Bonjour la France!

8. Juni, 2026 | 10:40

Unsere erste Drittortbegegnung in Strasbourg mit unserer Partnerschule Lycée Charles July aus Saint Avold

Vom 02. bis zum 06. März ging es für einige Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs nach Straßburg. Dort trafen wir unsere Austauschschule, das Lycée Charles Jully aus Saint-Avold. Nach einer langen Anreise lernten wir uns zunächst durch spaßige Minispiele kennen. Den ersten Abend ließen wir entspannt bei einem gemeinsamen Spaziergang durch die Innenstadt ausklingen.

Nach einem leckeren Frühstück starteten wir in unseren ersten vollen Tag mit einer Stadtrallye, bei der wir Straßburg auf eine abwechslungsreiche Weise erkunden konnten. Dafür wurden wir in gemischte Gruppen aus deutschen und französischen Schülerinnen und Schülern eingeteilt.

Wusstest du, dass Straßburg früher einmal zu Deutschland gehörte? Um etwas mehr über die deutsch-französische Geschichte zu lernen, besuchten wir ein historisches Museum, in dem wir ein Escape Game gespielt haben. Auch politisch konnten wir uns weiterbilden. Bei einem Besuch im Europäisches Parlament bekamen wir Einblicke in die Arbeit der Europäischen Union. Das schöne Wetter nutzten wir für eine Bâteaurama-Fahrt (Bootsfahrt auf dem Fluss), bei der wir die Stadt vom Wasser aus entdecken konnten.

Im Laufe der Woche arbeiteten wir außerdem an einem gemeinsamen Projekt zum Thema „Die Kunst der Begegnung“. In unseren Gruppen von der Stadtrallye setzten wir uns kreativ mit unseren Erfahrungen auseinander: Begegnungen mit den Austauschpartnerinnen und Austauschpartnern, sprachliche Herausforderungen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Die Ergebnisse präsentierten wir am Ende der Woche in Form von Videos, Plakaten oder Präsentationen.
Insgesamt hatten wir eine schöne Zeit in Straßburg. Durch die Zusammenarbeit mit unseren französischen Austauschschülerinnen und Austauschschülern konnten wir viele neue Erfahrungen und Erinnerungen sammeln.

Besuch aus Ecuador im Juni 2026: Begegnung, Filmfestival und Forum Demokratie an unserer Schule!

1. Juni, 2026 | 8:51

Unsere Schule freut sich auf einen ganz besonderen internationalen Besuch: Am 14. Juni 2026 in der ersten Pause begrüßen wir die Gäste aus unserer Partnerschule Unidad Educativa Sarayaku (Ecuador), die bis zum 24.06. unsere Gäste sein werden.

Sarayaku ist eine indigene Gemeinschaft im Amazonasgebiet des ecuadorianischen Regenwaldes. Die Begegnung bietet unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Einblicke in das Leben der Dorfgemeinschaft, den Schutz des Regenwaldes sowie das Leben im Einklang mit der Natur zu erfahren.

Das Motto dieser besonderen Begegnung ist: Lebensraum Wasser im Amazonasgebiet und in Niedersachsen.

Highlights des Besuchs sind folgende Veranstaltungen: 

Projekttag des 8. Jahrgangs am 17. Juni: “Lebensraum Wasser im Amazonasgebiet und in Niedersachsen“

Die Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs beschäftigen sich im Rahmen eines Projekttages intensiv mit den Themen:

  • Lebensraum Wasser
  • Leben im Einklang mit der Natur
  • Der Regenwald als schützenswerter Lebensraum
  • Das Konzept des Kawsak Sacha („Lebendiger Wald“)
  • Die Lebensrealität der Gemeinschaft von Sarayaku

Ausgehend vom Film „Kanu des Lebens“ setzen sich die Jugendlichen in von Umweltpädagog*innen und Lehrkräften geleiteten Workshops mit ökologischen, kulturellen und gesellschaftlichen Fragestellungen auseinander und entwickeln Perspektiven für nachhaltiges Handeln.

 

Filmfestival: „Kanu des Lebens“ am 18. Juni in der Aula (Filme von Eriberto Gualinga)

wir laden Sie herzlich zu unserem Filmfestival ein:

  1. Juni 2026, 18:00 bis ca. 20:00 Uhr, in der Aula unserer Schule

Der Eintritt erfolgt auf Spendenbasis. Außerdem können verschiedene Snack-Pakete erworben werden, um den Filmabend noch mehr zu versüßen. Darüber hinaus wird es die Möglichkeit geben, Handwerkskunst aus Sarayaku zu erwerben.

