Sportfest zum Schuljahresabschluss

16. September, 2026 | 18:18

Am letzten Dienstag des Schuljahres waren wir wie jedes Jahr zum sportlichen Abschluss mit der gesamten Schulgemeinschaft auf dem Gelände der SG 74 Hannover. Bei bestem Wetter wurde gemeinsam gespielt, gekämpft und angefeuert.

Ein ganz besonderer Dank geht an Horst Grimpe, der in den vergangenen zehn Jahren als Jugendwart die Kooperation zwischen unserer Schule und der SG 74 getragen und unsere Vorhaben immer tatkräftig unterstützt hat. Dieses Sportfest war das letzte, das Horst begleitet hat. Wir haben die Zusammenarbeit mit ihm sehr geschätzt und werden seine Unterstützung, seine offene Art und die gute Zusammenarbeit sehr vermissen. Vielen Dank für die schönen gemeinsamen Jahre!

Danke auch an Mikko für das Drohnenvideo, das unser Sportfest aus einer besonderen Perspektive zeigt.

Die Fachschaft Sport

 

 

Das LimGym für die Oberstufe

16. September, 2026 | 11:05

Der Fitnessraum im Oberstufenraum ist ab sofort geöffnet. Mit dem neuen LimGym möchten wir den bisher wenig genutzten Oberstufenraum aufwerten und unserer Schule ein kleines Stück mehr Raum für Bewegung und Ausgleich geben – schließlich soll Schule mehr sein als nur ein Ort zum Lernen.

Nach einer Einweisung durch die Schülerinnen und Schüler des P5-Sportkurses können die Jahrgänge 11 bis 13 den Fitnessraum zum selbstständigen Training nutzen. Um die Pflege und Ordnung kümmern sich die Schülerinnen und Schüler des Sportkurses. Die Geräte werden außerdem jährlich im Rahmen der Revision der Sporthallen gewartet.

Unser Dank gilt der Stadt Hannover und dem Förderverein, die die Anschaffung und Ausstattung finanziell ermöglicht haben. Ein besonderes Dankeschön geht außerdem an Frau Schmidt für die tolle Gestaltung des Raumes.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Trainieren!

Euer LimGym-Team
BEH, CZA, WEH

Fünf Tage Unterricht in anderer Form: Abschlussfahrt des WPU Glück

7. September, 2026 | 12:14

Am Wochenende vor der Abfahrt gab es noch große Unsicherheit: Eine Woche Regen im Wald? Doch der Deister hielt sich nicht daran. Neben ein paar Tropfen Regen blieb es trocken und sonnig… und dann kamen fünf Tage, die der WPU Glück Jahrgang 10 nicht vergessen wird.

Messer in der Hand, Holz auf dem Schoß: Löffel und Schalen schnitzen entpuppte sich als einer der unerwartetsten Glücksmomente der Jugendlichen. Abends dann das Feuer, Waffeln, frisch gesammelte Steinpilze in der Pfanne. Dann singt jemand und niemand findet es peinlich.

Was aber die meisten am stärksten bewegt hat, waren die Abende, an denen die Gruppe einfach zusammensaß und redete. Ehrlich, ohne Scheu — Gefühle, Geschichten, Gedanken, die man sonst vielleicht für sich behält. Auch die Spaziergänge durch den Wald und die Zeit ganz alleine im Wald blieb vielen am letzten Tag in Erinnerung.

Für die Betreuenden war es sehr bewegend, wie viel Gemeinschaft und Interesse die Jugendlichen über die fünf Tage entwickelt haben.

(Beitrag von HGM, WEH, HEI)

Leonie Schüngel erfolgreich bei JUGEND GESTALTET

30. August, 2026 | 13:18

Erneut hat es eine Schülerin unserer Schule geschafft, die Fachjury des niedersächsischen Kunstwettbewerbs „Jugend gestaltet“ mit ihrer Kunst zu überzeugen.

