Besuch des Bundestags

23. Februar, 2026 | 18:38

Nein, Boris Pistorius hatte leider doch keine Zeit für uns. Aber auf seine Einladung hin durften die beiden Politik-Wirtschaftskurse (eA) aus dem 12 Jahrgang nach Berlin reisen und den Bundestag besuchen.

Mit dem Zug kamen wir morgens früh in Berlin an und ließen uns zuerst von Katja von LobbyControl kritisch und differenziert durch das Regierungsviertel führen. Nachdem sich einige unserer Schüler erfolglos um Aufnahme in den exklusiven Chinaclub bemüht hatten, glitt die interessante Stadtführung fast nahtlos in den Bundestag über.

Dort erfuhren wir beim Plenarsaalvortrag Anekdoten über Vorgänge im Parlament und Hintergrundwissen zum Bundesadler: Spitzname, Fläche (ca. 48qm), Blickrichtung. Auch die Kuppel besuchten wir noch, bevor wir die MdB Isabel Cademartori im Gespräch kennenlernten. Sie beantwortete alle Fragen der Schüler offen und umfangreich. In der Bundestagskantine hofften wir auf Lobbybegegnungen – wurden aber enttäuscht.

Bevor wir wieder in den Zug nach Hause stiegen, genossen wir noch etwas Freizeit, Berliner Luft und Hauptstadtflair. Müde erreichten wir spät am Abend Hannover.

S. Böttger, A. Müller

Was ist im Leben wichtig?

21. Februar, 2026 | 13:35

Der Wahlpflichtkurs Glück des 10. Jahrgangs bereitet gerade ihr großes Abschlussprojekt zu einem Herzenswunsch vor. Dafür befassen sich die Schüler*innen mit dem Sinn des Lebens und lesen in dem Zusammenhang das Buch „Nichts. Was im Leben wichtig ist“ von der dänischen Autorin Janne Teller.

Hier lassen uns Mert und Jupp daran teilhaben und erläutern, inwieweit sich das Buch für den Einstieg in philosophisches Denken eignet.

Mert: „Das Buch „Nichts – Was im Leben wichtig ist“ von Janne Teller ist besonders geeignet für Leser*innen, die gern über große Fragen nachdenken. In der Geschichte sagt Pierre Anton, dass nichts im Leben eine Bedeutung hat. Damit bringt er seine Klasse zum Nachdenken. Plötzlich fragen sich alle: Was ist wirklich wichtig? Hat unser Leben einen Sinn? Warum tun wir, was wir tun? Das Buch gibt keine einfachen Antworten. Stattdessen zeigt es, wie schwer es ist, den Sinn des Lebens zu finden. Beim Lesen denkt man automatisch selbst über diese Fragen nach. Deshalb ist ‚Nichts‘ gut für Menschen, die sich für Philosophie interessieren: Es stellt wichtige Fragen über das Leben und fordert uns heraus, eine eigene Meinung zu bilden.“

Jupp: „Der Roman „Nichts. Was im Leben wichtig ist“ von Janne Teller ist mehr als nur ein Buch. Es ist ein perfektes Lernbeispiel für Philosophen. Im Mittelpunkt steht ein Junge namens Pierre Anthon. Er fällt aufgrund seiner Äußerung „Nichts bedeutet etwas“ besonders auf. Mit dieser provokanten Äußerung wird er von Philosophen mit Friedrich Nietzsche gleichgesetzt, welcher ebenfalls mit kritischen Aussagen berühmt wurde. Beide wollen zum Denken anregen und die jetzigen Werten infrage stellen. Während Nietzsche selbst nach neuen Werten sucht, zeigt Pierre Anthon keine Bereitschaft, neue Werte zu finden. Ab diesem Zeitpunkt fängt das philosophische Experiment an. Wie schon das Höhlengleichnis von dem Philosoph Platon zeigte, versucht die Klasse in der Geschichte von J. Teller, Pierre Anthon vom Gegenteil zu überzeugen. Die Klasse versucht, mit dem Berg der Bedeutung zu beweisen, dass alles einen Wert hat. Doch je weiter das Projekt voranschreitet, desto gefährlicher werden die Gegenstände. So zeigt dieser Roman, dass Gruppenzwang, gefährliche Moralvorstellung und gesellschaftliche Normen entstehen können, sobald neue, andere, vermeintlich falsche Meinungen zum Vorschein kommen.“

Skikurs Jg. 12 in Österreich

18. Februar, 2026 | 13:12

Im Januar durfte der 12. Jahrgang am Gymnasium Limmer zum allerersten Mal in der Geschichte der Schule eine achttägige Reise in die Alpen erleben. Unsere Fahrt führte uns in die beeindruckende Bergwelt der Tiroler Alpen, genauer gesagt in das Skigebiet Wilder Kaiser im Brixental. Untergebracht waren wir im gemütlichen Gasthof Fuchswirt in Kelchsau, welcher 15 Minuten mit der Fahrt im Skibus entfernt von den Skiliften lag.

