Songwriting-AG am Gymnasium Limmer: Kuersche fördert musikalischen Nachwuchs

15. Januar, 2026 | 11:04

Seit dem 01.08. bereichert der hannoversche Singer-Songwriter Kuersche das musikalische Angebot des Gymnasium Limmer mit einer wöchentlich stattfindenden Songwriting-AG. Das Angebot richtet sich an musikinteressierte Schülerinnen und Schüler und wurde von Beginn an sehr gut angewählt.
In der AG lernen die Teilnehmenden Schritt für Schritt, wie eigene Songs entstehen: von ersten Textideen über Melodien und Akkordfolgen bis hin zu einfachen Kompositionen. Kuersche vermittelt dabei praxisnah, wie kreative Prozesse im Songwriting funktionieren, und ermutigt die Schülerinnen und Schüler, ihre eigenen musikalischen Ideen auszuprobieren und weiterzuentwickeln.

Die regelmäßige Arbeit in der AG ermöglicht es den Jugendlichen, ihre musikalischen Fähigkeiten kontinuierlich auszubauen und sich intensiv mit Komposition und Songstruktur auseinanderzusetzen. Besonders geschätzt wird dabei die offene Arbeitsatmosphäre, in der unterschiedliche Musikstile und persönliche Ausdrucksformen Platz finden.

Kuersche ist seit vielen Jahren als Musiker aktiv und gibt seine Erfahrungen nicht nur an Schulen weiter. Auf seiner eigenen Homepage www.kuersche.de informiert er über seine Musik, aktuelle Projekte und Auftritte. Darüber hinaus bietet er Gitarrenunterricht sowie Coaching in Gesang und Songwriting für Anfänger*innen und Fortgeschrittene an.

Wir freuen uns sehr, dass diese kreative AG unser Schulleben bereichert und so großen Zuspruch bei den Schülerinnen und Schülern findet.

Sogar das Fahrgastfernsehen Hannover berichtete bereits: https://www.fahrgastfernsehen.city/beitrag/5813962-singer-songwriter-schult-nachwuchs-in-linden-kuersche-lehrt-komponieren

Rennrad-AG in Limmer

15. Januar, 2026 | 10:58

Seit September hat der ein oder andere uns sicherlich bereits mit dem Rennrad auf dem Schulhof gesehen.

Mittwochs um 14 Uhr heißt es für zehn Jungen aus der 5. und 6. Klasse: Reifen aufpumpen, Trinkflasche und Snack einpacken, Helm aufsetzen – und los geht’s.

In den ersten Wochen stand vor allem das Erlernen der Grundlagen des Rennradfahrens im Vordergrund. Dazu gehörte nicht nur die richtige Technik, sondern auch, wie man sich sicher in der Gruppe und gemeinsam im Straßenverkehr bewegt. Inzwischen konnten wir bereits unsere erste „längere Tour“ absolvieren.

Auch wenn die Rennradhaltung für viele zunächst gewöhnungsbedürftig ist und Rücken sowie Nacken stark beansprucht, macht das Training allen großen Spaß. Marc aus der 6. Klasse ist begeistert dabei, und auch Leon würde die AG jederzeit wieder wählen. Sein Tipp: Man sollte die AG wirklich wollen, damit man auch durchhält. Jasper sieht das ähnlich – für ihn war bisher das Highlight das „Wettrennen“ am Berg. Max wiederum fand besonders die gemeinsame Tour toll. Zwar war sie anstrengend, doch die Landschaft hat ihn sehr beeindruckt. Sein Rat an zukünftige Teilnehmer: unbedingt eine Banane mitnehmen, sonst bekommt man unterwegs Hunger. 😉

Mittlerweile ist der Winter eingebrochen – für uns jedoch kein Grund, das Rad in die Ecke zu stellen. Stattdessen haben wir begonnen, die Straßenreifen gegen Profilreifen auszutauschen. So können wir die Räder auch im Gelände nutzen, was deutlich wärmer ist und mindestens genauso viel Spaß macht.

