Am Wochenende vor der Abfahrt gab es noch große Unsicherheit: Eine Woche Regen im Wald? Doch der Deister hielt sich nicht daran. Neben ein paar Tropfen Regen blieb es trocken und sonnig… und dann kamen fünf Tage, die der WPU Glück Jahrgang 10 nicht vergessen wird.
Messer in der Hand, Holz auf dem Schoß: Löffel und Schalen schnitzen entpuppte sich als einer der unerwartetsten Glücksmomente der Jugendlichen. Abends dann das Feuer, Waffeln, frisch gesammelte Steinpilze in der Pfanne. Dann singt jemand und niemand findet es peinlich.
Was aber die meisten am stärksten bewegt hat, waren die Abende, an denen die Gruppe einfach zusammensaß und redete. Ehrlich, ohne Scheu — Gefühle, Geschichten, Gedanken, die man sonst vielleicht für sich behält. Auch die Spaziergänge durch den Wald und die Zeit ganz alleine im Wald blieb vielen am letzten Tag in Erinnerung.
Für die Betreuenden war es sehr bewegend, wie viel Gemeinschaft und Interesse die Jugendlichen über die fünf Tage entwickelt haben.
„Ahoi – Auf zu neuen Abenteuern“ hieß es am Freitag, 14. August 2026 für unsere neuen 5. Klassen am Gymnasium Limmer. Die Klassen 5a bis 5f wurden unter dem diesjährigen Motto in der Aula mit Auftritten der Keyboardklasse, Reden von der Schülervertretung, Frau Hedderich sowie den Patenschüler*innen willkommen geheißen. Während die Kinder ihre neue Klassenleitung und ihre Mitschüler*innen kennenlernen durften, konnten sich die Eltern bei Kaffee und Kuchen, organisiert von unserem Förderverein, in gemütlicher Runde austauschen.
Wir wünschen allen neuen Schüler/innen einen guten Start bei uns am Gymnasium Limmer!
Eine überragende Leistung im Wettbewerb „Jugend debattiert“ hat in diesem Schuljahr Martha Ellinghaus aus der 10b gezeigt. Nach ihrem erfolgreichen Abschneiden bei unserem Schul- sowie beim Regionalentscheid konnte Martha auch den niedersächsischen Landeswettbewerb im Landtag in Hannover mit einer bewundernswerten Debattierleistung für sich entscheiden und sich somit für das Bundesfinale in Berlin am 12. und 13. Juni qualifizieren. Wow!
Im Wettbewerb „Jugend debattiert“ setzen sich Schüler*innen nach festen Regeln mit aktuellen gesellschaftlichen und politischen Fragestellungen auseinander und erproben so den demokratischen Diskurs. Die Debattierleistung wird in den Kategorien Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft bewertet – Martha konnte in allen Bereichen überzeugen, zeichnete sich aber besonders durch ihre Sachkenntnis und ihr Ausdrucksvermögen aus und erkämpfte sich so (in Begleitung von Jonna Sanders und Herrn Richter) im Berliner Finalwettbewerb den 23. Platz in ihrer Altersklasse. Insgesamt nehmen in Deutschland rund 200.000 Schüler*innen am Wettbewerb „Jugend debattiert“ teil.
Liebe Martha, wir freuen uns, dass du das Gymnasium Limmer so hervorragend vertreten hast und gratulieren dir ganz herzlich zu deinem tollen Erfolg – du kannst sehr stolz auf deine Leistung sein!
Das Team „Jugend debattiert“ (Herr Richter, Frau Rehr, Frau Borchardt, Frau Bergelt, Herr Borgmeier, Frau Fesefeldt und Frau Lohmann)
Im Rahmen unserer Schulpartnerschaft mit der ecuadorianischen Schule Unidad Cooperativa de Sarayaku lädt das Gymnasium Limmer zu zwei sehr interessanten Veranstaltungen in die Aula ein:
Filmabend „Helena de Sarayaku“ am 18.6. um 18h:
Ein Film über die indigene Aktivistin Helena Gualinga; der Eintritt erfolgt auf Spendenbasis
Podiumsdiskussion „Sarayaku: Leben und Widerstand im Regenwald Ecuadors“ am 23.6. um 18h:
Eine Diskussionsrunde über die demokratischen Lebensformen des Buen Vivir und ihre politische Bedeutung für Europa mit Prof. Dr. Philipp Altmann und Dr. Hildegard Kurt
Besonders freuen wir uns darüber, dass unsere Gäste aus Sarayaku bei beiden Veranstaltungen sowohl mitwirken als auch Rede und Antwort stehen werden.