Gezeigt wird der eindrucksvolle Film „Helena de Sarayaku“.

„Helena de Sarayaku“ ist ein Dokumentarfilm über die junge indigene Aktivistin Helena Gualinga aus der Gemeinschaft Sarayaku im Amazonasgebiet von Ecuador. Der Film zeigt, wie sie zwischen ihrer Heimat und dem Leben im Ausland steht und sich international für den Schutz des Regenwaldes und die Rechte indigener Völker engagiert. Dabei macht sie auf die Gefahren durch Ölkonzerne, Umweltzerstörung und den Klimawandel aufmerksam und setzt sich dafür ein, die Kultur und Natur ihrer Gemeinschaft zu bewahren.

 

Forum zur Zukunft der Demokratie (in Kooperation mit Proterra)

SARAYAKU: LEBEN UND WIDERSTAND IM REGENWALD – demokratische Lebensformen des Buen Vivir und ihre politische Bedeutung für Europa

Den Abschluss bildet das Forum Demokratie am

  1. Juni 2026

18:00 bis ca. 20:00 Uhr

In der Aula unserer Schule

Vortrag von Prof. Dr. Philipp Altmann

Gemeinsam mit unseren Gästen aus Sarayaku möchten wir über zentrale Fragen unserer Zeit diskutieren:

  • Wie kann Demokratie weltweit zum Schutz natürlicher Lebensräume beitragen?
  • Welche Verantwortung tragen wir für globale Nachhaltigkeit?
  • Was können wir von indigenen Perspektiven lernen, beispielweise vom Buen vivir oder dem Konzept des Kawsak Sacha („lebendiger Regenwald“)?

 

Alle Interessierten aus Schule, Elternschaft und Öffentlichkeit sind herzlich eingeladen.

Um eine Idee der Teilnehmendenzahl zu haben, wird um eine Anmeldung gebeten unter KlausWindolph[at]t-online.de oder info[at]proterra-hannover.de oder olga.diezhervias2[at]schulen-hannover.de

Wir freuen uns auf inspirierende Begegnungen, spannende Gespräche und einen lebendigen Austausch.

Diese besondere Begegnung wird gefördert durch ENSA (Engagement Global) und der BINGO Umweltstiftung.

Frederik Sander (11. Jahrgang),  1.6.2026

Das unerwartete Treffen – Drei Welten gegen das Böse

31. Mai, 2026 | 20:36
Am 03.06. um 18 Uhr zeigt die Theater-AG ihr selbst entwickeltes Stück „Das unerwartete Treffen – Drei Welten gegen das Böse“.
 
In dem Theaterstück treffen die drei Fantasiewelten von Harry Potter, Monster High und Die Schule der magischen Tiere aufeinander. Gemeinsam müssen die Figuren zwei Bösewichte bekämpfen und lernen dabei, miteinander umzugehen.
Seit September beschäftigt sich die Theater-AG mit dem Entstehungsprozess von Theaterstücken. Zu Beginn standen viele Improvisationen und Ideensammlungen im Mittelpunkt.
Später entschied sich die AG gemeinsam dafür, eine Geschichte über drei Fantasiewelten zu schreiben. Jeder Schülerin verfasste einen Teil des Textes. Anschließend wurden Rollen entwickelt und schließlich die einzelnen Szenen ausgearbeitet.
 
Wir freuen uns darauf, euch bei unserer Aufführung zu sehen!

Bleibendes Erinnern: Exkursion des 10. Jahrgangs zur Gedenkstätte Bergen-Belsen

22. Mai, 2026 | 13:28

Am 13. Mai 2026 besuchte der 10. Jahrgang, wie schon in den letzten Jahren, die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Bergen-Belsen. Nach Ankunft mit dem Bus durften sich die Klassen in unterschiedlichen Gruppen mit Expert*innen, mit der Geschichte der Gedenkstätte beschäftigen.

Zuerst wurden nicht nur allgemeine Kenntnisse zum Nationalsozialismus abgefragt, sondern auch mit Positionierungsfragen ein Bezug zur aktuellen politischen Lage in Deutschland geschaffen. Anschließend lernten die Gruppen mithilfe von Lageplänen aus der Zeit, die Entwicklung des Lagers im Nationalsozialismus kennen. Dabei erfuhren die Zehntklässler*innen viel über die unmenschlichen und grausamen Bedingungen, unter denen Zehntausende Menschen allein nur in Bergen-Belsen leiden und sterben mussten.

