






Hanna, Maxim und Ida aus der Band berichten aus Sicht verschiedener Instrumente von der
ersten Musikfahrt des Gymnasium Limmer. Lehrkräfte wie Schüler*innen blicken noch immer ganz
entzückt auf die Zeit zurück und freuen sich schon jetzt auf die (nächste?) Musikfahrt.
Schlagzeug-Montag:
Am Montag wurden wir früh morgens geweckt, als irgendwelche Kinder mich angefangen haben
auseinanderzubauen. Meine Einzelteile wurden in der Pausenhalle ausgestellt und nach und nach
kamen meine Kollegen dazu, erst die Keyboards, dann die Technik, anschließend die Streicher
und zum Schluss die Flöten, die Gitarre, der Bass und das Akkordeon dazu. Nach langem Warten
und Hin- und Herrennen der Kinder wurde ich mit den anderen Instrumenten in ein Fahrzeug
geladen. Nach einer wilden Fahrt im Bus sind wir an einem sehr großen zugefrorenen See
(Steinhuder Meer) angekommen. Plötzlich ging die Tür des Autos auf und ich wurde in die
Jugendherberge Mardorf, wie ich auf einem Schild lesen konnte, getragen und eine Treppe
hochgetragen und aufgebaut. Dann verschwanden alle Kinder, vermutlich zum Essen.
Keyboard-Montagnachmittag:
Nachdem wir in fünf verschiedenen Räumen aufgebaut wurden, ging es mit dem Proben los. Mit
ein paar Pausen wurde mit uns bis 17:30 Uhr geprobt. Nach einiger Zeit kamen wieder viele
Kinder und haben ein Spiel gespielt. Mitten im Spiel sind alle Kinder aufgestanden und haben sich
auf den Weg gemacht, eine Nachtwanderung am Steinhuder Meer zu machen.
Flöte-Dienstagmorgen bis mittags:
Um 7:30 Uhr wurde ich von ein paar Kindern geweckt, die zum Frühstücken gegangen sind. Nach
einiger Zeit ging das Proben dann weiter und ich bin die ganze Zeit zwischen dem Raum der
kleinen und großen Band hin und her gewechselt. Nach ein paar Stunden harter Probe gingen die
Kinder zum Mittagessen. Von einigen habe ich gehört, dass es danach zu einem Spaziergang
ging. Am Nachmittag haben wir weiter geprobt und ich habe zum ersten Mal den Chor singen
gehört.
Mikrofon-Dienstagabend:
Nach dem Abendessen waren plötzlich alle Kinder im Chorraum, in dem Ankündigungen und ein
Foto gemacht wurden. Dann habe ich gehört, dass es bei den Keyboardklassen 5 und 6
weiterging. Schließlich kam die Band an die Reihe und mein großer Auftritt: Ich wurde bei The
Lion Sleeps Tonight, Back to Black (Amy Winehouse), Clint Eastwood (Gorillaz) und Rolling In The
Deep (Adele) gebraucht. Ich habe selbst noch aus meinem Raum gehört, wie die Chorkinder im
Eingangsbereich zwei Lieder gesungen haben.
Streicher-Mittwoch:
Am Abreisetag wurden wir auseinander gebaut und haben es uns im Eingangsbereich mit den
Taschen gemütlich gemacht. Anschließend wurden wir schneller als beim ersten Mal eingeladen
und mit einer kürzeren Fahrt zurück in die Schule gebracht und dort ausgeladen. Alle Kinder
gingen spätestens um 12:30 Uhr nach Hause.
Hanna, Maxim und Ida für die Band

Der Wahlpflichtkurs Glück des 10. Jahrgangs bereitet gerade ihr großes Abschlussprojekt zu einem Herzenswunsch vor. Dafür befassen sich die Schüler*innen mit dem Sinn des Lebens und lesen in dem Zusammenhang das Buch „Nichts. Was im Leben wichtig ist“ von der dänischen Autorin Janne Teller.
Hier lassen uns Mert und Jupp daran teilhaben und erläutern, inwieweit sich das Buch für den Einstieg in philosophisches Denken eignet.