Bei der Podiumsdiskussion handelt es sich um eine Kooperationsveranstaltung zwischen dem Gymnasium Limmer, der Unidad Cooperativa de Sarayaku, PROTERRA e.V., der Evangelischen Bildungsstätte Erwachsenenbildung Niedersachsen und Ventana al Sur. Für diese Veranstaltung wird um eine Anmeldung gebeten unter KlausWindolph [at] t-online.de oder info [at] proterra-hannover.de oder olga.diezhervias2 schulen-hannover.de
Wir freuen uns auf zwei bereichernde und erkenntnisreiche Abende, die uns sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben werden.
Unsere erste Drittortbegegnung in Strasbourg mit unserer Partnerschule Lycée Charles July aus Saint Avold
Vom 02. bis zum 06. März ging es für einige Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs nach Straßburg. Dort trafen wir unsere Austauschschule, das Lycée Charles Jully aus Saint-Avold. Nach einer langen Anreise lernten wir uns zunächst durch spaßige Minispiele kennen. Den ersten Abend ließen wir entspannt bei einem gemeinsamen Spaziergang durch die Innenstadt ausklingen.
Nach einem leckeren Frühstück starteten wir in unseren ersten vollen Tag mit einer Stadtrallye, bei der wir Straßburg auf eine abwechslungsreiche Weise erkunden konnten. Dafür wurden wir in gemischte Gruppen aus deutschen und französischen Schülerinnen und Schülern eingeteilt.
Wusstest du, dass Straßburg früher einmal zu Deutschland gehörte? Um etwas mehr über die deutsch-französische Geschichte zu lernen, besuchten wir ein historisches Museum, in dem wir ein Escape Game gespielt haben. Auch politisch konnten wir uns weiterbilden. Bei einem Besuch im Europäisches Parlament bekamen wir Einblicke in die Arbeit der Europäischen Union. Das schöne Wetter nutzten wir für eine Bâteaurama-Fahrt (Bootsfahrt auf dem Fluss), bei der wir die Stadt vom Wasser aus entdecken konnten.
Im Laufe der Woche arbeiteten wir außerdem an einem gemeinsamen Projekt zum Thema „Die Kunst der Begegnung“. In unseren Gruppen von der Stadtrallye setzten wir uns kreativ mit unseren Erfahrungen auseinander: Begegnungen mit den Austauschpartnerinnen und Austauschpartnern, sprachliche Herausforderungen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Die Ergebnisse präsentierten wir am Ende der Woche in Form von Videos, Plakaten oder Präsentationen. Insgesamt hatten wir eine schöne Zeit in Straßburg. Durch die Zusammenarbeit mit unseren französischen Austauschschülerinnen und Austauschschülern konnten wir viele neue Erfahrungen und Erinnerungen sammeln.
Am 13. Mai 2026 besuchte der 10. Jahrgang, wie schon in den letzten Jahren, die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Bergen-Belsen. Nach Ankunft mit dem Bus durften sich die Klassen in unterschiedlichen Gruppen mit Expert*innen, mit der Geschichte der Gedenkstätte beschäftigen.
Zuerst wurden nicht nur allgemeine Kenntnisse zum Nationalsozialismus abgefragt, sondern auch mit Positionierungsfragen ein Bezug zur aktuellen politischen Lage in Deutschland geschaffen. Anschließend lernten die Gruppen mithilfe von Lageplänen aus der Zeit, die Entwicklung des Lagers im Nationalsozialismus kennen. Dabei erfuhren die Zehntklässler*innen viel über die unmenschlichen und grausamen Bedingungen, unter denen Zehntausende Menschen allein nur in Bergen-Belsen leiden und sterben mussten.
Nach der Einführung gingen die verschiedenen Gruppen mit ihren Expert*innen über das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers. Besonders eindrucksvoll war dabei, echte Grundfundamente der Baracken zu sehen und sich somit, zumindest ein bisschen, die Wohnsituation zur damaligen Zeit erdenken zu können.
Später, nach einer kurzen Mittagspause, ging es in dem dazugehörigen Museum weiter. Obwohl die Zeit für das ganze Museum etwas zu kurz war, konnten wir viele besondere und emotionale Einblicke in die Geschichten von Überlebenden erleben. Jede einzelne Geschichte, egal ob als Interview oder in schriftlicher Form, übermittelt das Gefühl von extremer Angst und Machtlosigkeit zur damaligen, aber auch heutigen Zeit. Für viele war die Ausstellung sehr emotional und überwältigend.