Nach der Einführung gingen die verschiedenen Gruppen mit ihren Expert*innen über das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers. Besonders eindrucksvoll war dabei, echte Grundfundamente der Baracken zu sehen und sich somit, zumindest ein bisschen, die Wohnsituation zur damaligen Zeit erdenken zu können.

Später, nach einer kurzen Mittagspause, ging es in dem dazugehörigen Museum weiter. Obwohl die Zeit für das ganze Museum etwas zu kurz war, konnten wir viele besondere und emotionale Einblicke in die Geschichten von Überlebenden erleben. Jede einzelne Geschichte, egal ob als Interview oder in schriftlicher Form, übermittelt das Gefühl von extremer Angst und Machtlosigkeit zur damaligen, aber auch heutigen Zeit. Für viele war die Ausstellung sehr emotional und überwältigend.

Am Ende wurde noch die Frage diskutiert, ob und wie viele Menschen zur damaligen Situation Bescheid wussten und dennoch nichts taten und wem eigentlich noch die Schuld zugewiesen werden müsste.

Der Besuch der Gedenkstätte hat bei vielen einen bleibenden Eindruck hinterlassen und zeigt deutlich, wie wichtig es ist, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen und sich heute gegen Rassismus, Antisemitismus und Ausgrenzung einzusetzen.

 

 

Schulfilm-Reihe „Cinéfête“

22. Mai, 2026 | 13:24

Vom 11. bis 22. Mai 2026 waren die Filmkunstkinos Hannover wieder Gastgeberin für die in Deutschland einmalige französische Schulfilm-Reihe „Cinéfête“.

Die Klassen 8a und 8b haben im Apollo Kino den Film „Le Panache“ von Jennifer Devoldère (2024) angeschaut. Der Film zeigt die Geschichte des jugendlichen Colin, der nach der Trennung seiner Eltern mit seiner Mutter zurück in ihren Heimatort zieht. Colin nimmt in dem kleinen Städtchen an einem Theaterkurs seiner Schule teil. Mit Hilfe des engagiertes Lehrers Monsieur Devarseau lernt er nicht nur Freunde kennen, sondern auch sein Stottern auf der großen Bühne in den Griff zu bekommen.

Wir würden den Film auf jeden Fall weiterempfehlen!

Sarah Borchardt

 

In Unterzahl zum 14. Titel!

20. Mai, 2026 | 8:06

Mädchen der U15 holen den 14. Titel bei den Kreismeisterschaften

Das Gymnasium Limmer hat erneut seinen Titel verteidigt und ist Kreissieger im Mädchenfußball. Auf dem Vereinsgelände des HSC Hannover fand am 27. April der Kreisentscheid im Mädchenfußball statt. Wir traten in der Wettkampfklasse III gegen vier weitere Mannschaften an.

Unsere einzige Niederlage kassierten wir an diesem Tag vor dem Turnierbeginn, als nur sechs von neun Spielerinnen zum Treffpunkt kamen. Nun musste eine Entscheidung gefällt werden: Wollen wir in Unterzahl gegen die anderen Teams antreten oder nicht? Für die Spielerinnen war die Antwort sofort klar! Mutig sagten sie, dass sie natürlich spielen wollten – und wie sie das im Anschluss taten!

Unsere ersten beiden Spiele gewannen wir gegen die Käthe Kollwitz Schule und die IGS Bothfeld. Dass unser Team eine Spielerin weniger auf dem Feld hatte und nicht auswechseln konnte, merkte man in beiden Partien nicht. Wir verlagerten das Spiel in die Hälfte der Gegnerinnen und schossen viele Tore durch Nadia und Jale. Im Mittelfeld lenkte Eleni das Spiel und Mara und Mayla verteidigten entschlossen in der Abwehr. Lea war unsere Torfrau und rückte mit auf, sodass sie auch anspielbar war.

Nach den beiden Spielen war bereits klar, dass sich das Turnier im nächsten Spiel gegen die Humboldschule entscheiden würde, die ebenfalls ungeschlagen war.

