Der Storyteller und Künstler John Blackbird, ein Indigener aus dem Volk der Cree, kam mit den Schüler*innen des WPU Glück aus dem 9. Jahrgang ins Gespräch.

Er berichtete von seinem Leben in Kanada, seinem Welt- und Menschenbild und dem Verhältnis seiner Leute zur Mitwelt. Mit leuchtenden Augen gab er Einblicke in seine Wahrnehmung der Schätze der Natur und vermittelte, was junge Indigene für ein gelungenes Leben brauchen und lernen. Das Medizinrad sei dabei eine gute Orientierung als Darstellung des Kreislaufes des Lebens.

Besonders eindrucksvoll waren seine Geschichten, die er mit seinem ganzen Körper erzählte. John appellierte an die Jugendlichen, ihr „Feuer im Geist“ mit Gutem, sogenanntem „guten Feuer“ zu füttern. Sie sollen sich ihrer (Eigen-)Verantwortung für die Gestaltung der (persönlichen) Welt zu sein. Blackbird formulierte die Einladung, seinen Träumen zu folgen und sich dafür zu fragen: Wofür gehen wir, wenn wir etwas machen? Was möchte ich sein und in die Welt bringen? „Always give you a second chance!“, beruhigt Blackbird die Schüler*innen und schließt mit dem hoffnungsvollen Appell: „Finde deine Geschichte, finde dein Feuer.“

Danke, John, für diese inspirierende Begegnung auf Augenhöhe.

Nina Reinecke, 21.06.2023

„Dreaming big!“ – Im Kreis mit John
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