Wie auch im letzten Jahr fand dieses Jahr erneut ein spannender Projekttag für den 8. Jahrgang des Gymnasium Limmer am 17.06.2026 statt. Dieses Mal stand dieser unter dem Licht des gerade andauernden Incomings von Schüler*innen aus unserer Partnerschule aus Sarayaku, einem indigenen Kichwa-Ort aus dem Amazonasgebiet Ecuadors.
Der Tag startete mit der Vorführung des Films „Kanu des Lebens“ vom Regisseur Eriberto Gualinga, welcher aus dem Dorf Sarayaku stammt. Dieser Film stellt den Kampf der indigenen Bevölkerung Sarayakus gegen globale Ölkonzerne bei der Klimakonferenz 2015 dar. Im Rahmen der Teilnahme bauten einige Bewohner ein traditionelles Kanu, welches seinen Weg zur Klimakonferenz nach Paris pünktlich schaffte und als Zeichen für den Kampf der indigenen Völker aus dem Amazonasgebiet stand.
Nach der Filmvorführung kamen die Schüler*innen in Workshops zusammen, welche das Thema Wasser als Lebensgrundlage und als Verbindung unterschiedlicher Welten (Sarayaku und Hannover) thematisierten. Bspw. wurden Gewässerproben aus der Leine ausgewertet oder nachhaltige Gerichte mit selbstgepflückteten Wildkräutern des Flussufers gekocht. Darüber hinaus wurde in einem Workshop über die Rechte der Natur, anhand der Flüsse Bobonaza in Sarayaku und Leine in Hannover diskutiert und anschließend dargestellt. Besucht wurden die Schüler*innen dabei von den Austauschschüler*innen aus unserer Partnerschule aus Sarayaku. Dabei kam es zu spannenden Austauschen und Eindrücken auf beiden Seiten.
Im folgenden kamen die Austauschschüler*innen sowie Lehrkräfte unserer Partnerschule in die Klassen des 8. Jahrgangs und beantworteten gegenseitig viele spannende Fragen über ihre unterschiedlichen Lebensrealitäten. Begleitet wurden sie dabei von Mitglieder*innen der Ecuador AG, welche selber im letzten Jahr am Austausch teilgenommen haben und in Sarayaku waren. Für die Übersetzung waren die Schüler*innen der AG Ecuador und die Spanisch Lehrkräfte zuständig.
Dabei kam es zu einer echten Interaktion zwischen den Jugendlichen und die Schüler*innen des 8. Jahrgangs hatten die Möglichkeit, die Lebensrealität der Gastschüler*innen aus dem ecuadorianischen Regenwald kennenzulernen.
Insgesamt war es für alle Beteiligten ein ereignisreicher Projekttag, welcher bei vielen Mitschüler*innen Interesse an ganz anderen Lebensweisen und an unserer Schulpartnerschaft mit Sarayaku weckte.
Die AG Ecuador