Am Ende wurde noch die Frage diskutiert, ob und wie viele Menschen zur damaligen Situation Bescheid wussten und dennoch nichts taten und wem eigentlich noch die Schuld zugewiesen werden müsste.
Der Besuch der Gedenkstätte hat bei vielen einen bleibenden Eindruck hinterlassen und zeigt deutlich, wie wichtig es ist, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen und sich heute gegen Rassismus, Antisemitismus und Ausgrenzung einzusetzen.
Vom 11. bis 22. Mai 2026 waren die Filmkunstkinos Hannover wieder Gastgeberin für die in Deutschland einmalige französische Schulfilm-Reihe „Cinéfête“.
Die Klassen 8a und 8b haben im Apollo Kino den Film „Le Panache“ von Jennifer Devoldère (2024) angeschaut. Der Film zeigt die Geschichte des jugendlichen Colin, der nach der Trennung seiner Eltern mit seiner Mutter zurück in ihren Heimatort zieht. Colin nimmt in dem kleinen Städtchen an einem Theaterkurs seiner Schule teil. Mit Hilfe des engagiertes Lehrers Monsieur Devarseau lernt er nicht nur Freunde kennen, sondern auch sein Stottern auf der großen Bühne in den Griff zu bekommen.
Wir würden den Film auf jeden Fall weiterempfehlen!
Von Sonntag bis Mittwoch begab sich die Ecuador AG auf eine lehrreiche Exkursion an den Werbellinsee in Brandenburg. Mit dabei waren Jan, Lasse, Daniel, Frederik, Niko und Ceylin, begleitet von unseren Lehrerinnen Frau Diez und Frau Bielawski.
Im Mittelpunkt der Reise standen zwei intensive Workshop-Tage zum Thema Wasser. Vor Ort hatten wir die Gelegenheit, die ökologischen Gegebenheiten des Sees direkt zu untersuchen. Diese praxisnahen Einblicke haben uns geholfen, die Bedeutung von sauberem Wasser besser zu verstehen – ein Thema, das auch für unsere zukünftige Arbeit mit unserer Partnerschule in Ecuador von großer Bedeutung ist.
Ein weiterer wichtiger Teil der Exkursion war die Arbeit an unserem aktuellen Projekt für die Ecuador AG. Gemeinsam mit Amanda Luna, unserer Referentin, konnten wir unsere Konzepte weiterentwickeln und wichtige Fortschritte erzielen. Die fachliche Unterstützung durch Amanda Luna hat uns dabei geholfen, unsere Ziele für die kommenden Monate klarer zu definieren und die Ankunft unserer ecuadorianischen Austauschschüler und Austauschschülerinnen zu planen und zu strukturieren.
Die Tage am Werbellinsee waren nicht nur fachlich bereichernd sondern haben auch den Zusammenhalt unserer Gruppe gestärkt. Wir kehren mit vielen neuen Impulsen und großer Motivation in den Schulalltag zurück und freuen uns darauf, bald weitere Ergebnisse unserer Arbeit präsentieren zu können.
Am Dienstag, den 20.01.2026, verwandelte sich die Sporthalle des Gymnasium Limmer in eine mitreißende Fußballarena: Der Winter-Cup der 11. Klassen bot spannenden, fairen und hochklassigen Fußball, der Spielerinnen wie Zuschauerinnen gleichermaßen begeisterte.
Bereits die Vorrunde zeigte, auf welchem sportlichen Niveau sich das Turnier bewegte. Besonders die 1. Gruppe auf dem A-Feld sorgte für große Spannung: Die ersten drei Teams beendeten die Vorrunde punktgleich, sodass am Ende tatsächlich das Torverhältnis über den Einzug in die Endrunde entschied – knapper und dramatischer hätte es kaum sein können.
In der anschließenden K.o.-Phase setzte sich schließlich das Team H&M Unterhosen (11b) durch und krönte sich zum Sieger des Winter-Cups 2026. Der Weg zum Titel war jedoch alles andere als einfach: Als einziges Team konnten die Männer und Frauen von Flake (11d) dem späteren Siegerteam bereits in der Vorrunde eine Niederlage zufügen. Besondere Spannung bot im Finale das Aufeinandertreffen zwischen den H&M Unterhosen und den 11-Eseln (11e). Dieses Endspiel hielt, was es versprach: Nach regulärer Spielzeit stand es 0:0, sodass das Elfmeterschießen über den Turniersieg entscheiden musste. In diesem nervenaufreibenden Moment behielten die Spieler*innen von H&M Unterhosen die stärkeren Nerven und sicherten sich den Titel.
