KZ‑Gedenkstätte Neuengamme

1. Juli, 2026 | 17:07

1. Bericht:

Wir, die Klasse 10A, durften am 23.06 als erste Klasse unser Schule, die Konzentrationslager-Gedenkstätte Neuengamme in der Nähe von Hamburg besichtigen.
Nach dem wir in Neuengamme ankamen, konnten wir nach einer kurzen Verschnaufpause in zwei Gruppen mit unseren Guides anfangen das Gelände zu erkunden.

Zunächst besichtigen wir die Ausstellung, die auch in einem original erhaltenen Gebäude liegt.
Besonders eindrucksvoll waren die vielen Außenlager von Neuengamme, wovon auch mehrere in Hannover lagen, und eins auch direkt in dem Stadtteil unserer Schule, aber auch die Zeichnungen von früher KZ-Häftlingen, durch die viele Schüler*innen blätterten.

Nach kurzer Zeit, liefen wir über das Gelände der KZ-Gedenkstätte, und erfuhren wir viel über früher stehenden Gebäude bei denen nur noch die Fundamente stehen, aber auch über die immer noch stehende Klinkersteinfabrick, dem von den Häftlingen ausgegrabenen Kanal, worüber die Klinkersteine, hätten nach Hamburg gebrachtwerfen sollten, die Bunker, für die der Wachleute und das Haus des Lagerkommandanten.

Abschließend sahen wir noch den Gedenkort, zu Gedenkstätte und tauschten uns abschließend aus.

Wir bedanken uns als gesamte 10A nicht nur bei dem/der Spender*in, aber vorallem bei Frau Dewald die diese Exkursion überhaupt möglich gemacht hat und Frau Tran die uns begleitete.
-Jonna

2. Bericht

Am Dienstag, dem 23.06.2026, haben wir (die Klasse 10a) eine Exkursion zur Gedenkstätte Neuengamme gemacht. Diese liegt in der Nähe von Hamburg. Vor Ort wurden wir von zwei Mitarbeiter*innen betreut.

Zuerst haben wir unsere Klasse aufgeteilt und uns daraufhin mit der Verbindung von Neuengamme und Bergen-Belsen beschäftigt, da diese durch die räumliche Nähe auch eine gemeinsame Geschichte haben. Zum Beispiel wurden 1945 viele jüdische Menschen aus den Außenlagern von Neuengamme nach Bergen-Belsen deportiert. Nach einer kurzen Einführung hatten wir Zeit, uns die Hauptausstellung anzuschauen. Dort geht es vor allem um den Alltag im KZ. Es gibt viele Fallakten von Überlebenden, aber auch von Toten, an denen wissenschaftliche Experimente durchgeführt wurden. Erschreckend fand ich auch, wie viele Außenlager Neuengamme hatte und wie viele Firmen mit Zwangsarbeit ihr Geld verdient haben.

Nach einer kurzen Besprechung der Ausstellung haben wir uns das Außengelände angeschaut. Das Haus, in dem die Kieselsteine gepresst wurden, und der umgeleitete Arm der Elbe zeigen, wie schrecklich die Arbeit im KZ war. Jeden Tag sind Menschen an Erschöpfung, Hunger, unbehandelten Krankheiten und medizinischen Experimenten gestorben.

Diese Menschen werden in Neuengamme gewürdigt. Die bekannten Namen werden im Haus des Gedenkens chronologisch nach Todesdatum aufgelistet.
Beim Haus des Gedenkens endete unsere Führung und wir sind wieder zurück zur Schule gefahren.
Der Besuch hat uns das Leben im Konzentrationslager und die Mitschuld der hannoverschen Firmen, wie zum Beispiel Continental, noch einmal deutlich vor Augen geführt.

Vielen Dank für diese einzigartige Möglichkeit an Frau Dewald und die Sponsoren.

Fiona Sophie Klebb für die Klasse 10a

Sternmarsch für Demokratie: eine Aktion der SV

30. Juni, 2026 | 10:17

Die Vorbereitung

Wir als Gymnasium Limmer möchten Demokratie bunt, lebendig und für alle zugänglich gestalten. Deshalb haben wir zur Vorbereitung auf den Sternmarsch am 11.06.2026 eine Aktion zum Bannermalen veranstaltet.

