Limmer goes Nordics

30. September, 2025 | 18:28

10 Schüler:innen des 11. Jahrgangs haben am diesjährigen Norwegen Austausch teilgenommen. Dania berichtet:
Wir waren vom 8.9 bis zum 12.9 in Kristiansand, einer Stadt im Süden Norwegens bei unserer Partnerschule „Kvadraturen videregående skole“. Dort haben wir endlich unsere Austauschpartner*innen wieder gesehen. Sie haben uns bereits im März in Hannover besucht. Damals hatten wir ihnen unsere Schule, die Stadt und unseren Alltag gezeigt. Nun durften wir endlich erfahren, wie es bei ihnen ist. Wir wurden von dem Bus der Schule vom Flughafen abgeholt und direkt zur Schule gebracht. Dort gab es das große Wiedersehen. Nach einer Stärkung waren wir für unseren ersten Ausflug bereit: Es ging auf eine kleine Wanderung zu einem Nähe gelegenen Berg. Bei dem Berg gab es einen schönen See, wo wir ein kleines Picknick gemacht haben. Unsere Partnerschule hat einen Sportschwerpunkt, das heißt, die Sportklassen haben jeden Morgen eine Stunde Sport und machen zusätzlich spannende Ausflüge und Aktionen, wie zum Beispiel wandern gehen, klettern, schwimmen oder neue Sportarten auszuprobieren. Daher war die Wanderung für die Norweger*innen ein typischer Unterrichtsstart. Nach der Wanderung sind wir zu unseren Gastfamilien gefahren. Am Abend haben wir uns zum Essen gehen getroffen. Ein leckerer und toller Abend. Wir wurden danach von unseren Austauschpartner* innen in der Stadt rumgeführt und haben den Abend dann am Strand ausklingen lassen. Am nächsten Morgen ging es mit einen sportlichen Ausflug weiter. Wir haben eine Bootstour zu einer Insel gemacht und dort einige Challenges gemeistert. Wir haben Krabben aus selbst gebauten Angeln gefangen und geguckt welche Krabbe als erstes wieder zurück im Wasser ist, also eine Art Wettrennen, die Insel erkundet und Quizzes gemacht.
Nach den Aktionen haben gemeinsam gegrillt. Uns wurde dann noch von einem Mann, der auf der Insel viel unterstützt und Bescheid weiß, über die Geschichte der Insel erzählt. Das war sehr spannend. Zum Abschluss sind wir dann nochmal selbst aktiv geworden und haben Rudern ausprobiert. Einige sind zu einer noch kleineren Insel gefahren und sind dort geklettert, andere sind ein bisschen rumgefahren und haben die schöne Kulisse genossen. Den Abend haben wir wieder gemeinsam verbracht. Wir waren bei einer Norwegerin Zuhause und haben dort gegessen und Spiele gespielt. Am nächsten Morgen durften wir den Sportunterricht austesten. Es war sehr schön zu sehen, wie motiviert die Norweger*innen waren. Den restlichen Schultag haben wir regulär am Unterricht teilgenommen. Es war interessant zu sehen wie unterschiedlich die beiden Schulsysteme sind. Der Nachmittag wurde individuell verbracht. Einige waren im Meer schwimmen, andere in der Shopping Mall. Zum Abend hin haben wir ein klassisches Konzert besucht. Dann kam auch leider schon der letzte Tag. Wir waren Padel spielen und haben anschließend Pizza zusammen gemacht. Ein toller Abschluss von einem unvergesslichem Austausch. Wir sind alle sehr froh und dankbar, dass wir dank Erasmus so eine schöne Zeit haben konnten. Es war eine wunderschöne Erfahrung eine neue Kultur, Schulsystem und neue Leute kennen zu lernen.

Miteinander gewachsen – großes Schulfest 2025

28. September, 2025 | 15:47

Unter dem Motto „Miteinander gewachsen – #Fullhouse“ feierte das Gymnasium Limmer am 12. September ein besonderes Sommerfest. Gefüllt mit Musik, Spielen, kulinarischen Ständen und buntem Programm wurde nicht nur das traditionelle Schulfest begangen, sondern zugleich ein Meilenstein in der Schulgeschichte gewürdigt: Nach fast zehn Jahren Aufbauarbeit hat die Schule im Frühjahr erstmals das Abitur abgenommen. 73 Schülerinnen und Schüler des Gründungsjahrgangs haben ihre Prüfungen erfolgreich bestanden.

