zugeschaltet und der ganzen Schulgemeinschaft die Grundlagen von Sketchnotes vermittelt.

Reinecke, 15.07.21

Künstlerische Mathematik oder mathematische Kunst?

13. Juli, 2021 | 18:17

Wie groß ein Quadratmeter aussieht, wollten wir Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b herausfinden. Schnell war uns klar, dass wir dafür einhundert Quadratdezimeter bräuchten. Also haben wir uns ans Werk gemacht. Jeder aus der Klasse hat kleine Kunstwerke beigesteuert und endlich hatten wir einhundert zusammen. Die ganze Klasse freut sich nun über das bunte Kunstwerk, das jetzt in unserem Klassenraum hängt.

Klara und Mateo, 5b, 13.07.21

Erste digitale Begegnungen mit unserer Partnerschule in Ecuador

13. Juli, 2021 | 18:14

Die Schulpartnerschaft zwischen dem Gymnasium Limmer und der Unidad Educativa Sarayaku (Ecuador) macht ihre ersten Schritte. Seit März 2021 besteht der Kontakt mit dem neuen Schulleiter, einer Lehrkraft und dem Bildungsverantwortlichen der Gemeinde. Das Projekt „Brieffreundschaften“ wurde bereits erfolgreich durchgeführt. Die Spanischklassen des 8. und 9. Jahrgangs haben 40 Briefe nach Sarayaku gesendet und eine Antwort darauf erhalten. Es gab 3 Videokonferenzen zwischen beiden Schulen. An der letzten haben auch Schuler*innen teilgenommen.

Marieke aus der 9b war dabei und berichtet hier davon.

Videokonferenz mit einem indigenen, ecuadorianischen Volk

Am Montag, den 05.07. gab es ein Ereignis, was vermutlich so noch nicht stattgefunden hat. Spanischschüler*innen und -Lehrerinnen des Gymnasiums Limmer (Nora Tur Reich, Olga Diez Hervias und  Petra Bernecker) nahmen an einer Videokonferenz mit Schüler*innen und Lehrer*innen eines indigenen Volkes aus Sarayaku, Ecuador, teil. Zustande kam dies durch den Kontakt mit Patricia Gualinga, die schon einmal zu Besuch am Gymnasium Limmer war. Damals gab es einen Aktionstag rund um das Thema Nachhaltigkeit, der viel Spaß gemacht, aber auch sehr zum Nachdenken angeregt hat. Daraus folgte die Idee einer gemeinsamen Kooperation, die sowohl nachhaltige als auch kulturelle Themen behandeln sollte.

Bei der Videokonferenz ging es los mit einer Vorstellung. Wir haben auf Spanisch gesprochen, was erstaunlich gut geklappt hat. Die Umgangssprache in Sarayaku ist Kichwa, eine indigene Sprache aus der Quechua-Sprachfamilie. Trotz des kulturellen Unterschiedes haben wir uns gut verstanden und ausgetauscht, über Lieblingsessen (in Sarayaku Fisch mit Blättern), Berufswünsche aber auch, ob uns der Regenwald wichtig ist und was wir dafür tun, um ihn zu erhalten. Man hat den örtlichen Abstand nicht so stark gemerkt, wie ich persönlich erwartet hätte. Zwischendurch gab es einmal technische Probleme aber danach verlief es reibungslos. In dieser Hinsicht ist Sarayaku ein sehr fortschrittliches Dorf. Sehr interessant waren die Gemeinsamkeiten, zum Beispiel, dass auch die Kinder dort Berufswünsche wie Ingenieur oder Ärztin haben. Unterschiedlich waren aber zum Beispiel die Fortbewegungsmittel, Fahrrad fahren können sie in Sarayaku aufgrund des vielen Regens und der daraus resultierenden Straßenbeschaffenheit nicht, aber sie nutzen motorisierte Wasserfahrzeuge.

Insgesamt ein schönes erstes Kennenlernen, dass viel Freude auf die weitere Kooperation geweckt hat!

Diez, 13.07.2021

¿Leer en español? ¡Claro que sí!

9. Juli, 2021 | 14:17

Auf Spanisch vorlesen? Na klar! Nach nur einem Jahr Spanisch und -wie wir alle wissen- einem Schuljahr mit einer langen Phase des Distanzlernens nahmen alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 6D und 6E die Herausforderung an, am Vorlesewettbewerb in spanischer Sprache teilzunehmen. In der ersten klasseninternen Runde wurden je drei Gewinner*innen ermittelt: Danilo, Jan und Timon aus der Klasse 6E sowie Jonna, Justus und Ole aus der Klasse 6D.