Mert: „Das Buch „Nichts – Was im Leben wichtig ist“ von Janne Teller ist besonders geeignet für Leser*innen, die gern über große Fragen nachdenken. In der Geschichte sagt Pierre Anton, dass nichts im Leben eine Bedeutung hat. Damit bringt er seine Klasse zum Nachdenken. Plötzlich fragen sich alle: Was ist wirklich wichtig? Hat unser Leben einen Sinn? Warum tun wir, was wir tun? Das Buch gibt keine einfachen Antworten. Stattdessen zeigt es, wie schwer es ist, den Sinn des Lebens zu finden. Beim Lesen denkt man automatisch selbst über diese Fragen nach. Deshalb ist ‚Nichts‘ gut für Menschen, die sich für Philosophie interessieren: Es stellt wichtige Fragen über das Leben und fordert uns heraus, eine eigene Meinung zu bilden.“
Jupp: „Der Roman „Nichts. Was im Leben wichtig ist“ von Janne Teller ist mehr als nur ein Buch. Es ist ein perfektes Lernbeispiel für Philosophen. Im Mittelpunkt steht ein Junge namens Pierre Anthon. Er fällt aufgrund seiner Äußerung „Nichts bedeutet etwas“ besonders auf. Mit dieser provokanten Äußerung wird er von Philosophen mit Friedrich Nietzsche gleichgesetzt, welcher ebenfalls mit kritischen Aussagen berühmt wurde. Beide wollen zum Denken anregen und die jetzigen Werten infrage stellen. Während Nietzsche selbst nach neuen Werten sucht, zeigt Pierre Anthon keine Bereitschaft, neue Werte zu finden. Ab diesem Zeitpunkt fängt das philosophische Experiment an. Wie schon das Höhlengleichnis von dem Philosoph Platon zeigte, versucht die Klasse in der Geschichte von J. Teller, Pierre Anthon vom Gegenteil zu überzeugen. Die Klasse versucht, mit dem Berg der Bedeutung zu beweisen, dass alles einen Wert hat. Doch je weiter das Projekt voranschreitet, desto gefährlicher werden die Gegenstände. So zeigt dieser Roman, dass Gruppenzwang, gefährliche Moralvorstellung und gesellschaftliche Normen entstehen können, sobald neue, andere, vermeintlich falsche Meinungen zum Vorschein kommen.“
Im Januar durfte der 12. Jahrgang am Gymnasium Limmer zum allerersten Mal in der Geschichte der Schule eine achttägige Reise in die Alpen erleben. Unsere Fahrt führte uns in die beeindruckende Bergwelt der Tiroler Alpen, genauer gesagt in das Skigebiet Wilder Kaiser im Brixental. Untergebracht waren wir im gemütlichen Gasthof Fuchswirt in Kelchsau, welcher 15 Minuten mit der Fahrt im Skibus entfernt von den Skiliften lag.
Die Anreise Richtung Alpen startete am 15. Januar um 22 Uhr abends an der Schule, es ging also mit dem Bus und einer anderen Klasse aus Hamburg durch die Nacht. Nach zahlreichen Stopps an Raststätten, von denen die meisten verschlafen wurden, fanden wir uns endlich im Alpenvorland wieder und konnten auf schneebedeckte Gipfel blicken. Der Wilde Kaiser bietet weitläufige Pisten, moderne Lifte, abwechslungsreiche Abfahrten und das Ganze als eines der umweltfreundlichsten Skigebiete weltweit, was der Schule sehr am Herzen liegt. Insgesamt also ideale Bedingungen, sowohl für die Großzahl an Anfänger*innen als auch für unsere erfahrenen Skiläufer*innen.
Tagsüber stand natürlich das Skifahren im Mittelpunkt. In drei Gruppen mit jeweils acht Leuten und einer Lehrkraft erkundeten wir das Skigebiet, verbesserten unsere Technik, überwanden persönliche Herausforderungen und feierten gemeinsame Erfolge, sei es die erste sichere Abfahrt oder die Bewältigung einer anspruchsvolleren Piste. Am ersten Tag zog es die Anfänger*innen auf den Übungshügel, wo ein sanftes Gefälle überwunden wurde und erster Kontakt mit Skiern geprobt wurde. Im Laufe der ersten drei Tage war der Fortschritt allerdings so hoch, dass am vierten Tag bereits die erste Talabfahrt gemeistert wurde. Auch die Fortgeschrittenen feilten an ihrer Technik, wurden dafür gefilmt und mussten anspruchsvolle Übungen machen, damit alle für die Prüfung am letzten Tag bestmöglichst vorbereitet waren. Diese bestand aus einem Carving- sowie einem Kurzschwungteil und wurde von allen mit Bravour gemeistert. Auch die Referate in den ersten Tagen flossen mit in die Benotung ein und dienten zur Vorbereitung darauf, wie man sich bspw. auf den Pisten verhält und orientiert oder was bei einer Verletzung zu tun ist.