Nach dem offiziellen Turnierende wartete auf das Siegerteam noch eine besondere Herausforderung: In einem zweiten „Finale“ am darauffolgenden Freitag (23.01.2026) traten die H&M Unterhosen gegen ein Lehrkräfte-Team an. Auch dieses Duell entwickelte sich zu einem echten Nervenkrimi. Nach zwei Halbzeiten und einer intensiver Verlängerung musste erneut das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen. Am Ende setzte sich das Lehrkräfte-Team knapp durch.
Ein besonderes Lob verdient das durchweg faire Verhalten aller teilnehmenden Teams. Schiedsrichter*innen-Entscheidungen wurden jederzeit akzeptiert, der Umgang miteinander blieb sportlich und respektvoll – ein Fairplay, das in dieser Konsequenz besonders beeindruckte und das Turnier in bester Erinnerung bleiben lässt.
Großer Dank gilt dem engagierten Schiedsgericht, das maßgeblich zum reibungslosen Ablauf beitrug: Anuar, Lena, Emilia, Cihan und Uzay. Gemeinsam mit der Turnierleitung führten sie auch die Siegerehrung durch und sorgten für einen würdigen Abschluss des Turniertages. Ebenso bedanken wir uns herzlich bei Martha, Nika und Thea, die Publikum und Spieler*innen mit Waffeln und anderen Kleinigkeiten versorgten, sowie bei allen Zuschauerinnen, die von der Tribüne aus für großartige Stimmung sorgten.
Der Winter-Cup 2026 war damit nicht nur sportlich ein voller Erfolg, sondern auch ein starkes Zeichen für Zusammenhalt, Fairness und Schulleben am Gymnasium Limmer. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Auflage dieses besonderen Turniers.“
Früh am Morgen, um 7:54 Uhr, startete unser Chemie-Leistungskurs vom Hannover Hauptbahnhof mit dem ICE in Richtung Göttingen. Ziel war das XLAB, ein Schülerlabor der Universität Göttingen, das einen spannenden Einblick in die Welt der universitären Chemie bietet.
Nach unserer Ankunft begann das Programm um 9:15 Uhr mit einer Einführung in die Nanochemie. Anders als im normalen Schulunterricht war diese wie eine echte Vorlesung aufgebaut und vermittelte uns viele neue Einblicke in ein hochaktuelles Forschungsfeld. Dabei wurde schnell deutlich, wie wichtig Nanotechnologie in unserem Alltag und in der modernen Forschung ist: Nanomaterialien finden sich zum Beispiel in Sonnencremes, in denen sie UV-Strahlung besonders effektiv blockieren oder in schmutz- und wasserabweisenden Textilien nach dem Vorbild des Lotus-Effekts. Auch in der Medizin, etwa bei der gezielten Wirkstofffreisetzung, spielt Nanochemie eine zentrale Rolle.
Ab 11:00 Uhr durften wir dann selbst im Labor aktiv werden – für viele von uns der spannendste Teil des Tages. In Zweierteams führten wir verschiedene Experimente durch, darunter die Untersuchung des Tyndall-Effekts und des Lotus-Effekts. Besonders beeindruckend war die Herstellung fluoreszierender Zinkoxid-Nanopartikel, die unter UV-Licht leuchteten. Außerdem stellten wir Silber-Nanopartikel durch Elektrolyse, Titandioxid-Nanoschichten durch anodische Oxidation sowie kohlenstoffhaltige Nanopartikel her. Das Arbeiten mit moderner Laborausstattung und die selbstständige Durchführung der Versuche vermittelten uns einen realistischen Eindruck vom Studium und der Forschung an einer Universität.
Um 16:00 Uhr werteten wir unsere Ergebnisse gemeinsam aus und besprachen die Beobachtungen. Dabei konnten wir viele der zuvor theoretisch erklärten Inhalte praktisch nachvollziehen. Gegen 17:00 Uhr traten wir schließlich die Rückfahrt nach Hannover an – mit vielen neuen Eindrücken und einem deutlich erweiterten Blick auf die Chemie.
Der Besuch im XLAB war für uns eine abwechslungsreiche und lehrreiche Erfahrung, die den Chemieunterricht auf anschauliche Weise ergänzt und unser Interesse an naturwissenschaftlicher Forschung weiter gestärkt hat.
Ohne die großzügige finanzielle Unterstützung des Fördervereins des Gymnasiums Limmer hätten wir diese Erfahrung nicht machen können, wofür wir uns herzlich bedanken.
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