In Bewegung etwas Gutes tun – zu dieser doppelten Freude waren die Schüler*innen am Gymnasium sofort bereit. Im Rahmen eines Spendenlaufes kamen über 12.000€ zusammen für Projekte, die sich für eine Verbesserung von Lebensbedingungen einsetzen.

Direkt vor den Sommerferien sprangen etwa 700 Kinder und Jugendliche der Jahrgänge 5 bis 9 in ihre Sportsachen und rannten los. Jede geschaffte Runde wurde durch eine bestimmte Spendensumme belohnt, die die Heranwachsenden vorher mit ihren Eltern, Verwandten und Freunden vereinbart hatten. Nun ist das erlaufene Geld ausgezählt und die Schulgemeinde verkündet eine stolze Summe von 12.063 €. Für 5000 € soll ein Farmpond (Regenwasser-Sammelteich) in Kenia durch den Verein Wasser für Kenia gebaut werden (vgl.: https://wasser-fuer-kenia.de/farm-ponds/). Das restliche Geld geht nach Ecuador an den Kichwa Stamm in Sarayaku. Hier fühlt sich das Gymnasium Limmer besonders verpflichtet, da im Rahmen der Umweltschule und des Spanischunterrichtes der persönliche Kontakt intensiv gepflegt wird. Hier ist eine persönliche Übergabe im Oktober geplant, da Vertreter*innen des Stammes zu der Zeit in Deutschland sein werden. Die Spende für Sarayaku soll dabei helfen, die Region wieder aufzubauen, die im Frühjahr 2020 aufgrund von Starkregen überflutet und zerstört wurde. Schulleiterin Wencke Hedderich freut sich nicht nur über die enorme Spendensumme und die Bereitschaft zum Engagement. „Die Planung und Durchführung des Spendenlaufs wurde maßgeblich von zwei Jugendlichen des Wahlpflichtprofils Glücks im Jahrgang 9 im Rahmen ihre Halbjahresprojektes ´Verantwortung´ übernommen. Ivo Nietfeld und Fee Lina Höfer haben mit dem Spendenlauf ein gelungenes Beispiel für selbstorganisiertes Lernen mit wirklichem Lebensweltbezug realisiert.“

 

Gymnasium Limmer läuft für eine bessere Welt