Das Sommerfest war auch Anlass, den Weg der Schule noch einmal in den Blick zu nehmen. Die Anfänge reichen zurück bis ins Jahr 2015, als eine kleine Planungsgruppe das Konzept für das neue Gymnasium entwickelte. Im August 2016 startete der erste Jahrgang – heute, knapp ein Jahrzehnt später, besuchen über 1.200 Schülerinnen und Schüler das Gymnasium Limmer, begleitet von fast 100 Lehrkräften und zahlreichen weiteren Unterstützerinnen und Unterstützern.

In ihrer Rede erinnerte die Schulleiterin daran, dass man damals vor allem mit Leidenschaft und Vertrauen gestartet sei: „100 Familien haben uns ihr Vertrauen geschenkt – ein Vertrauensbeweis, der mich bis heute tief berührt.“ Mit Blick auf den erfolgreichen Abschluss des ersten Jahrgangs zog sie ein klares Fazit: „Wir können Schule.“

Inzwischen ist das Gymnasium fest im Stadtteil Linden-Limmer verwurzelt. Kooperationen mit Vereinen, Initiativen und Einrichtungen bereichern den Schulalltag – dies zeigte auch ihre Anwesenheit beim Fest. Auch internationale Austauschprogramme sind entstanden, die Kontakte weit über Europa hinaus ermöglichen. Ebenso gehört die Erprobung von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz mittlerweile selbstverständlich zum Schulleben.

„Unser Gymnasium ist mehr als ein Lernort, es ist ein Lebensraum“, betonte Hedderich. Neben Wissen seien Werte wie Respekt, Verantwortung und Haltung prägend. Gerade in Zeiten globaler Krisen – von der Pandemie bis zum Kriegsausbruch in Europa – habe sich gezeigt, „was uns stark macht: Zusammenhalt, Fürsorge und Zuversicht“.

Das Fest bot Gelegenheit, Dankbarkeit auszudrücken – gegenüber der Landeshauptstadt Hannover und dem Regionalen Landesamt, die die Schule von Beginn an zuverlässig begleitet haben. Ebenso wurden die Kooperationspartner im Stadtteil hervorgehoben, darunter Sportvereine, Kultureinrichtungen und soziale Initiativen, die mit ihrer Arbeit den Schulalltag bereichern. Dank ging auch an die Eltern, die mit Vertrauen und Engagement unterstützen, sowie an das gesamte Kollegium, das täglich Schule mit Leben füllt.

Ein besonderes Lob erhielt die AG Sommerfest, die mit viel Kreativität, Einsatz und Freude das abwechslungsreiche Programm auf die Beine gestellt hat. Auch hier haben sich – wie in vielen Arbeitsgruppen am Gymnasium Limmer – verschiedene Statusgruppen eingebracht. Ein herzliches Dank an alle Schülerinnen und Schüler, Eltern, Partner und Lehrkräfte.

Es wurde bis in die Abendstunden gefeiert – ein echtes „Fullhouse“, das eindrucksvoll zeigte, was die Schulgemeinschaft in Limmer ausmacht: voneinander lernen, miteinander wachsen.

Reinecke, 28.09.2025

Hoch hinaus in Jahrgang 5

28. September, 2025 | 14:10
Vom 22. bis 26. September hatten die neuen fünften Klassen die aufregende Gelegenheit, gemeinsam mit ihren Lehrkräften und je zwei Pat*innen aus dem 10. Jahrgang den Hochseilgarten in der Eilenriede zu besuchen. Dort erlebten die Schüler*innen ein unvergessliches Abenteuer in luftiger Höhe.
Der Hochseilgarten bietet insgesamt 27 verschiedene Seilelemente, die sich in Höhen von 5 bis 20 Metern befinden. Hier konnten die Kinder in Gruppen, zu zweit oder auch alleine spannende Übungen durchführen, die nicht nur den Teamgeist, sondern auch das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten gestärkt haben.
 
Ein besonderer Dank gilt unserem Förderverein, der netterweise den Eintritt für die Pat*innen übernommen hat. Dadurch konnten die älteren Schüler*innen die jüngeren unterstützen und gemeinsam neue Herausforderungen meistern.
 