Die Anreise Richtung Alpen startete am 15. Januar um 22 Uhr abends an der Schule, es ging also mit dem Bus und einer anderen Klasse aus Hamburg durch die Nacht. Nach zahlreichen Stopps an Raststätten, von denen die meisten verschlafen wurden, fanden wir uns endlich im Alpenvorland wieder und konnten auf schneebedeckte Gipfel blicken. Der Wilde Kaiser bietet weitläufige Pisten, moderne Lifte, abwechslungsreiche Abfahrten und das Ganze als eines der umweltfreundlichsten Skigebiete weltweit, was der Schule sehr am Herzen liegt. Insgesamt also ideale Bedingungen, sowohl für die Großzahl an Anfänger*innen als auch für unsere erfahrenen Skiläufer*innen.

Tagsüber stand natürlich das Skifahren im Mittelpunkt. In drei Gruppen mit jeweils acht Leuten und einer Lehrkraft erkundeten wir das Skigebiet, verbesserten unsere Technik, überwanden persönliche Herausforderungen und feierten gemeinsame Erfolge, sei es die erste sichere Abfahrt oder die Bewältigung einer anspruchsvolleren Piste. Am ersten Tag zog es die Anfänger*innen auf den Übungshügel, wo ein sanftes Gefälle überwunden wurde und erster Kontakt mit Skiern geprobt wurde. Im Laufe der ersten drei Tage war der Fortschritt allerdings so hoch, dass am vierten Tag bereits die erste Talabfahrt gemeistert wurde. Auch die Fortgeschrittenen feilten an ihrer Technik, wurden dafür gefilmt und mussten anspruchsvolle Übungen machen, damit alle für die Prüfung am letzten Tag bestmöglichst vorbereitet waren. Diese bestand aus einem Carving- sowie einem Kurzschwungteil und wurde von allen mit Bravour gemeistert. Auch die Referate in den ersten Tagen flossen mit in die Benotung ein und dienten zur Vorbereitung darauf, wie man sich bspw. auf den Pisten verhält und orientiert oder was bei einer Verletzung zu tun ist.

Auch abseits der Pisten hatte der Skikurs viel zu bieten. Auf den Almen trafen wir uns jeden Mittag zum Essen und genossen österreichische Leckereien wie Käsespätzle oder das Lunchpaket vom Fuchswirt. Diese Pause bot Gelegenheit zum Kräftetanken, zur weiteren Planung der Routen sowie zum Austausch des Erlebten. Am Ende des Skitages trafen wir uns bei durchgehend herrlichem Wetter ein weiteres Mal zum Après-Ski am Fuße der Berge, bevor der Skibus kam und uns zum Fuchswirt zurückbrachte. Die Abende dort waren geprägt von gemeinschaftlichen Spielen, der Handball EM, entspannten Runden und der einen oder anderen Zimmerparty. Nach den sportlich aktiven Tagen boten das leckere Essen, die gemütliche Atmosphäre und das Beisammensein einen perfekten Ausgleich. Ein besonderes Highlight war für die meisten das Nachtrodeln am letzten Abend, an dem wir einen nahegelegenen Hang mit den vom Fuchswirt bestellten „Po-Rutschern“ hinunterfuhren und jede Menge Spaß hatten.

Neben dem sportlichen und dem gemeinschaftlichen Aspekt bot die Woche auch Raum für persönliche Entwicklung. Für viele bedeutete sie, die Komfortzone zu verlassen und die eigenen Grenzen auszutesten, aber auch Verantwortung für die Gruppe zu tragen und Rücksicht auf andere zu nehmen. Die gemeinsame Zeit in den Bergen hat uns auf verschiedenen Wegen gezeigt, wie wertvoll Gemeinschaft, Vertrauen und gegenseitige Unterstützung sind, also Werte, die weit über diese Reise hinaus Bedeutung haben.

