Aktionen der AG Ecuador im Rahmen unserer Schulpartnerschaft mit Sarayaku im Juni 2025

1. Juni, 2025 | 17:50

Im Juni 2025 veranstaltet die AG Ecuador des Gymnasium Limmer gleich drei Veranstaltungen, bei denen die langjährige Schulpartnerschaft mit der indigenen Gemeinschaft Sarayaku im ecuadorianischen Amazonasgebiet im Mittelpunkt steht.

In enger Zusammenarbeit mit dem Südamerika-Zentrum Hannover e.V., das unsere Schulpartnerschaft unterstützt, planen wir mit sieben Schüler*innen und zwei Lehrkräfte im Oktober eine Begegnungsreise zur Partnerschule Unidad Educativa Sarayaku ins Amazonasgebiet, bevor eben diese im Frühjahr 2026 die Gäste aus Ecuador in Empfang nehmen dürfen. Gefördert wird das Projekt vom ENSA-Programm (Entwicklungspolitischer Schulaustausch der Bundesregierung Deutschland), die sich seit Jahren für globale Schulpartnerschaften und nachhaltige Bildungsprojekte einsetzen.

Die Landeshauptstadt Hannover unterstützt auch die Schulpartnerschaft im Rahmen ihrer Bildungsprogramme für nachhaltige Entwicklung.

Die Ecuador AG plant im Juni 2025 drei große Aktionen im Rahmen der Schulpartnerschaft mit der Unidad Educativa Sarayaku:

13.06.2025: Spendenlauf für unsere Partnerschule in Sarayaku, Ecuador

Schüler*innen des 5.-10. Jahrgangs werden am 13.06. an einem Spendenlauf teilnehmen, um unsere Partnerschule, die Unidad Educativa Sarayaku, die sich in einer Kichwa-Ortschaft im ecuadorianischen Regenwald befindet, zu unterstützen.
Sarayaku war im Jahr 2020 besonders stark von den durch den Klimawandel verursachten Überschwemmungen des Flusses Bobonaza betroffen. Viele Familien verloren ihre Häuser, Felder wurden zerstört, und die Schule wurde vollständig weggespült. Die Corona-Pandemie verschärfte die Situation zusätzlich, da kaum Hilfe möglich war. Mit etwas internationaler Unterstützung gelang es den Dorfbewohner*innen zwar, das Dorf und die Schule teilweise wieder aufzubauen. Dennoch fehlen immer noch wichtige Bildungsräume wie eine Bibliothek, Fachräume und ein Computerraum. Aus diesem Grund wollen wir unserer Partnerschule helfen. Mit dem Spendenlauf möchten wir einen Beitrag leisten und finanzielle Mittel sammeln, die direkt in die Projekte der Schule fließen. Diese schulgemeinschaftliche Aktion ist Teil unseres Engagements für globales Lernen und für den solidarischen Austausch mit der Gemeinde Sarayaku.

18.06.2025: Projekttag „Black water green gold“ für den Jhg. 9:
Am Mittwoch den 18.6. findet ein Projekttag für den 9. Jahrgang unserer Schule statt, welcher von der Ecuador AG und der Fachschaft Erdkunde und Spanisch geplant wurde. Das Thema ist der Dokumentarfilm „Black Water Green Gold“ des aus Hannover kommenden mexikanisch-deutschen Regisseurs Axel Sulzbacher.

Die Schüler*innen des 9. Jahrgangs bekommen nach der Sichtung des Filmes die Chance, ihre eigenen Fragen an den Regisseur zu stellen, um mehr über sein außergewöhnliches Projekt zu erfahren. Im Anschluss folgt eine Projektarbeit, in der die Schüler*innen sich individuell mit einem dem Avocado-Anbau vergleichbaren globalen Problem auseinandersetzen.

 

25.06.2025: Projekttag „gesunde, nachhaltige und autonome Ernährung“ für den Jhg. 8:

Am Dienstag, den 25.06., erwartet die Schüler*innen des 8. Jahrgangs ein spannender Projekttag rund um das Thema Ernährung – mit Blick auf zwei sehr unterschiedliche Regionen: den Amazonas und Niedersachsen.

