1. Bericht:

Wir, die Klasse 10A, durften am 23.06 als erste Klasse unser Schule, die Konzentrationslager-Gedenkstätte Neuengamme in der Nähe von Hamburg besichtigen.
Nach dem wir in Neuengamme ankamen, konnten wir nach einer kurzen Verschnaufpause in zwei Gruppen mit unseren Guides anfangen das Gelände zu erkunden.

Zunächst besichtigen wir die Ausstellung, die auch in einem original erhaltenen Gebäude liegt.
Besonders eindrucksvoll waren die vielen Außenlager von Neuengamme, wovon auch mehrere in Hannover lagen, und eins auch direkt in dem Stadtteil unserer Schule, aber auch die Zeichnungen von früher KZ-Häftlingen, durch die viele Schüler*innen blätterten.

Nach kurzer Zeit, liefen wir über das Gelände der KZ-Gedenkstätte, und erfuhren wir viel über früher stehenden Gebäude bei denen nur noch die Fundamente stehen, aber auch über die immer noch stehende Klinkersteinfabrick, dem von den Häftlingen ausgegrabenen Kanal, worüber die Klinkersteine, hätten nach Hamburg gebrachtwerfen sollten, die Bunker, für die der Wachleute und das Haus des Lagerkommandanten.

Abschließend sahen wir noch den Gedenkort, zu Gedenkstätte und tauschten uns abschließend aus.

Wir bedanken uns als gesamte 10A nicht nur bei dem/der Spender*in, aber vorallem bei Frau Dewald die diese Exkursion überhaupt möglich gemacht hat und Frau Tran die uns begleitete.
-Jonna

2. Bericht

Am Dienstag, dem 23.06.2026, haben wir (die Klasse 10a) eine Exkursion zur Gedenkstätte Neuengamme gemacht. Diese liegt in der Nähe von Hamburg. Vor Ort wurden wir von zwei Mitarbeiter*innen betreut.

Zuerst haben wir unsere Klasse aufgeteilt und uns daraufhin mit der Verbindung von Neuengamme und Bergen-Belsen beschäftigt, da diese durch die räumliche Nähe auch eine gemeinsame Geschichte haben. Zum Beispiel wurden 1945 viele jüdische Menschen aus den Außenlagern von Neuengamme nach Bergen-Belsen deportiert. Nach einer kurzen Einführung hatten wir Zeit, uns die Hauptausstellung anzuschauen. Dort geht es vor allem um den Alltag im KZ. Es gibt viele Fallakten von Überlebenden, aber auch von Toten, an denen wissenschaftliche Experimente durchgeführt wurden. Erschreckend fand ich auch, wie viele Außenlager Neuengamme hatte und wie viele Firmen mit Zwangsarbeit ihr Geld verdient haben.

Nach einer kurzen Besprechung der Ausstellung haben wir uns das Außengelände angeschaut. Das Haus, in dem die Kieselsteine gepresst wurden, und der umgeleitete Arm der Elbe zeigen, wie schrecklich die Arbeit im KZ war. Jeden Tag sind Menschen an Erschöpfung, Hunger, unbehandelten Krankheiten und medizinischen Experimenten gestorben.

Diese Menschen werden in Neuengamme gewürdigt. Die bekannten Namen werden im Haus des Gedenkens chronologisch nach Todesdatum aufgelistet.
Beim Haus des Gedenkens endete unsere Führung und wir sind wieder zurück zur Schule gefahren.
Der Besuch hat uns das Leben im Konzentrationslager und die Mitschuld der hannoverschen Firmen, wie zum Beispiel Continental, noch einmal deutlich vor Augen geführt.

Vielen Dank für diese einzigartige Möglichkeit an Frau Dewald und die Sponsoren.

Fiona Sophie Klebb für die Klasse 10a

KZ‑Gedenkstätte Neuengamme