Auf Bettlaken, Bannern und Plakaten konnten alle interessierten Schülerinnen und Schüler ihre Ideen zum Thema Demokratie kreativ zum Ausdruck bringen. Die Aktion war ein voller Erfolg: Schülerinnen und Schüler verschiedenster Jahrgänge nutzten ihre Mittagspause, um mit viel Motivation und Kreativität an den Bannern zu arbeiten.

Dabei wurde deutlich, wie intensiv sich unsere Schulgemeinschaft mit Demokratie und Politik auseinandersetzt – Themen, die uns alle betreffen. Die entstandenen Botschaften reichen von „Schule für Demokratie“ über „Vielfalt ist die Lösung“ bis hin zu „Bildung ist nicht neutral“.

Diese Aussagen spiegeln die Überzeugungen vieler unserer Schülerinnen und Schüler wider. Damit setzte die Aktion ein sichtbares Zeichen für die demokratischen Werte und die Haltung unserer Schule.

Anastasiia Lebedynska für die SV

Die Durchführung

Am 12.06. standen die Wetterzeichen nicht gut für den Sternmarsch: Es regnete beständig. Vom Gymnasium Limmer machten sich dennoch viele Schülerinnen und Schüler mit den Lehrkräften auf den Weg. Von der Leibnizuniversität aus ging es in Richtung Innenstadt. Auf dem Opernplatz versammelten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der verschiedenen Schulen. Von der Bühne schallte Musik über den Platz. Rednerinnen und Redner informierten die Eingetroffenen; Künstlerinnen, Künstler sowie Musikerinnen und Musiker unterhielten die vielen Teilnehmenden; Politikerinnen und Politiker, wie der Oberbürgermeister Belit Onay oder die Kultusministerin Julia Willie Hamburg sowie weitere Lokalpolitikerinnen und -politiker der demokratischen Parteien hielten Reden, bevor sie mit den Schülerinnen und Schülern auf dem Platz ins Gespräch kamen.

Technik-AG zu Gast im Tonstudio Tessmar

24. Juni, 2026 | 13:01

Als kleines Dankeschön für die jahrelange, zuverlässige Unterstützung bei Schulveranstaltungen haben wir unserer Technik-AG einen ganz besonderen Ausflug spendiert: einen Besuch im Tonstudio Tessmar in Hannover.

Bei der Führung durch das 2017 von Grund auf als Tonstudio geplante Gebäude gab es viel zu entdecken: den großen Aufnahmeraum mit beeindruckender Akustik und über 250 Akustikelementen, verschiedenste Mikrofone, die zentrale Regie mit direktem Blick zu den Musizierenden sowie den hauseigenen Dolby Atmos Raum im 7.1.4-Format, in dem wir Klang förmlich von allen Seiten, auch von oben, wahrnehmen durften. Auch die unterschiedlichen Berufsbilder rund ums Tonstudio kamen dabei nicht zu kurz. Im großen Aufnahmeraum durfte sogar auf dem D-Flügel musiziert werden – ein toller Moment, der den Ausflug perfekt abrundete.

Vielen Dank an das Team des Tonstudio Tessmar für die Möglichkeit und ein besonderer Dank an

Ole für die spannende Führung.

Lukas H. für die Fachgruppe Musik und die Verantwortlichen des Kultur:Forum

Weitere Informationen zum Studio: www.tonstudio-tessmar.de

Spannende und kostenfreie Angebote für die Schule, die auch den Besuch bei Tessmar ermöglichten: www.projekt-toene.de (gefördert von: Hörregion Hannover, Bundesministerium für Bildung und Forschung, Leibniz Universität Hannover, Tonstudio Tessmar)

„Zusammenleben made in Germany“ – Förderverein ermöglicht diskriminierungskritische Workshops in Jahrgang 6

21. Juni, 2026 | 10:18
Am 28.05.2026 hatte die Klasse 6E einen Workshop zum Thema Zusammenleben in Deutschland und in einer vielfältigen Gesellschaft. Von der ersten bis zur sechsten Stunde war Jasmin vom Verein „Schwarze Schafe e.V.“ bei uns.
 
Am Anfang haben wir eine Kennenlernrunde gemacht. Wir saßen in einem Stuhlkreis und jede*r sollte seinen Namen und einen Fun Fact über sich erzählen. Wer wollte, durfte auch seinen Wunschjungen- oder Wunschmädchennamen nennen. Jasmin erklärte uns, dass jede Meinung wichtig ist und niemand etwas machen muss, womit er oder sie sich unwohl fühlt. Wenn man bei einer Übung nicht mitmachen wollte, konnte man einfach Nein sagen und eine andere Aufgabe machen. Das fand ich gut, weil dabei die Wünsche aller respektiert wurden.
 