In verschiedenen Workshops arbeiten die Schüler*innen an unterschiedlichen Aspekten rund um die Themen Ernährung, Nachhaltigkeit und globale Zusammenhänge.

Die Schüler*innen setzen sich somit zu globalen Implikationen ihres Handelns auseinander und reflektieren ihre eigene Verantwortung als junge Menschen im Globalen Norden. Workshops, Filmbeiträge und digitale Dialogformate mit Partner*innen aus Ecuador machen die Veranstaltungen zu einem lebendigen Lernort globaler Bildung.

Beide Projekttage werden im Bereich der Umweltbildung von der niedersächsischen Bingo- Umweltstiftung gefördert.

Die AG Ecuador, 01.06.25

Frankreichaustausch nach Lessay (Normandie) / Paris 2025

14. Mai, 2025 | 11:05

Am Dienstag, den 22.4., trafen wir uns um 5 Uhr vor dem Gymnasium, um unsere Reise nach Lessay anzutreten. Nach einer langen, anstrengenden Fahrt sind wir im ländlichen Lessay in der Normandie an der Küste des Atlantiks/Ärmelkanals angekommen.
Bereits am Abend bemerkten wir kulturelle Unterschiede. Eine Familie hielt zum Beispiel zwei Hunde, zwei Katzen, zwei Bartagamen, einen Hamster, drei Tauben, einige Hühner und Grillen als Futter.
Auch das Frühstück unterschied sich von unserem, es gab zum Beispiel sehr viel Weißbrot, Croissants und Pain au chocolat, aber keine Teller. Da die Schüler* innen länger als wir Schule haben, verschoben sich die Essenszeiten weiter nach hinten und wir aßen später als gewohnt.
Abgesehen von den Größen der Schulen unterschied sich auch das Schulsystem.
Es gibt zum Beispiel nur Fachräume und die Schultage sind länger (8:30-17:30 Uhr
Mi.:8:30-12:30). Des Weiteren versammeln sich alle Schüler*innen nach der Pause auf dem Schulhof und gehen gemeinsam mit den Lehrkräften in den Raum. Es gab ein paar Herausforderungen kultureller Art, bei denen uns Frau Sommerfeld liebevoll unterstützt hat.
Wir besuchten nicht nur den Unterricht, sondern machten auch Ausflüge in der Region, wie zum prachtvollen, aber leicht überfüllten Mont Saint Michel.
Außerdem besuchten wir viele mit dem Zweiten Weltkrieg verknüpfte Orte wie Omaha Beach und einen amerikanischen Soldatenfriedhof.
Nach einer erlebnisreichen Woche in den Gastfamilien traten wir unsere Reise nach Paris an.

Am Montagmorgen haben wir uns von Lessay auf den Weg nach Paris gemacht. Nach einer viereinhalb stündigen Fahrt sind wir endlich in Paris angekommen.
Nachdem wir eingecheckt haben, haben wir uns auf den Weg zur Notre Dame gemacht. Da Paris sehr weitläufig ist, sind wir mit der Metro (U-Bahn) gefahren.
Das Besondere an der Pariser Metro ist, das viele Wagen autonom, also ohne Fahrer fahren.
Das Highlight des Tages war der Eiffelturm bei Nacht, dort haben sich einige Schülern*innen mit den Straßenverkäufern angefreundet.
Der nächste Tag begann mit einer Besichtigung des Tour de Montparnasse (210 Meter hoch, 56 Etagen). Von der Dachterrasse aus konnte man einen guten Blick über die Dächer von Paris werfen.
Anschließend haben wir bei strahlendem Sonnenschein eine Bootsfahrt mit einer bateau mouche über die Seine an den Sehenswürdigkeiten vorbei gemacht.
Am Nachmittag flanierten wir alleine in Kleingruppen durch Paris am Centre Pompidou. Außerdem ergatterten wir eine französische Fahne für Herrn Gerrlich, unseren Reiseführer.
Abends herrschte im Hostel eine sehr ausgelassene Stimmung, da Paris Saint Germain im Champions League Halbfinale gegen Arsenal gewann. Die Fans feierten bis Mitternacht mit Pyrotechnik vor dem Ho(s)tel.
Am Mittwoch fuhren wir glücklich, jedoch etwas wehmütig, mit Macarons im Gepäck in Richtung Gymnasium Limmer.