Vor Weihnachten hat die Organisation „Schulsportwelten“ unter der Leitung von Stefan Engel einen tollen Film über die AG gedreht, den ihr euch hier ansehen könnt:

Stefanie Paul (Leiterin der Rennrad AG)

 

Ausfall des Präsenzunterrichts am Montag, 12.01.

11. Januar, 2026 | 15:26

Der Präsenzunterricht fällt am Montag, 12.01.2026 für alle Schüler*innen der allgemeinbildenden Schulen in Trägerschaft der Landeshauptstadt Hannover aus.

Wir haben für das Distanzlernen eine Handreichung erstellt. Alle Schüler*innen werden über WebWeaver mit den notwendigen Informationen zum Lernen zu Hause von ihren Fachlehrkräften versorgt.

Für Kinder, die dennoch zur Schule kommen, haben wir eine Notbetreuung eingerichtet. Diese findet statt von 08.00 bis 13.10 Uhr statt.

Aktuelle Informationen zu möglichen Unterrichtsausfällen stehen auf der folgenden Seite:

* https://www.vmz-niedersachsen.de/schulausfall/

Wofür stehst du morgens auf?

7. Januar, 2026 | 11:41

Was gibt meinem Leben einen Sinn, der mich dazu bringt, jeden Morgen aufzustehen? Diese Frage stellt sich der WPU Glück des 10. Jahrgangs und ging auf Entdeckungstour.

Die Schüler*innen bereiten sich damit auf ihr großes Abschlussprojekt, ihr „Herzensprojekt“ vor.

Die Ergebnisse findet ihr hier unten.

Nina Reinecke, 7.1.26

 

Hier ist eine Sammlung vieler spannender Aussagen: https://www.taskcards.de/#/board/42b1ade6-b3a3-4599-9e2d-56b0a784d269/view?token=37d5ff2a-a4f2-4a90-b621-ed7c7dff80e7

„Auf dem Weg zur Krippe“

19. Dezember, 2025 | 14:17

Ein Religionskurs des 6. Jahrgangs hat sich in den vergangenen Wochen mit Maria und Josef, Königen, Hirten und vielen mehr, mithilfe von selbstgebastelten Krippenfiguren auf den Weg zur Krippe gemacht, um die Bedeutung des christlichen Weihnachtsfestes zu erschließen.

Auf unserer Reise nach Bethlehem sind uns die unterschiedlichsten Menschen mit ihren Sorgen und Träumen, Ängsten und Hoffnungen begegnet; wir durften einen traurigen Hirten, die strenge Wirtsfrau und ein aufgeregtes, kleines Schaf begleiten; Menschen unterschiedlichster Herkunft und anderen Glaubens, jeden Alters und Geschlechts, viele Tiere und sogar einige Pflanzen Palästinas sind bei unserer Krippe dabei gewesen und haben uns etwas Neues über das Weihnachtsfest erzählt.
Sie alle sind dem Stern gefolgt und wollten erfahren, was in diesem einfachen Stall Besonderes beginnt; sie alle waren willkommen, wollten ganz nah dabei sein und drängten sich neben Ochs’ und Esel um die schlichte Krippe aus Holz.

Und auch wir haben uns ganz nah dazugestellt und waren mitten dabei:

„An der Krippe hat mir am besten gefallen, dass sie immer weiter gewachsen ist und wir dabei zuschauen konnten.“
„Die Figur des traurigen Hirten ist mir in besonderer Erinnerung geblieben, da seine Geschichte besonders traurig war, aber auch er seinen Platz an der Krippe gefunden hat.“
„Ich würde am liebsten neben dem Lämmchen stehen, weil es kuschelig ist und man sich irgendwie sicher fühlt.“
„Ich würde in der Krippe am liebsten neben Maria und Josef stehen, weil ich das Christkind auch aus der Nähe sehen möchte.“
„Ich würde am liebsten etwas weiter weg stehen, damit ich alles genau beobachten kann.“
„Ich würde am liebsten auf dem Kamel sitzen, weil ich von dort einen guten Überblick habe.“
„Ich nehme für mich mit, dass das Jesuskind für alle Menschen da ist und alle Menschen an der Krippe willkommen sind.“
„Ich nehme für mich mit, dass bei der Geburt Jesu viele Menschen anwesend waren und er schon vor dem Tag berühmt war.“
„Ich nehme für mich mit, dass es bei Weihnachten nicht nur um Geschenke geht, sondern auch um die Zeit mit der Familie, die eigentlich das größte Geschenk ist.“