Als einige Schüler fragten, ob wir draußen arbeiten dürfen, sind wir nach draußen gegangen. Dort bekamen wir verschiedene Aussagen und sollten uns auf einer Skala von 1 bis 10 aufstellen, je nachdem, wie sehr wir zustimmen. So konnten wir sehen, dass Menschen unterschiedliche Meinungen haben und trotzdem miteinander sprechen können. Danach gingen wir zur ersten Pause wieder in den Klassenraum.
 
In der 3. und 4. Stunde haben wir zuerst ein Spiel gespielt. Eine Person stand mit dem Gesicht zur Wand und die anderen mussten sich vorsichtig nähern. Wenn sich die Person umdrehte, mussten alle stehen bleiben. Danach sollten wir als Klasse gemeinsam einen Gegenstand „klauen“, ohne dass die Person an der Wand herausfindet, wer ihn hat. Dabei mussten wir gut zusammenarbeiten.
 
Anschließend wurde uns ein Text über ein Land vorgelesen und wir sollten erraten, welches Land gemeint war. Im Text stand zum Beispiel, dass die Menschen dort vor nicht allzu langer Zeit Regenwasser zum Trinken gesammelt haben. Deshalb waren viele von uns überrascht, als wir erfuhren, dass von Deutschland die Rede war. Dadurch haben wir gelernt, dass man nicht vorschnell urteilen sollte und dass sich Länder im Laufe der Zeit verändern können.
 
In der 5. und 6. Stunde haben wir darüber gesprochen, was uns in unserer Klasse stört und was wir uns für das Zusammenleben wünschen. Gemeinsam haben wir neue Klassenregeln aufgestellt. Dabei konnte jede Person ihre Ideen einbringen. Nachdem alle die Regeln unterschrieben hatten, war der Workshop zu Ende.
 
Ich würde den Workshop weiterempfehlen, weil man viel Neues über Demokratie, Vielfalt und ein respektvolles Miteinander lernt. Außerdem konnte jede Person ihre Meinung sagen und wir haben gemeinsam überlegt, wie wir besser zusammenleben können.
 
Ole aus der 6E, 21.6.26

Kleines Werkstattkonzert

17. Juni, 2026 | 11:33

Noch zwei Wochen sind es bis zu den Sommerferien, aber die Instrumente stehen noch nicht still.

Da unser diesjähriges Kulturforum bereits sehr früh im März in der Aula stattfand und unsere Musikfahrt ans Steinhuder Meer bereits einige Monate her ist, hat sich die Musikfachschaft zum Abschluss des Schuljahres noch einmal entschieden vor den Sommerferien ein Werkstattkonzert mit allen Ensembles zu veranstalten. Am Montag, dem 15.06. war es so weit.

Unsere Keyboardklasse 5, der Chor sowie die kleine (Limmer Rising) und große Band (Limmer Concert) gaben zum Abschluss des Schuljahres noch einmal ihr bestes.

Die ganze Bandbreite zeigte sich in Klängen von Adele bis Fluch der Karibik.

Da war für jeden etwas dabei.

90 Schülerinnen und Schüler musizierten dabei gemeinsam.

Fachschaft Musik

Martha Ellinghaus beim Finalwettbewerb von „Jugend debattiert“ in Berlin

16. Juni, 2026 | 10:35

Eine überragende Leistung im Wettbewerb „Jugend debattiert“ hat in diesem Schuljahr Martha Ellinghaus aus der 10b gezeigt. Nach ihrem erfolgreichen Abschneiden bei unserem Schul- sowie beim Regionalentscheid konnte Martha auch den niedersächsischen Landeswettbewerb im Landtag in Hannover mit einer bewundernswerten Debattierleistung für sich entscheiden und sich somit für das Bundesfinale in Berlin am 12. und 13. Juni qualifizieren. Wow!

Im Wettbewerb „Jugend debattiert“ setzen sich Schüler*innen nach festen Regeln mit aktuellen gesellschaftlichen und politischen Fragestellungen auseinander und erproben so den demokratischen Diskurs. Die Debattierleistung wird in den Kategorien Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft bewertet – Martha konnte in allen Bereichen überzeugen, zeichnete sich aber besonders durch ihre Sachkenntnis und ihr Ausdrucksvermögen aus und erkämpfte sich so (in Begleitung von Jonna Sanders und Herrn Richter) im Berliner Finalwettbewerb den 23. Platz in ihrer Altersklasse. Insgesamt nehmen in Deutschland rund 200.000 Schüler*innen am Wettbewerb „Jugend debattiert“ teil.