Wir begannen das Spiel druckvoll, doch nach wenigen Minuten wurde der Spielverlauf komplett auf den Kopf gestellt: Ein eigentlich ungefährlicher Fernschuss unserer Gegnerinnen kam unglücklich vor Lea auf dem Boden auf und sprang ins Tor – das völlig überraschende 0:1! Mit viel Selbstbewusstsein und der nötigen Power stemmten sich die Limmer-Spielerinnen bis zur letzten Minute gegen die Niederlage und wurden für ihren unglaublichen Einsatz belohnt! Ein abgeblockter Torschuss sprang vor die Füße von Jale. Sie zögerte nicht und tunnelte die Torhüterin zum hochverdienten 1:1 Ausgleichstreffer!

Da wir auch gegen die Elsa Brandström Schule gewinnen konnten, hatten wir am Ende zehn Punkte und das beste Torverhältnis des Turniers. Mit diesem Ergebnis wurden wir Kreissiegerinnen! Hierfür gab es auch ein großes Lob vom Trainer Herrn Rieger sowie von Co-Trainer Lasse und Co-Trainerin Alina.  

Bei der anschließenden Siegerehrung war die Freude über den Sieg groß und wir feierten unseren 14. Titel.

Wir sind ungeschlagene Kreissiegerinnen!

Jan Rieger, 20.05.26

 

 

Vive la France

13. Mai, 2026 | 11:43

Am Montagmorgen sind wir um 5 Uhr mit dem Bus losgefahren. Wir fuhren ca. 15h und sind
dann gegen 20:00 Uhr an der Schule in Lessay (Normandie) angekommen. Von dort aus ging
es in die Gastfamilien. Am Dienstag haben wir den Unterricht besucht und die deutschen
Schülerinnen des Collége Georges Desdevises du Dézert haben eine Rallye durch den Ort Lessay gemacht. Da die Schule nicht besonders groß ist, waren einige Schülerinnen auf einer
anderen Schule, 20 Minuten entfernt von Lessay. Sie durften einen kompletten Schultag von
8:30 – 17:00 Uhr miterleben. Den Unterrichtsbesuch fanden alle sehr interessant, weil das
Schulsystem ganz anders aufgebaut ist als in Deutschland. Zum Beispiel stellen sich die
Schülerinnen nach der Pause auf dem Schulhof auf. Die Lehrerinnen holen ihre Klassen von
dort ab und begleiten sie in die unterschiedlichen Fachräume, da sie keine eigenen
Klassenräume haben. Am Mittwoch ging es mit den Franzosen und dem Reisebus zum Mont
Saint-Michel. Dort haben wir uns die beeindruckende Insel angeschaut und eine
Fotorallye gemacht. Auf dem Rückweg gab es einen Stop in der Stadt Avranges. Dort gab es
richtig viele Fachwerkhäuser und schnuckelige, bunte Läden, was sehr niedlich aussah. Am
Donnerstag sind wir ohne unsere Austauschschüler*innen mit dem Bus in die Hafenstadt Caen
gefahren. Davor haben wir noch eine Keksfabrik besucht und Kekse für Familie und Freunde
gekauft. In Caen gibt es viele Kirchen und eine schöne alte Schlossanlage. Bei sonnigem
Wetter haben wir dort auch eine Stadtrallye gemacht. Da am Freitag der 1. Mai war, konnten
wir ausschlafen und haben wir uns erst um 14h auf den Weg zum amerikanischen
Soldatenfriedhof und zum Ort der heftigsten Kämpfe des D-Days im 2. Weltkrieg, dem Omaha
Beach gemacht. Der Soldatenfriedhof wirkte sehr surreal und gigantisch auf uns. Zwischen
den vielen weißen Kreuzen standen auch zahlreiche Sterne, welche an jüdische Soldaten
erinnern. Das anschließende Wochenende haben wir alle in unseren Gastfamilien verbracht
und viele Erfahrungen gemacht. Zum Beispiel war das Essen meistens ganz anders als wir es
aus Deutschland kennen.
Montagmorgen mussten wir uns von unseren Gastfamilien verabschieden, da es für uns nach
Paris ging. Nach der 5 stündigen Fahrt konnten wir in unser Hotel einchecken. Allerdings
hatten wir nicht viel Zeit, da wir uns direkt auf den Weg zu Notre Dame gemacht haben. Auf
dem Weg dorthin mussten wir uns alle, auf Grund des unerwartet starken Regens,
Regenschirme kaufen. Mit nassen Füßen kamen wir schließlich an der beeindruckenden
Kathedrale an. Bevor wir mit der Metro zum Eiffelturm fuhren, machten wir noch einen
Spaziergang. Beim Eiffelturm angekommen wurden Fotos gemacht und mit einem
Straßenmusiker gesungen bis es dunkel wurde und das Wahrzeichen von Paris anfing zu
leuchten. Am nächsten Tag stand trotz des Wetters eine Bateau Mouche-Fahrt auf der Seine
auf dem Plan, bei der wir die Sehenswürdigkeiten nochmal aus einer anderen Perspektive
sehen konnten.
Zum Abschluss des Tages haben wir die 237 Stufen zu Sacré-Cœur erklommen und die Kirche
auch von innen gesehen.
Mittwochmorgen machten wir uns, unter anderem auch mit Vorfreude auf Zuhause, gegen
9:30 Uhr wieder auf den Weg nach Hannover.
Danke an Herrn Gerrlich und Frau Sommerfeld für ihr offenes Ohr und dass Sie uns auf dieser
Reise begleitet haben.
Von Matilda, Piet und Luis