Wir wünschen der gesamten Schulgemeinschaft eine besinnliche Weihnachtszeit und erholsame Winterferien.

Schulentscheid „Jugend debattiert“

19. Dezember, 2025 | 14:16

Am Mittwoch, den 17. Dezember wurde am Gymnasium Limmer heftig diskutiert! Für den Schulentscheid von „Jugend debattiert“ hatten sich 16 Schüler*innen aus der Sekundarstufe 1 sowie zwölf Schüler*innen aus der Oberstufe qualifiziert, um sich in einem sachlichen, regelgeleiteten Wettstreit der Argumente zu behaupten. Die besondere Schwierigkeit: Sie mussten nach einer begrenzten Vorbereitungszeit zufällig zugeteilte Pro- bzw. Contra-Positionen zu einer vorgegebenen Fragestellung vertreten. Die Teilnehmer*innen der Jahrgänge 9 und 10 diskutierten die Fragestellung: „Sollte ein alljährlicher Schüleraustausch zwischen alten und neuen Bundesländern stattfinden?“ Unter den Oberstufenschüler*innen wurde die Frage diskutiert, ob das Wahlalter bei Bundstagswahlen auf 7 Jahre reduziert werden sollte.

Im spannenden Finale in der Aula vor Publikum konnten sich 4 Schüler*innen für den Regionalentscheid am 26.01.2026 am Georg-Büchner-Gymnasium in Letter qualifizieren: Jonna Sanders aus der Klasse 10A (1. Platz) und Martha Ellingshaus aus der 10B (2. Platz) vertreten das Gymnasium Limmer für die erste Altersgruppe. Charlotte Duderstadt (Platz 1) und Karl Huismann (2. Platz) gehen ins Rennen für die zweite Altersgruppe. Herzlichen Glückwunsch und alles Gute für den Regionalentscheid.

Kinderrechte erlebbar machen

19. Dezember, 2025 | 13:56

Auch in diesem Jahr fanden im gesamten 6. Jahrgang die Workshops zum Thema Kinderrechte statt – ein fester Bestandteil des kulturellen Bildungsprogramms am Gymnasium Limmer. Ausgerichtet wurden die Workshops erneut von unserem Kulturpartner, dem Freizeitheim Linden, in dem die Künstlerin Katja Krause mit viel Kreativität und Einfühlungsvermögen mit den Schüler*innen arbeitete. Ermöglicht wurde das Projekt durch die großzügige Unterstützung der STIFTUNG Sparda-Bank Hannover sowie der Langeschen Stiftung.

Die Klassen erlebten dabei einen abwechslungsreichen und zugleich lehrreichen Projekttag, der spielerische Elemente mit künstlerischem Arbeiten verband. Viele Kinder beschreiben den Workshop als „sehr coolen Ausflug“, bei dem sie „viel über Kinderrechte gelernt haben, die uns auch betreffen“. Schon der Einstieg – eine Bewegungsaufgabe mit Musik, bei der die Schüler*innen entscheiden mussten, ob ein genanntes Kinderrecht echt oder ausgedacht ist – sorgte für Begeisterung und bot Anlass für „spannende Diskussionen“, etwa darüber, ob es ein Recht auf Taschengeld oder Haustiere gibt.