Liebe Martha, wir freuen uns, dass du das Gymnasium Limmer so hervorragend vertreten hast und gratulieren dir ganz herzlich zu deinem tollen Erfolg – du kannst sehr stolz auf deine Leistung sein!

Das Team „Jugend debattiert“
(Herr Richter, Frau Rehr, Frau Borchardt, Frau Bergelt, Herr Borgmeier, Frau Fesefeldt und Frau Lohmann)

Ecuador: Filmabend (18.6.) und Podiumsdiskussion (23.6.)

16. Juni, 2026 | 10:30

Im Rahmen unserer Schulpartnerschaft mit der ecuadorianischen Schule Unidad Cooperativa de Sarayaku lädt das Gymnasium Limmer zu zwei sehr interessanten Veranstaltungen in die Aula ein:

  • Filmabend „Helena de Sarayaku“ am 18.6. um 18h:

Ein Film über die indigene Aktivistin Helena Gualinga; der Eintritt erfolgt auf Spendenbasis


Podiumsdiskussion „Sarayaku: Leben und Widerstand im Regenwald Ecuadors“ am 23.6. um 18h:

Eine Diskussionsrunde über die demokratischen Lebensformen des Buen Vivir und ihre politische Bedeutung für Europa mit Prof. Dr. Philipp Altmann und Dr. Hildegard Kurt


Besonders freuen wir uns darüber, dass unsere Gäste aus Sarayaku bei beiden Veranstaltungen sowohl mitwirken als auch Rede und Antwort stehen werden.

Bei der Podiumsdiskussion handelt es sich um eine Kooperationsveranstaltung zwischen dem Gymnasium Limmer, der Unidad Cooperativa de Sarayaku, PROTERRA e.V., der Evangelischen Bildungsstätte Erwachsenenbildung Niedersachsen und Ventana al Sur. Für diese Veranstaltung wird um eine Anmeldung gebeten unter KlausWindolph [at] t-online.de oder info [at] proterra-hannover.de oder olga.diezhervias2 schulen-hannover.de

Wir freuen uns auf zwei bereichernde und erkenntnisreiche Abende, die uns sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben werden.

 

DELF – Sprachzertifikat für Französisch als Fremdsprache

12. Juni, 2026 | 9:17

Mehr als 220 Millionen Sprecher weltweit, eine der führenden Verkehrssprachen in internationalen Institutionen und Ländern: Die französische Sprache ist und bleibt ein wichtiger Teil der europäischen Sprachfamilie und spielt einen wichtigen Part auch bei uns am Gymnasium Limmer.

In diesem Halbjahr fanden erstmalig DELF Prüfungen bei uns am Gymnasium Limmer statt.

Das bekannte französisch, international anerkannte Sprachzertifikat blickt auf eine mittlerweile über 50-jährige Geschichte zurück.

Die DELF Prüfung ersetze eine Klassenarbeit. Alle Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen mussten zunächst eine schriftliche Prüfung ablegen, in der drei Teilkompetenzen (Hörverstehen, Leseverstehen und schriftlicher Ausdruck) getestet wurden.

Einige SuS der Klassen 9a,b,c und f haben sich entschlossen zusätzlich noch die offizielle mündliche Prüfung abzulegen, um das Diplom zu bekommen.

Insgesamt haben 16 Schülerinnen und Schüler so erfolgreich das DELF Zertifikat A2 erhalten.

Nos félicitations!

Sven Gerrlich und Sarah Pospiech für die Fachschaft Französisch, 11.06.26

Fremdsprachen, Kreativität und Engagement: der Bundeswettbewerb Fremdsprachen

11. Juni, 2026 | 10:27

Ob auf Französisch, Spanisch und/oder Englisch: Wir freuen uns sehr, dass in diesem Schuljahr rund 40 Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Limmer am Bundeswettbewerb Fremdsprachen teilgenommen haben.