Aktion „Toter Winkel“ in Jahrgang 5

13. Mai, 2026 | 11:34

Da waren aber viele Schulmitglieder irritiert, als sie am Dienstag, den 12.05.26, zur Schule wollten. Statt wie gewöhnlich einfach von der Ihme aus zu den Parkplätzen auf dem Schulhof zu rollen, stand da plötzlich ein riesiger LKW der Speditionsfirma Werther Logistik im Weg. Eigentlich wollte der LKW bereits um halb acht auf unserem Schulhof geparkt haben, doch wegen eines ungünstig geparkten PKWs kam dieser Koloss nicht um die enge Kurve der Straße „Zur Schwanenburg“. Ein Glück, dass unsere direkten Nachbarn das Polizeikommissariat Limmer schnellstmöglich den Halter des PKWs ausfindig machen und das Auto so wegbewegen konnte. So gelang es, dass der 16,5m lange, 2,55m breite und 40t schwere LKW mit etwas Zeitverzögerung auf den Schulhoffahren konnte und alle geduldig wartenden Schulmitglieder gerade noch rechtzeitig zum normalen Unterricht erscheinen konnten.       
Normaler Unterricht? Normalen Unterricht gab es am Gymnasium Limmer am 12.05.26 und 13.05.26 nur für die Jahrgänge 6-12. Der gesamte fünfte Jahrgang durfte nacheinander an einer 90minütigen Verkehrserziehungsschulung der Verkehrswacht zum „Toten Winkel“ teilnehmen. Dazu erhielt jede Klasse zunächst einen theoretischen Input und durfte danach in Kleingruppen in den LKW klettern, um selbst zu erfahren, wie viel oder wenig man als LKW fahrende Person eigentlich sehen kann. Während eine Kleingruppe im LKW saß, konnten die anderen Kinder ausprobieren, wie viel oder wenig man eigentlich als Motorradfahrer*in mit Helm sehen kann. Besonders technisch interessierte Schüler*innen haben dem LKW-Fahrer viele Fragen stellen können. Und so verwundert es nicht, wie viele Kinder mit strahlenden Augen aus dem LKW kletterten und von diesem Fahrzeug begeistert und gleichzeitig für ihr eigenes Verhalten im Straßenverkehr geschult waren.

Nach dieser Schulung und dem Fahrradfahrtraining samt Fahrradcheck durch die Polizei in der letzten Woche ist nun auch unser fünfter Jahrgang bereit, wenn am 31.05.26 wieder das STADTRADELN beginnt und wir als Schule möglichst viele Kilometer radeln.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Verkehrswacht für die Durchführung der Workshops in den letzten beiden Wochen, bei der Speditionsfirma Werther Logistik für das Bereitstellen des LKWs in dieser Woche, bei den Kontaktbeamten für den Fahrradcheck in der letzten Woche und bei den beiden Streifenbeamten, die halfen, dass der LKW doch noch auf den Schulhof fahren konnte.

Kreativer Kreuzweg aus Lego im Religionskurs Jahrgang 5

11. Mai, 2026 | 19:24

Im Religionsunterricht des 5. Jahrgangs haben sich die Schüler*innen kreativ mit der Passionsgeschichte Jesu auseinandergesetzt. In arbeitsteiliger Gruppenarbeit gestalteten sie einzelne Stationen des Kreuzwegs mit Lego-Steinen und setzten die Ereignisse rund um Leiden, Tod und Auferstehung Jesu anschaulich um.

Mit viel Fantasie entstanden detailreiche Szenen, die die biblische Geschichte auf besondere Weise lebendig werden lassen. Das Ergebnis kann hier bewundert werden.

Nhs (Mai 2026)