Besonders eindrücklich waren für viele die kreativen Aufgaben: das Entwickeln kleiner Theaterstücke, das Darstellen eines Kinderrechts in einem Standbild oder die künstlerische Umsetzung. „Mein Highlight war das Basteln von Figuren, weil wir dabei kreativ sein und die Kinderrechte richtig sichtbar machen konnten“, fasste ein Kind zusammen. Andere betonten, wie interessant es gewesen sei zu entdecken, dass zum Beispiel „jeder ein Recht auf einen Namen hat“. Es wird deutlich, wie vielfältig und aktiv die Kinder gearbeitet haben – von Ratespielen über die Auswahl eines Kinderrechts als Theaterinspiration bis hin zu Bastelaktionen aus vielen Materialien 

Die Rückmeldungen aus allen Klassen sind eindeutig: Der Workshop hat Spaß gemacht und zugleich Wissen vermittelt. Die Kinderrechte wurden nicht nur besprochen, sondern erlebt, gestaltet und gemeinsam reflektiert – ein wertvoller Tag, der noch lange nachwirkt. Die künstlerischen Ergebnisse wurden nach den Workshops ausgestellt und konnten von der Schulgemeinschaft bestaunt werden.

 

Jung trainiert für Olympia – Handball U16

15. Dezember, 2025 | 17:56
Erfolgreiche Premiere am Gymnasium Limmer
 
Im November 2025 durfte das Gymnasium Limmer erstmals überhaupt eine Veranstaltung der bundesweiten Turnierserie „Jung trainiert für Olympia“ ausrichten – ein Meilenstein für unsere Schule und den Fachbereich Sport. An gleich zwei Spieltagen wurde unsere Sporthalle zum Austragungsort des Bezirksvorentscheids Handball U16 und bot dafür hervorragende Bedingungen.
 
Sowohl organisatorisch als auch sportlich waren die Veranstaltungen ein voller Erfolg. Viele helfende Hände, engagierte Schülerinnen und Schüler sowie gut gefüllte Tribünen sorgten an beiden Tagen für eine tolle Atmosphäre und beste Stimmung.
 
U16 Jungen – Bezirksvorentscheid am 26. November 2025
 
Am Mittwoch, den 26. November 2025, fand der Spieltag der U16-Jungen statt. Das Team des Gymnasiums Limmer zeigte trotz schwieriger Voraussetzungen eine starke Leistung. Aufgrund von Ausfällen standen leider nicht alle Spieler zur Verfügung, dennoch präsentierte sich die Mannschaft kämpferisch, geschlossen und spielerisch überzeugend.
 
Mit großem Einsatz und Teamgeist erreichten die Jungen am Ende einen sehr guten dritten Platz im Bezirksvorentscheid. Die gezeigten Leistungen und die Intensität der Spiele machen deutlich, welches Potenzial in dieser Mannschaft steckt.
 
 
U16 Mädchen – Bezirksvorentscheid am 28. November 2025
 
Zwei Tage später, am Freitag, den 28. November 2025, folgte der Spieltag der U16-Mädchen – und dieser sollte zu einem echten sportlichen Highlight werden. Die Mannschaft des Gymnasiums Limmer überzeugte von Beginn an mit starkem Zusammenhalt, hoher Einsatzbereitschaft und großem Teamspirit.
 
Der verdiente Lohn: der Einzug ins Finale des Bezirksvorentscheids. In einem spannenden und hochklassigen Endspiel setzten sich unsere Mädchen schließlich mit 10:9 gegen die Mannschaft aus Berenbostel durch. Der umjubelte Finalsieg war eine sensationelle Leistung und wurde von den voll besetzten Tribünen lautstark gefeiert.
 
Mit diesem Erfolg qualifizierte sich das Team für die nächste Runde, die im Februar bzw. März stattfinden wird – eine Herausforderung, auf die sich Mannschaft und Schule bereits jetzt freuen.
 
Ein besonderer Dank gilt den zahlreichen Helferinnen und Helfern, ohne die diese beiden Spieltage nicht möglich gewesen wären. Hervorzuheben sind vor allem die Schülerinnen und Schüler, die als Trainerinnen und Trainer, im Kampfgericht, bei der Organisation oder auf der Tribüne tatkräftig unterstützt haben.
 
