Am Montagmorgen sind wir um 5 Uhr mit dem Bus losgefahren. Wir fuhren ca. 15h und sind
dann gegen 20:00 Uhr an der Schule in Lessay (Normandie) angekommen. Von dort aus ging
es in die Gastfamilien. Am Dienstag haben wir den Unterricht besucht und die deutschen
Schülerinnen des Collége Georges Desdevises du Dézert haben eine Rallye durch den Ort Lessay gemacht. Da die Schule nicht besonders groß ist, waren einige Schülerinnen auf einer
anderen Schule, 20 Minuten entfernt von Lessay. Sie durften einen kompletten Schultag von
8:30 – 17:00 Uhr miterleben. Den Unterrichtsbesuch fanden alle sehr interessant, weil das
Schulsystem ganz anders aufgebaut ist als in Deutschland. Zum Beispiel stellen sich die
Schülerinnen nach der Pause auf dem Schulhof auf. Die Lehrerinnen holen ihre Klassen von
dort ab und begleiten sie in die unterschiedlichen Fachräume, da sie keine eigenen
Klassenräume haben. Am Mittwoch ging es mit den Franzosen und dem Reisebus zum Mont
Saint-Michel. Dort haben wir uns die beeindruckende Insel angeschaut und eine
Fotorallye gemacht. Auf dem Rückweg gab es einen Stop in der Stadt Avranges. Dort gab es
richtig viele Fachwerkhäuser und schnuckelige, bunte Läden, was sehr niedlich aussah. Am
Donnerstag sind wir ohne unsere Austauschschüler*innen mit dem Bus in die Hafenstadt Caen
gefahren. Davor haben wir noch eine Keksfabrik besucht und Kekse für Familie und Freunde
gekauft. In Caen gibt es viele Kirchen und eine schöne alte Schlossanlage. Bei sonnigem
Wetter haben wir dort auch eine Stadtrallye gemacht. Da am Freitag der 1. Mai war, konnten
wir ausschlafen und haben wir uns erst um 14h auf den Weg zum amerikanischen
Soldatenfriedhof und zum Ort der heftigsten Kämpfe des D-Days im 2. Weltkrieg, dem Omaha
Beach gemacht. Der Soldatenfriedhof wirkte sehr surreal und gigantisch auf uns. Zwischen
den vielen weißen Kreuzen standen auch zahlreiche Sterne, welche an jüdische Soldaten
erinnern. Das anschließende Wochenende haben wir alle in unseren Gastfamilien verbracht
und viele Erfahrungen gemacht. Zum Beispiel war das Essen meistens ganz anders als wir es
aus Deutschland kennen.
Montagmorgen mussten wir uns von unseren Gastfamilien verabschieden, da es für uns nach
Paris ging. Nach der 5 stündigen Fahrt konnten wir in unser Hotel einchecken. Allerdings
hatten wir nicht viel Zeit, da wir uns direkt auf den Weg zu Notre Dame gemacht haben. Auf
dem Weg dorthin mussten wir uns alle, auf Grund des unerwartet starken Regens,
Regenschirme kaufen. Mit nassen Füßen kamen wir schließlich an der beeindruckenden
Kathedrale an. Bevor wir mit der Metro zum Eiffelturm fuhren, machten wir noch einen
Spaziergang. Beim Eiffelturm angekommen wurden Fotos gemacht und mit einem
Straßenmusiker gesungen bis es dunkel wurde und das Wahrzeichen von Paris anfing zu
leuchten. Am nächsten Tag stand trotz des Wetters eine Bateau Mouche-Fahrt auf der Seine
auf dem Plan, bei der wir die Sehenswürdigkeiten nochmal aus einer anderen Perspektive
sehen konnten.
Zum Abschluss des Tages haben wir die 237 Stufen zu Sacré-Cœur erklommen und die Kirche
auch von innen gesehen.
Mittwochmorgen machten wir uns, unter anderem auch mit Vorfreude auf Zuhause, gegen
9:30 Uhr wieder auf den Weg nach Hannover.
Danke an Herrn Gerrlich und Frau Sommerfeld für ihr offenes Ohr und dass Sie uns auf dieser
Reise begleitet haben.
Von Matilda, Piet und Luis

Vive la France