C’était nickel chrome!

Merci à Karlotta und Erik (9c), Olivia (8b)

 

Was bedeutet „der Bürgermeister“ auf Spanisch?

7. Mai, 2025 | 12:08

In jeder Stadt gibt es Bürgermeister*innen, das gilt für unsere spanische Austauschstadt Burgos genauso wie für Hannover. Meistens kennt man sie jedoch nur aus der Zeitung.

Unsere spanischen Austauschschüler*innen hatten am Freitag, den 25.4., das Glück, unseren Oberbürgermeister Belit Onay persönlich kennenzulernen. Feierlich gekleidet mit der goldenen Amtskette kam er für Fotoaufnahmen die große Treppe herunter in die Halle, in der sich die Gruppe gerade die Modelle der Stadt Hannover anschaute. Er zeigte sich interessiert an unserem Austausch und nahm sich die Zeit für ein gemeinsames Foto. ¡Muchísimas gracias, señor Onay!

Was ist sonst noch während des Aufenthalts unserer Spanier*innen passiert?

In Kürze dürft ihr euch auf weitere Fotos und Geschichten zum Austausch freuen.

P.S. Hier die Antwort auf die Frage in der Überschrift: el alcalde.

BNE, 7.5.2025

Deutscher Evangelischer Kirchentag in Hannover vom 30.04. – 04.05.2025

24. April, 2025 | 9:01

Im Religionsunterricht haben wir uns mit der Frage beschäftigt, was der Kirchentag eigentlich ist und spannende Programmpunkte für euch rausgesucht, was wir euch im Folgenden vorstellen.

Der Kirchentag ist eine Veranstaltung, wo sich viele verschiedene Menschen, die sich gesellschaftlich engagieren wollen, treffen können, um sich auszutauschen und zu diskutieren. Ziel ist es neue Wege und Lösungen zu finden, die von den Menschen gestaltet werden. Der Kirchentag wird nicht von der verfassten Kirche, sondern von Laien organisiert, es gibt viele kulturelle und gesellschaftliche Aktionen und Angebote. Die Stimmung ist friedlich, bunt und fröhlich.

Jasper Mörschbach und Kai Scheurer

Programmpunkte

Vor allem im „Zentrum Junge Menschen“ sowie im „Zentrum Kinder und Familien“ gibt es vielfältige Angebote zum Mitmachen und Diskutieren. Hier einige Beispiele:

Donnerstag

Freitag

11:00 – 13:00

Eine Dragqueen erzählt aus ihrem Leben

Pavillon 34

 

15:00 – 16:30

Minecraft Gottesdienst

Pavillon 35

 

16:00 – 17:30

Floorball

Sportfläche, Messegelände

14:00 – 15:30

Deutsche Waffen für die Welt?

Workshopzelt 1

 

11:00 – 12:30

Cocktails selber mixen

Freigelände, Messegelände

 

16:30 – 18:00

rechtsextreme Codes

Workshopzelt 1

 

Wer sein Wissen vertiefen möchte, findet hier weitere Informationen über die Geschichte des Kirchentages:

Gründung nach dem Zweiten Weltkrieg

  • Der Kirchentag wurde nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet, um den Protestantismus zu stärken und um eine Plattform für den Dialog zu schaffen. Der erste Präsident war Reinold von Thadden-Trieglaff. Der evangelische Kirchentag sollte dazu dienen, Laien mehr Stimmen zu geben und einen Begegnungsraum für politische Themen, Demokratiebildung und ähnliches zu schaffen.

 

  • Seit 1957 findet der Kirchentag alle zwei Jahre statt, abwechselnd zum Katholikentag. Nach dem Mauerbau fand er in der DDR und der BRD unterschiedlich statt. Der Kirchentag trug auch zur friedlichen Revolution von 1989 bei.