Seit 1980 richtet das Niedersächsische Kultusministerium alle zwei Jahre den kreativen Kunstwettbewerb für junge Künstler:innen zwischen 10 und 20 Jahren aus. Aus über 1000 Einsendungen hat die Jury knapp 120 herausragende Werke für eine Ausstellung in der Städtischen Galerie KUBUS ausgewählt, darunter auch die Bilderreihe von Leonie Schüngel aus der 7b (nun 8b) – Herzlichen Glückwunsch!

Hannah Burkhardt für die Fachgruppe Kunst, 28.08.2026

Ahoi – Auf zu neuen Abenteuern

18. August, 2026 | 8:43

„Ahoi – Auf zu neuen Abenteuern“ hieß es am Freitag, 14. August 2026 für unsere neuen 5. Klassen am Gymnasium Limmer. Die Klassen 5a bis 5f wurden unter dem diesjährigen Motto in der Aula mit Auftritten der Keyboardklasse, Reden von der Schülervertretung, Frau Hedderich sowie den Patenschüler*innen willkommen geheißen. Während die Kinder ihre neue Klassenleitung und ihre Mitschüler*innen kennenlernen durften, konnten sich die Eltern bei Kaffee und Kuchen, organisiert von unserem Förderverein, in gemütlicher Runde austauschen.

Wir wünschen allen neuen Schüler/innen einen guten Start bei uns am Gymnasium Limmer!

Sarah Borchardt, 14.08.2026

KZ‑Gedenkstätte Neuengamme

1. Juli, 2026 | 17:07

1. Bericht:

Wir, die Klasse 10A, durften am 23.06 als erste Klasse unser Schule, die Konzentrationslager-Gedenkstätte Neuengamme in der Nähe von Hamburg besichtigen.
Nach dem wir in Neuengamme ankamen, konnten wir nach einer kurzen Verschnaufpause in zwei Gruppen mit unseren Guides anfangen das Gelände zu erkunden.

Zunächst besichtigen wir die Ausstellung, die auch in einem original erhaltenen Gebäude liegt.
Besonders eindrucksvoll waren die vielen Außenlager von Neuengamme, wovon auch mehrere in Hannover lagen, und eins auch direkt in dem Stadtteil unserer Schule, aber auch die Zeichnungen von früher KZ-Häftlingen, durch die viele Schüler*innen blätterten.

Nach kurzer Zeit, liefen wir über das Gelände der KZ-Gedenkstätte, und erfuhren wir viel über früher stehenden Gebäude bei denen nur noch die Fundamente stehen, aber auch über die immer noch stehende Klinkersteinfabrick, dem von den Häftlingen ausgegrabenen Kanal, worüber die Klinkersteine, hätten nach Hamburg gebrachtwerfen sollten, die Bunker, für die der Wachleute und das Haus des Lagerkommandanten.

Abschließend sahen wir noch den Gedenkort, zu Gedenkstätte und tauschten uns abschließend aus.

Wir bedanken uns als gesamte 10A nicht nur bei dem/der Spender*in, aber vorallem bei Frau Dewald die diese Exkursion überhaupt möglich gemacht hat und Frau Tran die uns begleitete.
-Jonna

2. Bericht

Am Dienstag, dem 23.06.2026, haben wir (die Klasse 10a) eine Exkursion zur Gedenkstätte Neuengamme gemacht. Diese liegt in der Nähe von Hamburg. Vor Ort wurden wir von zwei Mitarbeiter*innen betreut.

Zuerst haben wir unsere Klasse aufgeteilt und uns daraufhin mit der Verbindung von Neuengamme und Bergen-Belsen beschäftigt, da diese durch die räumliche Nähe auch eine gemeinsame Geschichte haben. Zum Beispiel wurden 1945 viele jüdische Menschen aus den Außenlagern von Neuengamme nach Bergen-Belsen deportiert. Nach einer kurzen Einführung hatten wir Zeit, uns die Hauptausstellung anzuschauen. Dort geht es vor allem um den Alltag im KZ. Es gibt viele Fallakten von Überlebenden, aber auch von Toten, an denen wissenschaftliche Experimente durchgeführt wurden. Erschreckend fand ich auch, wie viele Außenlager Neuengamme hatte und wie viele Firmen mit Zwangsarbeit ihr Geld verdient haben.

