Ein Religionskurs des 6. Jahrgangs hat sich in den vergangenen Wochen mit Maria und Josef, Königen, Hirten und vielen mehr, mithilfe von selbstgebastelten Krippenfiguren auf den Weg zur Krippe gemacht, um die Bedeutung des christlichen Weihnachtsfestes zu erschließen.

Auf unserer Reise nach Bethlehem sind uns die unterschiedlichsten Menschen mit ihren Sorgen und Träumen, Ängsten und Hoffnungen begegnet; wir durften einen traurigen Hirten, die strenge Wirtsfrau und ein aufgeregtes, kleines Schaf begleiten; Menschen unterschiedlichster Herkunft und anderen Glaubens, jeden Alters und Geschlechts, viele Tiere und sogar einige Pflanzen Palästinas sind bei unserer Krippe dabei gewesen und haben uns etwas Neues über das Weihnachtsfest erzählt.
Sie alle sind dem Stern gefolgt und wollten erfahren, was in diesem einfachen Stall Besonderes beginnt; sie alle waren willkommen, wollten ganz nah dabei sein und drängten sich neben Ochs’ und Esel um die schlichte Krippe aus Holz.

Und auch wir haben uns ganz nah dazugestellt und waren mitten dabei:

„An der Krippe hat mir am besten gefallen, dass sie immer weiter gewachsen ist und wir dabei zuschauen konnten.“
„Die Figur des traurigen Hirten ist mir in besonderer Erinnerung geblieben, da seine Geschichte besonders traurig war, aber auch er seinen Platz an der Krippe gefunden hat.“
„Ich würde am liebsten neben dem Lämmchen stehen, weil es kuschelig ist und man sich irgendwie sicher fühlt.“
„Ich würde in der Krippe am liebsten neben Maria und Josef stehen, weil ich das Christkind auch aus der Nähe sehen möchte.“
„Ich würde am liebsten etwas weiter weg stehen, damit ich alles genau beobachten kann.“
„Ich würde am liebsten auf dem Kamel sitzen, weil ich von dort einen guten Überblick habe.“
„Ich nehme für mich mit, dass das Jesuskind für alle Menschen da ist und alle Menschen an der Krippe willkommen sind.“
„Ich nehme für mich mit, dass bei der Geburt Jesu viele Menschen anwesend waren und er schon vor dem Tag berühmt war.“
„Ich nehme für mich mit, dass es bei Weihnachten nicht nur um Geschenke geht, sondern auch um die Zeit mit der Familie, die eigentlich das größte Geschenk ist.“

Wir wünschen der gesamten Schulgemeinschaft eine besinnliche Weihnachtszeit und erholsame Winterferien.

„Auf dem Weg zur Krippe“