Am Dienstag, den 6. Juli 2021 fand die Endrunde im Ganztagsbereich statt, die von den engagierten Moderator*innen Victoria, Lea, Coral und Jakob geleitet wurde. Das Publikum saß auf Stühlen, Tischen und Kissen, um den Vorleser*innen zuzuhören und natürlich um ihnen tosenden Applaus zukommen zu lassen.

Die sechs Schüler*innen lasen erst souverän einen Ausschnitt aus ihren vorbereiteten Texten vor. Die drei Gewinner Jan, Justus und Danilo hatten dann noch die schwierige Aufgabe, einen anspruchsvollen unvorbereiteten Text vorzulesen. Die Jurymitglieder Rafael, Medina, Edina und Ceylin nahmen gewissenhaft ihre Aufgabe wahr, konnten sich jedoch auch nach langer Beratung nicht für einen einzigen Sieger entscheiden. Auch durch die Mitarbeit von Herrn Dr. Dräger, der zufällig vorbei kam, konnte kein eindeutiger Sieger ermittelt werden, da die Leseleistung insgesamt hervorragend war. Aus diesem Grund entschied sich die Jury schlussendlich dafür, zwei erste Plätze an Danilo und Justus zu vergeben.

Wir gratulieren allen sechs Gewinner*innen ganz herzlich für diese tolle Leistung.

Und konnte man auch etwas gewinnen?  

Abgesehen von den Urkunden, die natürlich auch von unserer Schulleiterin Frau Hedderich unterschrieben wurden, konnten durch die großzügige Unterstützung des Fördervereins zwei spanisch-deutsche Bildwörterbücher, ein spanisch-deutsches Bilderbuch, Eis-Gutscheine und Chupa Chups als Preise vergeben werden. ¡Muchísimas gracias!

Petra Bernecker, 08.07.21

Mathematik trifft Kultur

9. Juli, 2021 | 13:51

Der 6. Jahrgang ist im Matheunterricht ganz im Farbenrausch und rechnet mit Dezimalzahlen nach allen Regeln der Kunst. Die Schüler*innen konnten unter Beweis stellen, dass sie  – trotz Corona – den Umgang mit Dezimalzahlen und alle Rechenregeln beherrschen.

(Foto: Arbeitsblatt von Emil Vormanek, Klasse 6b; von Schroedel Verlag GmbH)

Wie schreibe ich eine wirklich gute Geschichte? – Kreatives Schreiben in JG 6

8. Juli, 2021 | 18:37

Der gesamt 6. JG hatte in den Tagen 24.- 30.06 die einmalige Gelegenheit, begleitet von „echten“ Schriftstellerinnen ihrer Kreativität in ganztägigen Workshops freien Lauf zu lassen.

Hier ihre Erfahrungen und Eindrücke:

Ein Tag in der Schreibwerkstatt

Am Montag den 28.6. kam die sympathische Kinderbuch-Autorin Nikola Huppertz aus Linden in unsere Klasse. Nachdem sie sich vorgestellt hat, zeigte sie uns verschiedene Möglichkeiten und gab uns Tipps, wie man eine interessante und anschauliche Abenteuer-Geschichte schreibt, da wir später die Chance haben sollten, unsere eigene zu schreiben. Die Autorin las uns ein wenig aus den drei bekannten Klassikern „Hobbit“, „Tschick“ und „Moby Dick“ vor, damit wir noch etwas Inspiration bekamen. Bevor es endlich losging, brauchten wir selbstverständlich noch eine Idee für unsere eigene Abenteuer Geschichte. Damit die auch gut wurde, gingen wir etwas raus. Dort hatten wir dann genug Zeit, um kreativ zu werden und Ideen zu sammeln. Endlich war es so weit, wir durften unsere eigene Abenteuer-Geschichte schreiben. Für den heutigen Tag hatten wir die Möglichkeit, eigenständig technische Geräte wie Laptops oder Tablets mitzunehmen, damit wir nicht wie sonst mit Stift und Papier schreiben mussten. Nikola Huppertz unterstützte uns beim Schreiben und versuchte, bei jeder Frage behilflich zu sein. Zum Schluss durften ein paar Schüler ihr Meisterwerk vorlesen. In einer Geschichte ging es um einen Flugzeugabsturz. Dann hörten wir ein Krimi. Und bei der letzten Geschichte ging es um eine Begegnung mit einer K-Pop Band. Dann war dieser schöne und produktive Tag leider auch schon vorbei. (Amani Dehne, 6a)