Nach einer kurzen Besprechung der Ausstellung haben wir uns das Außengelände angeschaut. Das Haus, in dem die Kieselsteine gepresst wurden, und der umgeleitete Arm der Elbe zeigen, wie schrecklich die Arbeit im KZ war. Jeden Tag sind Menschen an Erschöpfung, Hunger, unbehandelten Krankheiten und medizinischen Experimenten gestorben.

Diese Menschen werden in Neuengamme gewürdigt. Die bekannten Namen werden im Haus des Gedenkens chronologisch nach Todesdatum aufgelistet.
Beim Haus des Gedenkens endete unsere Führung und wir sind wieder zurück zur Schule gefahren.
Der Besuch hat uns das Leben im Konzentrationslager und die Mitschuld der hannoverschen Firmen, wie zum Beispiel Continental, noch einmal deutlich vor Augen geführt.

Vielen Dank für diese einzigartige Möglichkeit an Frau Dewald und die Sponsoren.

Fiona Sophie Klebb für die Klasse 10a

Sternmarsch für Demokratie: eine Aktion der SV

30. Juni, 2026 | 10:17

Die Vorbereitung

Wir als Gymnasium Limmer möchten Demokratie bunt, lebendig und für alle zugänglich gestalten. Deshalb haben wir zur Vorbereitung auf den Sternmarsch am 11.06.2026 eine Aktion zum Bannermalen veranstaltet.

Auf Bettlaken, Bannern und Plakaten konnten alle interessierten Schülerinnen und Schüler ihre Ideen zum Thema Demokratie kreativ zum Ausdruck bringen. Die Aktion war ein voller Erfolg: Schülerinnen und Schüler verschiedenster Jahrgänge nutzten ihre Mittagspause, um mit viel Motivation und Kreativität an den Bannern zu arbeiten.

Dabei wurde deutlich, wie intensiv sich unsere Schulgemeinschaft mit Demokratie und Politik auseinandersetzt – Themen, die uns alle betreffen. Die entstandenen Botschaften reichen von „Schule für Demokratie“ über „Vielfalt ist die Lösung“ bis hin zu „Bildung ist nicht neutral“.

Diese Aussagen spiegeln die Überzeugungen vieler unserer Schülerinnen und Schüler wider. Damit setzte die Aktion ein sichtbares Zeichen für die demokratischen Werte und die Haltung unserer Schule.

Anastasiia Lebedynska für die SV

Die Durchführung

Am 12.06. standen die Wetterzeichen nicht gut für den Sternmarsch: Es regnete beständig. Vom Gymnasium Limmer machten sich dennoch viele Schülerinnen und Schüler mit den Lehrkräften auf den Weg. Von der Leibnizuniversität aus ging es in Richtung Innenstadt. Auf dem Opernplatz versammelten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der verschiedenen Schulen. Von der Bühne schallte Musik über den Platz. Rednerinnen und Redner informierten die Eingetroffenen; Künstlerinnen, Künstler sowie Musikerinnen und Musiker unterhielten die vielen Teilnehmenden; Politikerinnen und Politiker, wie der Oberbürgermeister Belit Onay oder die Kultusministerin Julia Willie Hamburg sowie weitere Lokalpolitikerinnen und -politiker der demokratischen Parteien hielten Reden, bevor sie mit den Schülerinnen und Schülern auf dem Platz ins Gespräch kamen.

Technik-AG zu Gast im Tonstudio Tessmar

24. Juni, 2026 | 13:01

Als kleines Dankeschön für die jahrelange, zuverlässige Unterstützung bei Schulveranstaltungen haben wir unserer Technik-AG einen ganz besonderen Ausflug spendiert: einen Besuch im Tonstudio Tessmar in Hannover.

Bei der Führung durch das 2017 von Grund auf als Tonstudio geplante Gebäude gab es viel zu entdecken: den großen Aufnahmeraum mit beeindruckender Akustik und über 250 Akustikelementen, verschiedenste Mikrofone, die zentrale Regie mit direktem Blick zu den Musizierenden sowie den hauseigenen Dolby Atmos Raum im 7.1.4-Format, in dem wir Klang förmlich von allen Seiten, auch von oben, wahrnehmen durften. Auch die unterschiedlichen Berufsbilder rund ums Tonstudio kamen dabei nicht zu kurz. Im großen Aufnahmeraum durfte sogar auf dem D-Flügel musiziert werden – ein toller Moment, der den Ausflug perfekt abrundete.

