Am 28.05.2026 hatte die Klasse 6E einen Workshop zum Thema Zusammenleben in Deutschland und in einer vielfältigen Gesellschaft. Von der ersten bis zur sechsten Stunde war Jasmin vom Verein „Schwarze Schafe e.V.“ bei uns.
 
Am Anfang haben wir eine Kennenlernrunde gemacht. Wir saßen in einem Stuhlkreis und jede*r sollte seinen Namen und einen Fun Fact über sich erzählen. Wer wollte, durfte auch seinen Wunschjungen- oder Wunschmädchennamen nennen. Jasmin erklärte uns, dass jede Meinung wichtig ist und niemand etwas machen muss, womit er oder sie sich unwohl fühlt. Wenn man bei einer Übung nicht mitmachen wollte, konnte man einfach Nein sagen und eine andere Aufgabe machen. Das fand ich gut, weil dabei die Wünsche aller respektiert wurden.
 
Als einige Schüler fragten, ob wir draußen arbeiten dürfen, sind wir nach draußen gegangen. Dort bekamen wir verschiedene Aussagen und sollten uns auf einer Skala von 1 bis 10 aufstellen, je nachdem, wie sehr wir zustimmen. So konnten wir sehen, dass Menschen unterschiedliche Meinungen haben und trotzdem miteinander sprechen können. Danach gingen wir zur ersten Pause wieder in den Klassenraum.
 
In der 3. und 4. Stunde haben wir zuerst ein Spiel gespielt. Eine Person stand mit dem Gesicht zur Wand und die anderen mussten sich vorsichtig nähern. Wenn sich die Person umdrehte, mussten alle stehen bleiben. Danach sollten wir als Klasse gemeinsam einen Gegenstand „klauen“, ohne dass die Person an der Wand herausfindet, wer ihn hat. Dabei mussten wir gut zusammenarbeiten.
 
Anschließend wurde uns ein Text über ein Land vorgelesen und wir sollten erraten, welches Land gemeint war. Im Text stand zum Beispiel, dass die Menschen dort vor nicht allzu langer Zeit Regenwasser zum Trinken gesammelt haben. Deshalb waren viele von uns überrascht, als wir erfuhren, dass von Deutschland die Rede war. Dadurch haben wir gelernt, dass man nicht vorschnell urteilen sollte und dass sich Länder im Laufe der Zeit verändern können.
 
In der 5. und 6. Stunde haben wir darüber gesprochen, was uns in unserer Klasse stört und was wir uns für das Zusammenleben wünschen. Gemeinsam haben wir neue Klassenregeln aufgestellt. Dabei konnte jede Person ihre Ideen einbringen. Nachdem alle die Regeln unterschrieben hatten, war der Workshop zu Ende.
 
Ich würde den Workshop weiterempfehlen, weil man viel Neues über Demokratie, Vielfalt und ein respektvolles Miteinander lernt. Außerdem konnte jede Person ihre Meinung sagen und wir haben gemeinsam überlegt, wie wir besser zusammenleben können.
 
Ole aus der 6E, 21.6.26
„Zusammenleben made in Germany“ – Förderverein ermöglicht diskriminierungskritische Workshops in Jahrgang 6