Ein großes Dankeschön geht zudem an Hannes und Jona, die mit einer sensationellen Schiedsrichterleistung maßgeblich zu einem fairen und reibungslosen Turnierverlauf beigetragen haben.
 
Alexander Heidelberg, 13.12.2025

Drei unvergessliche Wochen in Ecuador bei unserer Schulpartnerschaft in Sarayaku

15. Dezember, 2025 | 17:49

In diesem Herbst durfte eine Gruppe von Schüler*innen des Gymnasiums Limmer eine ganz besondere Reise erleben: Für knapp drei Wochen waren wir in Ecuador – einem Land, das mit seiner atemberaubenden Natur, seiner Vielfalt und seinen herzlichen Menschen unvergessliche Eindrücke hinterlassen hat. Der Anlass unserer Reise war der Austausch mit unserer Partnerschule in dem weltberühmten indigenen Dorf Sarayaku, in dem wir rund zehn Tage verbringen durften.

Sarayaku liegt mitten im ecuadorianischen Regenwald und ist für viele ein Symbol für den Schutz der Natur, die Bewahrung indigener Traditionen und den Widerstand gegen multinationale Ölkonzerne. Schon die Anreise per Jeep und Kanu war ein Abenteuer für sich und ließ uns erahnen, wie abgelegen und besonders dieser Ort ist. In Sarayaku wurden wir offen empfangen und in den Alltag der Gemeinschaft eingebunden. Wir lernten ihre Sprache, Bräuche und Lebensweise kennen und erfuhren, wie eng die Menschen dort mit der Natur verbunden sind.

Gemeinsam nahmen wir an traditionellen Bräuchen teil, wie der Minga, einer gemeinschaftlichen Arbeit, mit anschließenden Tänzen, vielen Trommeln und dem Trinken des traditionellen Getränks – der Chicha. Wir halfen bei alltäglichen Aufgaben und lernten den respektvollen Umgang mit dem Regenwald und die daraus erschaffenen Naturkunstwerke.

Ebenfalls war die Teilnahme an der Guayusa-Zeremonie (Trinken des traditionellen Tees – der Guayusa in den sehr frühen Morgenstunden), ein unbeschreiblicher Einblick in die Kultur der Menschen aus Sarayaku. Unsere Austauschpartner*innen zeigten uns, welche Möglichkeiten existieren, um Alltagsgegenstände aus reinen Naturmaterialien herzustellen. Die traditionelle Handarbeit macht es möglich, aus Pflanzenteilen wahre Kunstwerke zu erschaffen.  Besonders beeindruckend war, wie selbstverständlich Nachhaltigkeit und Gemeinschaft in Sarayaku gelebt werden. Diese besonderen gemeinschaftlichen Werte durften wir nicht nur beobachten, sondern selbst im Alltag und der Umgebung erleben. Natürlich blieb auch Zeit für gemeinsame Aktivitäten wie Wanderungen durch den Regenwald, sportliche Wettbewerbe wie Fußball und intensiven Kontakt mit unseren Austauschpartnern, bei denen schnell Freundschaften entstanden.
Nach unserem Austausch in Sarayaku hatten wir die Möglichkeit, auch andere Teile Ecuadors kennenzulernen – darunter Städte wie Quito, Puyo und Baños, die uns mit ihrer reichen Geschichte, lebendigen Kultur und atemberaubenden Natur begeisterten. In Quito ergab sich für uns die Möglichkeit, einen der aktivsten Vulkane der Welt bis zur Höhe der Schutzhütte auf nahezu fünftausend Metern zu besteigen. Zwischen kolonial geprägten Altstädten, Andenlandschaften und tropischem Regenwald wurde uns bewusst, wie vielfältig dieses Land ist. 

Der Austausch war für uns mehr als eine Reise: Er war ein interkultureller Dialog, ein Einblick in eine andere Lebenswelt und ein wertvolles Erlebnis, das uns persönlich sehr geprägt und unser Weltbild verändert hat. Wir kehren dankbar zurück – mit neuen Freundschaften, vielen neuen Perspektiven und dem Wunsch, das Gelernte in unseren Alltag mitzunehmen und an andere weiterzugeben.