Was allen besonders gut gefallen hat, waren die Freiheiten bei der Routenplanung des Skitages, also dass man bei dieser besonders viel mitentscheiden durfte, und dass die Stimmung innerhalb der Gruppe ausnahmslos positiv und locker war, sodass ein wirklich gutes Lernklima herrschte. Der Skikurs des 12. Jahrgangs war somit mehr als nur eine Fahrt in die Berge. Sie war ein Erlebnis, das uns als Stufe näher zusammengebracht hat und uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird. Wir bedanken uns herzlich bei den Lehrkräften Frau Lohmann, Frau Schröder und Herrn Wehrenberg sowie bei Frau Hedderich, die diese Fahrt möglich gemacht haben. Auch beim Team des Fuchswirts bedanken wir uns für die herzliche Gastfreundschaft.

Mit vielen schönen Erinnerungen an die – aus Sicht der meisten von uns – besten Tage unserer bisherigen Schullaufbahn kehrten wir ins ebenfalls verschneite Hannover zurück und blicken heute immer noch glücklich auf eine Woche zurück, die wir nie vergessen werden.

Der Skikurs des 12. Jahrgangs

„Nervenstark, fair und hochspannend“ – Winter-Cup 2026 begeistert das Gymnasium Limmer

12. Februar, 2026 | 12:38

Am Dienstag, den 20.01.2026, verwandelte sich die Sporthalle des Gymnasium Limmer in eine mitreißende Fußballarena: Der Winter-Cup der 11. Klassen bot spannenden, fairen und hochklassigen Fußball, der Spielerinnen wie Zuschauerinnen gleichermaßen begeisterte.

Bereits die Vorrunde zeigte, auf welchem sportlichen Niveau sich das Turnier bewegte. Besonders die 1. Gruppe auf dem A-Feld sorgte für große Spannung: Die ersten drei Teams beendeten die Vorrunde punktgleich, sodass am Ende tatsächlich das Torverhältnis über den Einzug in die Endrunde entschied – knapper und dramatischer hätte es kaum sein können.

In der anschließenden K.o.-Phase setzte sich schließlich das Team H&M Unterhosen (11b) durch und krönte sich zum Sieger des Winter-Cups 2026. Der Weg zum Titel war jedoch alles andere als einfach: Als einziges Team konnten die Männer und Frauen von Flake (11d) dem späteren Siegerteam bereits in der Vorrunde eine Niederlage zufügen. Besondere Spannung bot im Finale das Aufeinandertreffen zwischen den H&M Unterhosen und den 11-Eseln (11e). Dieses Endspiel hielt, was es versprach: Nach regulärer Spielzeit stand es 0:0, sodass das Elfmeterschießen über den Turniersieg entscheiden musste. In diesem nervenaufreibenden Moment behielten die Spieler*innen von H&M Unterhosen die stärkeren Nerven und sicherten sich den Titel.

Nach dem offiziellen Turnierende wartete auf das Siegerteam noch eine besondere Herausforderung: In einem zweiten „Finale“ am darauffolgenden Freitag (23.01.2026) traten die H&M Unterhosen gegen ein Lehrkräfte-Team an. Auch dieses Duell entwickelte sich zu einem echten Nervenkrimi. Nach zwei Halbzeiten und einer intensiver Verlängerung musste erneut das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen. Am Ende setzte sich das Lehrkräfte-Team knapp durch.

Ein besonderes Lob verdient das durchweg faire Verhalten aller teilnehmenden Teams. Schiedsrichter*innen-Entscheidungen wurden jederzeit akzeptiert, der Umgang miteinander blieb sportlich und respektvoll – ein Fairplay, das in dieser Konsequenz besonders beeindruckte und das Turnier in bester Erinnerung bleiben lässt.

Großer Dank gilt dem engagierten Schiedsgericht, das maßgeblich zum reibungslosen Ablauf beitrug: Anuar, Lena, Emilia, Cihan und Uzay. Gemeinsam mit der Turnierleitung führten sie auch die Siegerehrung durch und sorgten für einen würdigen Abschluss des Turniertages. Ebenso bedanken wir uns herzlich bei Martha, Nika und Thea, die Publikum und Spieler*innen mit Waffeln und anderen Kleinigkeiten versorgten, sowie bei allen Zuschauerinnen, die von der Tribüne aus für großartige Stimmung sorgten.