Besonders beeindruckend war die große Bandbreite der kreativen Beiträge, die von den Teilnehmenden eingereicht wurden. Mit viel Fantasie, sprachlichem Können und originellen Ideen entstanden Projekte, die zeigten, wie lebendig und vielfältig Fremdsprachen sein können. Denn das Tolle am Team-Wettbewerb ist, dass der thematischen Ausgestaltung keine Grenzen gesetzt sind. Jedes Team kann frei entscheiden, was es entwickeln möchte und in welchem Format der Beitrag erstellt werden soll.

Wofür haben sich unserer Schülerinnen und Schüler entschieden?

  • Ein Video, in dem die Schülerinnen ihre Lieblingsmusik auf Französisch vorgestellen (9C).
  • Ein Hörspiel über eine ereignisreiche Reise von England nach Spanien (7E).
  • Der Podcast Un mundo – muchas culturas, in dem die Diversität unserer Welt anschaulich thematisiert wird.
  • Der beeindruckende Kurzfilm El problema no era él über Rassismus und Diskriminierung (9E).
  • Das Video Kitchen Queens über ein spannendes Kochduell (7B).
  • Ein Hörspiel über die ganz persönliche Bedeutung der Jahreszeit Sommer aus der Sicht der Sprecherinnen (10A/B).
  • Ein anschauliches Video über den Fußballclub Hannover 96 (7B).
  • Ein spannendes Hörspiel über einen Killer in London (7B).

Hinter diesen Beiträgen steckt ein hohes Maß an Selbstorganisation und Eigenengagement. Die Teilnehmenden arbeiteten außerhalb des regulären Unterricht an ihren Projekten. Dabei trafen sich die Gruppen teilweise in der Schule, teilweise zu Hause, um gemeinsam Ideen zu entwickeln, Texte zu schreiben, Szenen einzustudieren und die Aufnahmen zu erstellen.

Dieses Engagement verdient besondere Anerkennung. Die Bereitschaft, freiwillig zusätzliche Zeit und Energie in ein Projekt zu investieren, zeigt nicht nur großes Interesse an Fremdsprachen, sondern auch Teamgeist, Ausdauer und Kreativität.

Wir sind stolz auf die Leistungen aller Teilnehmer*innen. Unabhängig von den Wettbewerbsergebnissen haben sie gezeigt, was mit Motivation, Zusammenarbeit und Begeisterung für Sprachen möglich ist.

 

 

Bonjour la France!

8. Juni, 2026 | 10:40

Unsere erste Drittortbegegnung in Strasbourg mit unserer Partnerschule Lycée Charles July aus Saint Avold

Vom 02. bis zum 06. März ging es für einige Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs nach Straßburg. Dort trafen wir unsere Austauschschule, das Lycée Charles Jully aus Saint-Avold. Nach einer langen Anreise lernten wir uns zunächst durch spaßige Minispiele kennen. Den ersten Abend ließen wir entspannt bei einem gemeinsamen Spaziergang durch die Innenstadt ausklingen.

Nach einem leckeren Frühstück starteten wir in unseren ersten vollen Tag mit einer Stadtrallye, bei der wir Straßburg auf eine abwechslungsreiche Weise erkunden konnten. Dafür wurden wir in gemischte Gruppen aus deutschen und französischen Schülerinnen und Schülern eingeteilt.

Wusstest du, dass Straßburg früher einmal zu Deutschland gehörte? Um etwas mehr über die deutsch-französische Geschichte zu lernen, besuchten wir ein historisches Museum, in dem wir ein Escape Game gespielt haben. Auch politisch konnten wir uns weiterbilden. Bei einem Besuch im Europäisches Parlament bekamen wir Einblicke in die Arbeit der Europäischen Union. Das schöne Wetter nutzten wir für eine Bâteaurama-Fahrt (Bootsfahrt auf dem Fluss), bei der wir die Stadt vom Wasser aus entdecken konnten.

Im Laufe der Woche arbeiteten wir außerdem an einem gemeinsamen Projekt zum Thema „Die Kunst der Begegnung“. In unseren Gruppen von der Stadtrallye setzten wir uns kreativ mit unseren Erfahrungen auseinander: Begegnungen mit den Austauschpartnerinnen und Austauschpartnern, sprachliche Herausforderungen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Die Ergebnisse präsentierten wir am Ende der Woche in Form von Videos, Plakaten oder Präsentationen.
Insgesamt hatten wir eine schöne Zeit in Straßburg. Durch die Zusammenarbeit mit unseren französischen Austauschschülerinnen und Austauschschülern konnten wir viele neue Erfahrungen und Erinnerungen sammeln.