Wir danken allen, die diese Reise möglich gemacht haben, insbesondere unseren Gastgeber*innen in Ecuador. 

Kawsak Sacha – lebender Wald bleibt für uns nicht nur ein Begriff, sondern ein Gefühl, das wir nie vergessen werden!

Die AG Ecuador

Ein paar weitere Eindrücke:

„Der Ecuador-Austausch war eine super Erfahrung, bei der ich sehr viel darüber gelernt habe, wie man auf der anderen Seite der Welt lebt. Mich hat besonders die Natur und das Zusammenleben mit der Natur fasziniert. Man ist dort so nah an der Natur, dass man richtig darin eintaucht. Der Nachthimmel zum Beispiel war stockdunkel und man konnte die Sterne sehen. Man hört und sieht die faszinierendsten Dinge. Ich konnte nicht genug davon kriegen.“

„Jeder Tag in Sarayaku brachte etwas Neues und Schönes, voller faszinierender Eindrücke  der ganze Aufenthalt war einfach unbeschreiblich toll🫂. Besonders beeindruckend fand ich die Minga am Wochenende, bei der das ganze Dorf zusammenarbeitete, sich gegenseitig half und gemeinsam die Wege und Plätze sauber hielt, dieses Engagement und Gemeinschaftsgefühl hat mich sehr bewegt.“

„In Sarayaku habe ich ein Gemeinschaftsgefühl erlebt, das stärker war als je zuvor, und ich wünschte mir, dass eine solche Verbundenheit überall auf der Welt zu spüren wäre. Die Natur in Ecuador war unglaublich schön und erstaunlich. Ich vermisse es, so einen schönen Anblick für 11 Tage gehabt zu haben.🌿“

„In Sarayaku konnte ich in eine andere Lebensrealität eintauchen, von der man sonst nur sehr wenig hört. Vor allem die Natur sowie die Naturverbundenheit der Leute und die vielfältigen Traditionen und Feste vor Ort haben haben mir sehr gefallen und werden mir lange im Gedächtnis bleiben.“

„Die Reise nach Sarayaku hat mir gezeigt, wie das Leben im Einklang der Natur möglich ist. Am meisten hat mir die Pflanzen und die Tierwelt im Regenwald gefallen, die sich von der im Deutschland stark unterscheidet, genauso wie die Kultur und der Tagesrhythmus der Menschen vor Ort.“

„Es war eine Reise, die mein Denken verändert hat. Die Abende mit meiner Familie waren für mich das tollste Erlebnis, weil sie einiges über ihren Alltag erzählt haben.“

„Ich fand die Eindrücke in Sarayaku sehr spannend und einprägsam. Vor allem die Gemeinschaft und Verbundenheit mit der Natur hat mir sehr gefallen, auch die Gastfreundschaft der Einheimischen war beeindruckend.“

„Mein Highlight in Sarayaku war unsere Teilnahme an der Guayusa Upina im Rahmen des Schulfestes. In dieser besonderen Tee-Zeremonie vor Sonnenaufgang werden die Träume erzählt und interpretiert. Es war beindruckend zu erleben, wie die „Alten“ den „Jungen“ das uralte Wissen der Vorfahren vermitteln.“

„Mich fasziniert, welches Selbstverständnis in Sarayaku gelebt wird. In Einklang mit der Natur leben bedeutet, nur zu nehmen, was man braucht, Flora und Fauna zu kennen für Nahrung, Medizin oder zur Konstruktion und sich im Alltäglichen an der Natur, von der man den ganzen Tag umgeben ist, zu orientieren beginnend beim Aufstehen. Eine wertvolle Erfahrung im Bezug darauf war es auch, sich und seine Bedürfnisse auf das Wesentliche zu reduzieren. Gerade dies tat mir sehr gut verglichen mit unserem Leben, in dem uns so oft dargestellt wird, was wir alles brauchen, kaufen und leisten sollen.“