Der Winter-Cup 2026 war damit nicht nur sportlich ein voller Erfolg, sondern auch ein starkes Zeichen für Zusammenhalt, Fairness und Schulleben am Gymnasium Limmer. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Auflage dieses besonderen Turniers.“

 

Einladung zum Kultur:forum am 19.März 2026

12. Februar, 2026 | 9:12

Am 19. März 2026 lädt das Gymnasium Limmer herzlich zum „Frühlings-Kulturforum“ ein. Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft sind willkommen, einen abwechslungsreichen Abend mit Beiträgen aus Musik, Theater und Kunst ab 18:00 Uhr in der Aula zu erleben.
Wir freuen uns auf Euren/Ihren Besuch.

Screenshot

Besuch des Campus Day

6. Februar, 2026 | 11:41

Schülerinnen unseres Gymnasiums hatten am Freitag, 6. Februar, die Gelegenheit, am Campus Day der Hochschule Hannover teilzunehmen. Vor Ort erhielten sie spannende Einblicke in das Hochschulleben und die vielfältigen Studienmöglichkeiten. In Vorträgen, Workshops und Führungen lernten die Teilnehmenden verschiedene Fachbereiche kennen und konnten mit Studierenden sowie Lehrenden ins Gespräch kommen. Besonders interessant war der praxisnahe Einblick in Labore und Projekte, der einen realistischen Eindruck vom Studium vermittelte. Der Campus Day bot eine wertvolle Orientierungshilfe für die Studien- und Berufswahl und wurde von den Schülerinnen mit großem Interesse angenommen.

Besuch des Chemie-Leistungskurses im XLAB Göttingen

3. Februar, 2026 | 8:27

Früh am Morgen, um 7:54 Uhr, startete unser Chemie-Leistungskurs vom Hannover Hauptbahnhof mit dem ICE in Richtung Göttingen. Ziel war das XLAB, ein Schülerlabor der Universität Göttingen, das einen spannenden Einblick in die Welt der universitären Chemie bietet.

Nach unserer Ankunft begann das Programm um 9:15 Uhr mit einer Einführung in die Nanochemie. Anders als im normalen Schulunterricht war diese wie eine echte Vorlesung aufgebaut und vermittelte uns viele neue Einblicke in ein hochaktuelles Forschungsfeld. Dabei wurde schnell deutlich, wie wichtig Nanotechnologie in unserem Alltag und in der modernen Forschung ist: Nanomaterialien finden sich zum Beispiel in Sonnencremes, in denen sie UV-Strahlung besonders effektiv blockieren oder in schmutz- und wasserabweisenden Textilien nach dem Vorbild des Lotus-Effekts. Auch in der Medizin, etwa bei der gezielten Wirkstofffreisetzung, spielt Nanochemie eine zentrale Rolle.

Ab 11:00 Uhr durften wir dann selbst im Labor aktiv werden – für viele von uns der spannendste Teil des Tages. In Zweierteams führten wir verschiedene Experimente durch, darunter die Untersuchung des Tyndall-Effekts und des Lotus-Effekts. Besonders beeindruckend war die Herstellung fluoreszierender Zinkoxid-Nanopartikel, die unter UV-Licht leuchteten. Außerdem stellten wir Silber-Nanopartikel durch ElektrolyseTitandioxid-Nanoschichten durch anodische Oxidation sowie kohlenstoffhaltige Nanopartikel her. Das Arbeiten mit moderner Laborausstattung und die selbstständige Durchführung der Versuche vermittelten uns einen realistischen Eindruck vom Studium und der Forschung an einer Universität.

Um 16:00 Uhr werteten wir unsere Ergebnisse gemeinsam aus und besprachen die Beobachtungen. Dabei konnten wir viele der zuvor theoretisch erklärten Inhalte praktisch nachvollziehen. Gegen 17:00 Uhr traten wir schließlich die Rückfahrt nach Hannover an – mit vielen neuen Eindrücken und einem deutlich erweiterten Blick auf die Chemie.

Der Besuch im XLAB war für uns eine abwechslungsreiche und lehrreiche Erfahrung, die den Chemieunterricht auf anschauliche Weise ergänzt und unser Interesse an naturwissenschaftlicher Forschung weiter gestärkt hat.

Ohne die großzügige finanzielle Unterstützung des Fördervereins des Gymnasiums Limmer hätten wir diese Erfahrung nicht machen können, wofür wir uns herzlich bedanken.