Der Kirchentag als Event

  • Seit 1989 hat sich der Kirchentag zu einem Event entwickelt, das die gegenwärtige Kirche repräsentiert. Er ist eine erfahrungsbezogene Form von „Kirche auf Zeit“.

Ökumenische Ausrichtung

  • Der Kirchentag ist wurde mittlerweile drei Mal ökumenisch gefeiert, das heißt, er vereint und verbindet evangelische und katholische Christ*innen.

 Interreligiöser Dialog

  • Seit 1961 gibt es auf Kirchentagen einen institutionalisierten Dialog zwischen Juden und Christen. In den letzten Jahren kamen auch Vertretende anderer Religionen, wie dem Islam, hinzu.

Matilda Wichern, Julie Eilers, Andelija Stosic

Graduation A-Teams im Neuen Rathaus

10. Februar, 2025 | 12:04

„A-Team – im Einsatz gegen Diskriminierung!“ ist ein Projekt der Antidiskriminierungsstelle der Landeshauptstadt Hannover.

Am 27.01.2025 wurde unser neues A-Team (Antidiskriminierungsteam) im neuen Rathaus vom Oberbürgermeister Belit Onay ausgezeichnet. Emmanuella und Shaneecia haben in den letzten Monaten erfolgreich die Ausbildung zum A-Team absolviert! Wir freuen uns, dass Angebot im zweiten Schulhalbjahr an unserer Schule etablieren zu können. Vielen Dank für Eure Teilnahme!!

Die A-Teams, bestehend aus Schüler*innen und Student*innen, nehmen sich der Antidiskriminierungsarbeit in Bildungseinrichtungen an. Der Fokus liegt darauf, Pee-to-Peer-Anlaufstelle zu sein. Den Teilnehmenden wurde im Rahmen von insgesamt acht Schulungen ein Grundwissen zu verschiedenen Diskriminierungsformen und deren Zusammenwirken vermittelt. Zudem wurden Grundlagenkenntnisse der Gewaltfreien Kommunikation erworben.

Der 22. Januar: Journée franco-allemande – Deutsch-Französischer Tag

23. Januar, 2025 | 16:26

Ein Tag für zwei Länder? So ist es!

Anlässlich des Élysée-Vertrags (Traité de l’Élysée), dem deutsch-französischen Freundschaftsvertrag, der am 22. Januar 1963 von Charles de Gaulle und Konrad Adenauer unterzeichnet wurde, nahmen die Französisch-Schüler*innen der Klassen 10B, 9A und 8F an einem Internetteamwettbewerb teil, der u.a. vom Institut Français und dem deutsch-französischen Fernsehsender „arte“ unterstützt wurde.

Gefragt waren Teamgeist und Koordinationsgeschick, da alle Teilnehmer*innen gemeinsam an den Aufgaben tüftelten. Es gab Aufgaben zur französischen Sprache (z.B. Redewendungen, „faux amis“), zu französischsprachigen Stars (Sängern und Sportlern), zu Filmen, zur Geschichte des Landes, zu Ländern, in denen Französisch gesprochen wird (z.B. Nouvelle-Calédonie), zu typischen Rezepten und Speisen, zur Mode und vieles mehr.

Die Grundlage zum Lösen der Aufgaben bildeten Videos (z.B. von Karambolage), Bilder und viele weitere Impulse.

Insgesamt war es eine interessante und kurzweilige Erfahrung. Nun sind wir gespannt, ob eine unserer Klassen etwas gewonnen hat. Nous croisons les doigts – Wir drücken die Daumen.

Bernecker, Januar 2025

„Groß für Klein“ – Sei dein eigener Star!

20. Januar, 2025 | 11:40

Im Rahmen unseres Seminarfachs „Sex, Gender und Stereotype“ hatten wir die Gelegenheit, in der AG „Groß für Klein“ mit 16 Schüler*innen der Jahrgänge fünf bis sieben ein Projekt durchzuführen. Wir haben uns dabei für die Gestaltung von Videos entschieden, wobei wir den Kindern die Freiheit ließen, ihre eigenen Ideen zu entwickeln und umzusetzen.