Vielen Dank an das Team des Tonstudio Tessmar für die Möglichkeit und ein besonderer Dank an

Ole für die spannende Führung.

Lukas H. für die Fachgruppe Musik und die Verantwortlichen des Kultur:Forum

Weitere Informationen zum Studio: www.tonstudio-tessmar.de

Spannende und kostenfreie Angebote für die Schule, die auch den Besuch bei Tessmar ermöglichten: www.projekt-toene.de (gefördert von: Hörregion Hannover, Bundesministerium für Bildung und Forschung, Leibniz Universität Hannover, Tonstudio Tessmar)

„Zusammenleben made in Germany“ – Förderverein ermöglicht diskriminierungskritische Workshops in Jahrgang 6

21. Juni, 2026 | 10:18
Am 28.05.2026 hatte die Klasse 6E einen Workshop zum Thema Zusammenleben in Deutschland und in einer vielfältigen Gesellschaft. Von der ersten bis zur sechsten Stunde war Jasmin vom Verein „Schwarze Schafe e.V.“ bei uns.
 
Am Anfang haben wir eine Kennenlernrunde gemacht. Wir saßen in einem Stuhlkreis und jede*r sollte seinen Namen und einen Fun Fact über sich erzählen. Wer wollte, durfte auch seinen Wunschjungen- oder Wunschmädchennamen nennen. Jasmin erklärte uns, dass jede Meinung wichtig ist und niemand etwas machen muss, womit er oder sie sich unwohl fühlt. Wenn man bei einer Übung nicht mitmachen wollte, konnte man einfach Nein sagen und eine andere Aufgabe machen. Das fand ich gut, weil dabei die Wünsche aller respektiert wurden.
 
Als einige Schüler fragten, ob wir draußen arbeiten dürfen, sind wir nach draußen gegangen. Dort bekamen wir verschiedene Aussagen und sollten uns auf einer Skala von 1 bis 10 aufstellen, je nachdem, wie sehr wir zustimmen. So konnten wir sehen, dass Menschen unterschiedliche Meinungen haben und trotzdem miteinander sprechen können. Danach gingen wir zur ersten Pause wieder in den Klassenraum.
 
In der 3. und 4. Stunde haben wir zuerst ein Spiel gespielt. Eine Person stand mit dem Gesicht zur Wand und die anderen mussten sich vorsichtig nähern. Wenn sich die Person umdrehte, mussten alle stehen bleiben. Danach sollten wir als Klasse gemeinsam einen Gegenstand „klauen“, ohne dass die Person an der Wand herausfindet, wer ihn hat. Dabei mussten wir gut zusammenarbeiten.
 
Anschließend wurde uns ein Text über ein Land vorgelesen und wir sollten erraten, welches Land gemeint war. Im Text stand zum Beispiel, dass die Menschen dort vor nicht allzu langer Zeit Regenwasser zum Trinken gesammelt haben. Deshalb waren viele von uns überrascht, als wir erfuhren, dass von Deutschland die Rede war. Dadurch haben wir gelernt, dass man nicht vorschnell urteilen sollte und dass sich Länder im Laufe der Zeit verändern können.
 
In der 5. und 6. Stunde haben wir darüber gesprochen, was uns in unserer Klasse stört und was wir uns für das Zusammenleben wünschen. Gemeinsam haben wir neue Klassenregeln aufgestellt. Dabei konnte jede Person ihre Ideen einbringen. Nachdem alle die Regeln unterschrieben hatten, war der Workshop zu Ende.
 
Ich würde den Workshop weiterempfehlen, weil man viel Neues über Demokratie, Vielfalt und ein respektvolles Miteinander lernt. Außerdem konnte jede Person ihre Meinung sagen und wir haben gemeinsam überlegt, wie wir besser zusammenleben können.
 
Ole aus der 6E, 21.6.26