Auch abseits der Pisten hatte der Skikurs viel zu bieten. Auf den Almen trafen wir uns jeden Mittag zum Essen und genossen österreichische Leckereien wie Käsespätzle oder das Lunchpaket vom Fuchswirt. Diese Pause bot Gelegenheit zum Kräftetanken, zur weiteren Planung der Routen sowie zum Austausch des Erlebten. Am Ende des Skitages trafen wir uns bei durchgehend herrlichem Wetter ein weiteres Mal zum Après-Ski am Fuße der Berge, bevor der Skibus kam und uns zum Fuchswirt zurückbrachte. Die Abende dort waren geprägt von gemeinschaftlichen Spielen, der Handball EM, entspannten Runden und der einen oder anderen Zimmerparty. Nach den sportlich aktiven Tagen boten das leckere Essen, die gemütliche Atmosphäre und das Beisammensein einen perfekten Ausgleich. Ein besonderes Highlight war für die meisten das Nachtrodeln am letzten Abend, an dem wir einen nahegelegenen Hang mit den vom Fuchswirt bestellten „Po-Rutschern“ hinunterfuhren und jede Menge Spaß hatten.
Neben dem sportlichen und dem gemeinschaftlichen Aspekt bot die Woche auch Raum für persönliche Entwicklung. Für viele bedeutete sie, die Komfortzone zu verlassen und die eigenen Grenzen auszutesten, aber auch Verantwortung für die Gruppe zu tragen und Rücksicht auf andere zu nehmen. Die gemeinsame Zeit in den Bergen hat uns auf verschiedenen Wegen gezeigt, wie wertvoll Gemeinschaft, Vertrauen und gegenseitige Unterstützung sind, also Werte, die weit über diese Reise hinaus Bedeutung haben.
Was allen besonders gut gefallen hat, waren die Freiheiten bei der Routenplanung des Skitages, also dass man bei dieser besonders viel mitentscheiden durfte, und dass die Stimmung innerhalb der Gruppe ausnahmslos positiv und locker war, sodass ein wirklich gutes Lernklima herrschte. Der Skikurs des 12. Jahrgangs war somit mehr als nur eine Fahrt in die Berge. Sie war ein Erlebnis, das uns als Stufe näher zusammengebracht hat und uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird. Wir bedanken uns herzlich bei den Lehrkräften Frau Lohmann, Frau Schröder und Herrn Wehrenberg sowie bei Frau Hedderich, die diese Fahrt möglich gemacht haben. Auch beim Team des Fuchswirts bedanken wir uns für die herzliche Gastfreundschaft.
Mit vielen schönen Erinnerungen an die – aus Sicht der meisten von uns – besten Tage unserer bisherigen Schullaufbahn kehrten wir ins ebenfalls verschneite Hannover zurück und blicken heute immer noch glücklich auf eine Woche zurück, die wir nie vergessen werden.
Der Skikurs des 12. Jahrgangs

Der Glückskurs des achten Jahrgangs besuchte im September 2025 den Skatepark 2er aufgrund unseres Themas geteiltes Glück. Dafür teilten wir im Voraus Aufgaben zu, um die Planung strukturiert durchzuführen. Vorort verbrachten wir unsere Glücksstunde, in der haben wir uns Skateboards ausgeliehen und fuhren über den Platz. Manche Stammbesucher gaben uns noch Tipps und halfen uns beim Erlernen des Skatens. Selbst Herr Hagemann lernte das Skateboard fahren. Am Ende waren wir alle erschöpft von dem ereignisreichen Tag. Der Ausflug erfreute uns, da es zu dem genormten Schulalltag eine angenehme Abwechslung bereitete.
Nike, WPU Glück 9
Am 13.01.25 kamen die freiwilligen Aktivisten von Sea Shepherd zu uns, das ist eine Organisation, die sich mit dem Schutz des Meeres und der Tiere befasst. Sie haben einen Vortrag im Werte und Normen Unterricht gehalten, in dem sie uns erklärt haben, wie wichtig z. B. Seegras ist oder welche Risiken Fischernetze oder Bodennetzte mit sich bringen. Außerdem haben sie von ihren nationalen und internationalen Kampagnen berichtet. Ihr Motto ist „Schützen – Verteidigen – Erhalten“. Der Vortrag hat dem ganzen Kurs gut gefallen, da er durch viele Bilder und Videos interessant gestaltet wurde und sehr informativ war. Insgesamt sind wir alle begeistert von dem Engagement, welches die Aktivisten zeigen.
Theda, 10e
Was gibt meinem Leben einen Sinn, der mich dazu bringt, jeden Morgen aufzustehen? Diese Frage stellt sich der WPU Glück des 10. Jahrgangs und ging auf Entdeckungstour.
Die Schüler*innen bereiten sich damit auf ihr großes Abschlussprojekt, ihr „Herzensprojekt“ vor.
Die Ergebnisse findet ihr hier unten.
Nina Reinecke, 7.1.26
Hier ist eine Sammlung vieler spannender Aussagen: https://www.taskcards.de/#/board/42b1ade6-b3a3-4599-9e2d-56b0a784d269/view?token=37d5ff2a-a4f2-4a90-b621-ed7c7dff80e7