Es entstanden fantasievolle Abenteuerfilme, humorvolle Sketche und Geschichten, bei denen jeder die Vorgabe hatte, sein eigener Star zu sein und dabei seine Persönlichkeit auszudrücken. Unsere Aufgabe bestand darin, die Kinder bei der Planung, dem Dreh und der Bearbeitung zu unterstützen. Sie lernten nicht nur den Umgang mit der Kamera, sondern auch, wie man Szenen vorbereitet und Videos schneidet.

In diesem Projekt ging es aber nicht nur um kreative Selbstdarstellung, sondern um das Erkennen und Feiern der eigenen Einzigartigkeit. Jede*r Schüler*in wurde ermutigt, die persönlichen Stärken ins Zentrum zu rücken und zu zeigen, dass wahre Schönheit und Wert von innen kommen – unabhängig von gesellschaftlichen Erwartungen. Wir als ältere Mitschüler*innen wollten weitestgehend den Kindern eine Nachricht vermitteln, die sie auf ihrem Weg des Erwachsenwerdens begleiten wird. Jedes noch so kleinste Detail, welches sich gemerkt wurde, ist für uns ein Keim, der gemeinsam mit den Kindern aufblühen kann und auch wird.

Ebenso haben wir von den Kindern gelernt, was es heißt sich aus kindlichen Augen zu betrachten und wieder Wert auf die Dinge legen, die uns damals wichtig waren. Ein Geben und Nehmen, auf welches wir uns mit Freuden eingelassen haben! Wir sind stolz auf die Vielfalt der entstandenen Videos und darauf, dass wir die Kinder auf ihrem kreativen Weg begleiten durften. Eure Schüler*innen aus dem Seminarfach „Sex, Gender und Stereotype“.

Florian, Victoria, Svea und Leyla aus dem 13. Jahrgang

 

Hier die Videos:

Geschenke von Kindern für Kinder

24. November, 2024 | 19:31
Auch dieses Jahr war es für die Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Limmers wieder selbstverständlich, an dem jährlichen Weihnachtspäckchen-Konvoi teilzunehmen.
 
Leuchtende Kinderaugen in Bulgarien und Rumänien sind dieses Jahr das Ziel des Konvois. Das Gymnasium Limmer beteiligt sich seit 2018 mit einer großen Anzahl an Paketen. Allein dieses Jahr wurden von den Schülern und Schülerinnen über 150 Pakete abgegeben. Für ein geringes Entgelt von 2 € konnten sie ihre Pakete auf den Weg geben. An der Schule wurden sie anschließend von einem ehrenamtlichen Mitarbeiter des Weihnachtspäckchenkonvois, abgeholt. Die Pakete werden dann von Lastwagen vorwiegend an Weisenhäuser und ähnliche Einrichtungen bzw. an elternlose Kinder verteilt. Die Organisation selbst machte dabei keine Gewinne.
 
 
„Ich finde es gut, dass das Gymnasium Limmer jedes Jahr Päckchen an Kinder ohne Eltern spendet“ sagt Oskar A., ein Schüler aus der Klasse 7A des Gymnasium Limmer.
 
– David C. und Bosse M. (7A)

Studienfahrt nach Amsterdam: Ein unvergesslicher Auftakt

26. Oktober, 2024 | 7:51

Im September 2024 fanden die lang ersehnten Studienfahrten für die Schüler*innen des 13. Jahrgangs statt.

Drei der fünf Seminarfächer machten sich auf den Weg nach Amsterdam und erlebten eine unvergessliche Zeit in der niederländischen Hauptstadt.

Für die Schüler*innen und Lehrkräfte bot sich in Amsterdam ein vielseitiges Programm, das Kultur, Geschichte und Gemeinschaft vereinte. Von den weltberühmten Museen über alternative Projekte bis hin zu geschichtsträchtigen Orten – jeder Tag bot neue spannende Eindrücke. Besonders die Besuche im Van-Gogh-Museum und Anne-Frank-Haus hinterließen tiefe Spuren. „Es war beeindruckend, die Kunstwerke und die Geschichte so hautnah zu erleben“, beschreibt eine Schülerin ihre Eindrücke.

