Fair Weeks – fair humans

26. September, 2019 | 15:13

Im Rahmen der Fair Week haben sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b mit dem Thema Bürger*innenrechte und Geschlechtergerechtigkeit befasst; insbesondere Rollenmodelle wurden kritisch betrachtet. Den Anlass gab die Barbiepuppe „Rosa Parks“, die die Firma Matell zu Ehren der Bürgerrechtlerin Rosa Parks im August diesen Jahres auf den Markt brachte.

Die Afro-Amerikanerin Rosa Parks wurde 1955 festgenommen, weil sie sich im Bus auf einen Sitz setzte, der den weißen Fahrgästen vorbehalten war. Sie weigerte sich, den Sitz frei zu machen und wurde deshalb schließlich von der Polizei festgenommen. Dies löste einen Busboykott aus und wird heute als der Beginn der Bürgerrechtsbewegung in den USA gesehen. Ziel dieser war und ist es, Diskriminierung aufgrund vor allem der Hautfarbe zu beenden.

Dass die Firma Matell nun eine Barbiepuppe „Rosa Parks“ herausgab, wurde von den Schülerinnen zum einen zustimmend aufgenommen. Schließlich wird damit eine mutige und wichtige Frau geehrte. Andererseits jedoch stehen gerade die Barbiepuppen in der Kritik, keine guten Rollenmodelle abzugeben. Ihre Figur und das Image entstammt einer unrealistisch „perfekten“ Welt. Können solche Puppen ein Vorbild für Mädchen sein? Was würde Rosa Parks heute zu der Barbiepuppe sagen, wenn sie noch lebte? Und welche Probleme haben Jungen in Bezug auf Geschlechtergerechtigkeit?

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

27. Februar, 2019 | 10:58

Am vergangenen Freitag, den 20.02., wurde das Gymnasium Limmer zur Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgezeichnet. Die Klasse 7d mit ihren Klassenlehrern Herrn Franklin und Frau Hedderich hatten sich maßgeblich dafür eingesetzt, dass die Bedingungen für die Auszeichnung erstmalig erfüllt wurden. Sie haben viele Unterschriften von Schülerinnen und Schülern gesammelt, die das Projekt unterstützen möchten und mit der Fensteraktion „Wir sind mehr“ auch nach außen sichtbar  gemacht, dass wir am Gymnasium Limmer entschieden gegen Rassismus angehen.

Als Paten konnten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7d, vor allem dank Rocko, den Fußballprofi von 96, Pirmin Schwegler gewinnen. Er machte in seiner Rede am Freitag deutlich, dass das Thema Rassismusbekämpfung im Profisport ein großes Thema sei und er sich freue, dass auch in den Schulen solche Projekte gefördert würden.

Die Schulleiterin Wencke Hedderich betonte, wie wichtig ihr eine Schule sei, in der Toleranz und ein freundliches Miteinander großen Stellenwert hätten. Sie dankte den engagierten Schülerinnen und Schülern sowie dem Paten Herrn Pirmin Schwegler und Herrn Assel von der Initiative „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“