Auch in diesem Jahr fanden im gesamten 6. Jahrgang die Workshops zum Thema Kinderrechte statt – ein fester Bestandteil des kulturellen Bildungsprogramms am Gymnasium Limmer. Ausgerichtet wurden die Workshops erneut von unserem Kulturpartner, dem Freizeitheim Linden, in dem die Künstlerin Katja Krause mit viel Kreativität und Einfühlungsvermögen mit den Schüler*innen arbeitete. Ermöglicht wurde das Projekt durch die großzügige Unterstützung der STIFTUNG Sparda-Bank Hannover sowie der Langeschen Stiftung.

Die Klassen erlebten dabei einen abwechslungsreichen und zugleich lehrreichen Projekttag, der spielerische Elemente mit künstlerischem Arbeiten verband. Viele Kinder beschreiben den Workshop als „sehr coolen Ausflug“, bei dem sie „viel über Kinderrechte gelernt haben, die uns auch betreffen“. Schon der Einstieg – eine Bewegungsaufgabe mit Musik, bei der die Schüler*innen entscheiden mussten, ob ein genanntes Kinderrecht echt oder ausgedacht ist – sorgte für Begeisterung und bot Anlass für „spannende Diskussionen“, etwa darüber, ob es ein Recht auf Taschengeld oder Haustiere gibt.

Besonders eindrücklich waren für viele die kreativen Aufgaben: das Entwickeln kleiner Theaterstücke, das Darstellen eines Kinderrechts in einem Standbild oder die künstlerische Umsetzung. „Mein Highlight war das Basteln von Figuren, weil wir dabei kreativ sein und die Kinderrechte richtig sichtbar machen konnten“, fasste ein Kind zusammen. Andere betonten, wie interessant es gewesen sei zu entdecken, dass zum Beispiel „jeder ein Recht auf einen Namen hat“. Es wird deutlich, wie vielfältig und aktiv die Kinder gearbeitet haben – von Ratespielen über die Auswahl eines Kinderrechts als Theaterinspiration bis hin zu Bastelaktionen aus vielen Materialien 

Die Rückmeldungen aus allen Klassen sind eindeutig: Der Workshop hat Spaß gemacht und zugleich Wissen vermittelt. Die Kinderrechte wurden nicht nur besprochen, sondern erlebt, gestaltet und gemeinsam reflektiert – ein wertvoller Tag, der noch lange nachwirkt. Die künstlerischen Ergebnisse wurden nach den Workshops ausgestellt und konnten von der Schulgemeinschaft bestaunt werden.

 

Kinderrechte erlebbar machen