Neben dem kulturellen Teil wurde auch das Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt. Gemeinsame Stadtspaziergänge, abendliche Ausflüge und das Erkunden der Grachten waren Highlights, die den Schüler*innen noch lange in Erinnerung bleiben werden. Ein Schüler betonte: „Wir haben unglaublich viel gelacht und sind noch enger zusammengewachsen.“

Theoretische Unterrichtsinhalte konnten praktisch erlebte werden, das Miteinander wurde gestärkt, und es gab jede Menge Spaß. Die positiven Rückmeldungen lassen auf viele weitere erfolgreiche Fahrten in den kommenden Jahren hoffen. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv: „Ich fand es toll, dass wir als Schüler*innen in die Planung miteinbezogen wurden“, sagte eine Teilnehmerin. Viele lobten die perfekte Mischung aus anregenden und spannenden Aktivitäten und Freizeit. Auch die Lehrerkräfte waren angetan von der gelungenen Organisation und den Anregungen der Schüler*innen, die zur Verbesserung zukünftiger Fahrten beitragen werden.

So bleibt nur noch zu sagen: Amsterdam war erst der Anfang!

Reinecke, Lichte, Rehr (26.10.24)

Ein Tag zum Erinnern

6. Oktober, 2024 | 18:20
Erfahrungsbericht zum Ausflug der 10a in die Gedenkstätte Ahlem
 
Die ganz Großen aus der Politik ausfragen, einer Zeitzeugin zuhören und mehr über die Geschichte Hannovers erfahren? All dies wurde für die Schüler*innen der Klasse 10a am Dienstag, dem 17.9.2024 Wirklichkeit, als sie im Rahmen des Geschichtsunterrichtes die Gedenkstätte in Ahlem besuchen konnten.
Der außergewöhnliche Tag startete zunächst noch mit einem recht gewöhnlichen, aber dennoch sehr spannend gestalteten Workshop in der Gedenkstätte, die eine Führung über das Gelände in der Nähe der Bahnlinie 10 und einen Einblick in die lange Geschichte des Ortes, welche mit der einzigen jüdischen Gartenbauschule in Europa begann und mit einem SS-Gefängnis und schrecklichen Taten zu Ende ging. Außerdem konnte die Klasse die spannende Ausstellung näher kennenlernen und befasste sich mit den Geschichten einzelner Personen, die mit diesem Ort zusammenhingen.
Darauf folgte eine Mittagspause in gespannter Erwartung – denn zufällig sollten an genau diesem Tag die Bundestagspräsidentin Bärbel Bas, der Regionspräsident Steffen Krach und der Wissenschaftsminister Niedersachsens, Falko Mohrs, sowie Michael Fürst, Vorsitzender im Landesverband der jüdischen Gemeinden Niedersachsens die Gedenkstätte besuchen und auch mit der Klasse ins Gespräch kommen. Themen? Eigentlich alles, was die 10a und ihre Geschichtslehrerin Frau Pasold interessierte. Mit den Eindrücken des Workshops vom Vormittag ging es dann aber doch um Themen wie „Wie kann man die Demokratie erhalten?“ oder „Was kann man tun, damit so etwas sich nicht wiederholt?“ Sehr besonders waren für viele Schüler*innen auch
die Antworten von Ruth Gröne, welche die Schrecken der NS-Zeit in Hannover selbst miterlebte und genau wie Frau Bas vor der Wiederholung solcher Taten eindrücklich warnte, nachdem sie auch von der Gefangenschaft ihres jüdischen Vaters im Gefängnis berichtet hatte.
Schließlich durften die Schüler*innen der 10a auch der Eintragung von Bärbel Bas ins Goldene Buch der Region Hannover beiwohnen, bevor der aufregende und sehr lehrreiche Tag am Buffet zuende ging, wo die teils schwere und auch bedrückende Kost des Tages wenigstens ein klein bisschen mit leckeren Häppchen ausgeglichen werden konnte 😉
Insgesamt war es aber definitiv ein Schultag, den die 10a vom Gymnasium Limmer nicht so schnell wieder vergessen wird und dessen Lehren lange hängen bleiben.
 
(Fachgruppe Geschichte, Fotos: Urheber Philipp Schröder, Region Hannover)