Erfahrungsberichte Schreibwerkstatt der 6b mit Frau Aygen-Sibel Celik

Kreativ schreiben online – von Limmer bis nach Istanbul

Es war wirklich ein besonderer Tag für die 6b. Die Klasse hatte einen ganzen Schultag eine Autorin zu Gast: Aygen-Sibel Celik führte in ihrer Schreibwerkstatt in das kreative Schreiben von Geschichten ein, gab Tipps gegen Schreibblockaden und lieferte thematische und musikalische Inspirationsquellen. Dabei war sie gar nicht in Hannover, nicht einmal in Deutschland! Der Workshop lief über eine Videokonferenz und verband die 6b in Limmer mit Frau Celik, die sich aus Istanbul zuschaltete. Auch das ganze Arbeitssetting stand im Zeichen der Digitalität: Mit Hilfe eines Online-Schreibtools konnten die Schüler*innen eigene Bücher schreiben und gestalten – und Frau Celik konnte alle Texte im Entstehen begleiten und mit Tipps zur Seite stehen. Die Schüler*innen in Limmer – auch das steigerte noch mal die Attraktivität des Workshops – konnten dabei an den nigelnagelneuen Schul-IPads arbeiten. Es entstanden kreative Buchgestaltungen und tolle Texte, an denen im Nachgang über den von Frau Celik angelegten persönlichen Zugang noch weitergearbeitet wird: Aus dieser Schreibwerkstatt soll eine ganz 6b-Bibliothek entstehen.

Einige Schüler*innen-Zitate:

„Ich fand den Schreibworkshop mit Aygen-Sibel Celik sehr toll! Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, einen Tag lang eine Geschichte zu schreiben. Mich hat es sehr interessiert, welche unterschiedlichen Inspirationsquellen es gibt un diese zu nutzen.“

„Ich fand den Schreibworkshop gut, weil ich jetzt einen Eindruck habe, wie man ein Buch schreibt. Es hat mir auch mehr Spaß gemacht als eine Geschichte auf ein Blatt Papier zu schreiben.“

„Mir hat es Spaß gemacht mit „BookCreator“ zu arbeiten, viel mehr als im Heft. Ich schreibe meine Geschichte auf jeden Fall weiter!“

„Es hat alles sehr viel Spaß gemacht. Man konnte sehr frei schreiben und es war sehr lustig, die Geschichten der anderen gleich lesen zu können. Auch hat mir die Musik, die Frau Celik uns vorgespielt hat, Ideen gebracht und sehr beim Schreiben geholfen.“

Diese Woche besuchte unsere Schule die Schriftstellerin Cornelia Franz. In dem Workshop hat sie uns gezeigt wie man kreativer, schneller und freier schreibt und die eigene Geschichte plant. Mit dem Thema „Auf und davon“ durften wir alle unsere eigene Geschichte planen und am Schluss auch schreiben. Der Workshop hat uns allen Spaß gemacht und wir haben viel dazu gelernt. Vielen Dank an dieser Stelle an Cornelia Franz für den tollen Workshop. Ich hoffe, dass wir öfter solche Lernprojekte an dieser Schule machen.

Frida Wessels (6e)

„Auf und davon“ – Kreatives Schreiben als Aufbruch in fremde Welten (6d)

Am Mittwoch, den 30.06., bekam die Klasse 6d Besuch von der Autorin Cornelia Franz. Über eine anfängliche Vorstellung ihrer Person gelangte die Klasse schnell mit Frau Franz ins Gespräch, indem die Schüler:innen ihr interessierte Fragen zu ihren Schaffensprozessen, Lieblingsbüchern und ihrem Werdegang stellten. Ein Auszug aus Franz‘ Roman „Ins Nordlicht blicken“ machte deutlich, welches Thema für die Autorin – und somit auch den Workshop – von großer Bedeutung ist/war: „Auf und davon“.   
Über kurze, aktivierende Übungen, die einen ersten Zugang in fremde (Schreib-)welten darstellten, wurden die Schüler:innen angeleitet, sich dem Thema des Aufbruchs und dem ‚etwas-Neues-wagen‘ zu widmen und eigene Geschichten zu schreiben. „Ich hätte gerne am Ende noch mehr Zeit gehabt zu schreiben – es hat total Spaß gemacht“, „Wann kann ich endlich meine Geschichte weiterschreiben?“ und „Ich würde diese Veranstaltung den kommenden Jahrgängen in jedem Fall empfehlen“ – diese Zitate aus der 6d machen deutlich, dass die Veranstaltung ein voller Erfolg gewesen ist und gezeigt hat, dass es auch abseits des Alltags Neues zu entdecken gibt – und dafür muss man gar nicht unbedingt bis nach Grönland fahren, um in die Nordlichter blicken zu können. Denn manchmal reicht es auch, in sich selbst hineinzublicken, um andere Welten zu entdecken.    

Kristina Rehr, 08.07.21