Wir freuen uns auf weitere gemeinsame Aktionen!
 
Borchardt, 25.09.25

Frederick sammelt Glitzer-Camp-Momente

8. September, 2025 | 7:12
Camp-Glück, WPU Glück 10: Alle sammelten Holz, Wasser, Kochtöpfe und Zelte. Alle waren beschäftigt, zu bauen, zu tragen, zu kochen. Nur Frederick saß still und sah in die Sonne.
 
„Frederick, warum arbeitest du nicht?“ fragten die anderen.
 
„Ich sammle Glitzer-Momente“, sagte er leise. „Farben und Stimmen, Mut und Gemeinschaft. Das braucht man, wenn es wieder dunkel und grau wird.“
 
Und so begann Frederick zu sammeln.
 
Er sammelte das erste Lachen am Morgen, wenn die Sonne golden durch die Hüttenfenster fiel. Er sammelte die Stimmen, die sich im Gesang vereinten, während die Gitarre von Herrn Hagemann die Melodien trug. Er hörte das Knistern des Feuers, wenn Stockbrot gebacken wurde und Geschichten im Kreis geteilt wurden. Er spürte die Stille der Meditation, wenn Frau Reinecke die Gedanken sanft zur Ruhe brachte.
 
Er nahm den Geruch des Waldes auf, wenn einige mutige Kinder dort übernachteten, den Regen hörten und trotzdem warm beieinander lagen. Er trug das Herzklopfen der Nachtwanderung mit sich, die Schritte im Dunkeln, das Lachen, wenn die Trommeln den Weg wiesen. Er bewahrte das Staunen im Hühnerstall, das Eierstempeln, das Sortieren, den Traktor, und das Gefühl: aus Fehlern kann man lachend lernen.
 
Er merkte sich, wie Hände Gemüse schnitten, wie Feuerbälle gedreht, wie Pudding gerührt wurde – und wie alle zusammen immer satt wurden. Er sammelte das Gefühl, wenn Freundschaften wuchsen, wo vorher kaum ein Wort war. Er hörte die leisen Gespräche bei Spaziergängen mit der Försterin, mit Lehrern, mit Freunden, Worte, die sonst selten Platz fanden.
 
Frederick legte auch die Abende in sein Herz, die Abende voller Lachen, voller Spiele, Schnitzen, Holz hacken, Kochen und Singen. Er spürte, wie jeder seinen Platz fand: im Feuerteam, in der Küche, in Gesprächen, im Lachen. Er trug das Glitzern der Augen mit sich, wenn alle merkten: wir sind eine Gemeinschaft, wir halten zusammen.
 
Und als das Camp zu Ende ging, war es still. „Frederick, was machst du jetzt?“ fragten die anderen.
 
Da schloss Frederick die Augen. Und er begann zu erzählen – vom Wald, vom Feuer, von Mut und Freundschaft, vom Singen, vom Regen, vom Lachen, vom Glitzer.
 
Und während er sprach, sahen alle die Farben wieder, hörten das Knistern, spürten die Wärme der Gemeinschaft.
 
Und alle wussten: Diese Glitzer-Momente sind stärker als Regen. Sie leuchten in uns – für immer. ✨
 
Ho!
 
Nina Reinecke für den Glücks-Kurs 10, 08.09.2025

Die Streitschlichtung findet wieder in den Pausen statt!

4. September, 2025 | 8:46

Nachdem nach den Sommerferien innerhalb eines Blocktermins die Kenntnisse der Schüler*innen wieder aufgefrischt und vertieft wurden, findet die Streitschlichtung wieder regelmäßig in jeder 1. und 2. großen Pause statt. Ihr findet die Streitschlichtung im C-Trakt.

Gleichzeitig setzt die Streitschlichtung mit Schüler*innen des Jahrgangs 5 und 6 ein Sozialtraining um, in dem die Schüler*innen anhand eines fiktiven Streitfalls lernen, wie Streitigkeiten fair gelöst werden können.

Abschließend möchten wir uns an dieser Stelle herzlich beim Förderverein bedanken, der den Schüler*innen beim Blocktermin ein Mittagessen spendiert hat. Vielen Dank dafür!

Die AG-Streitschlichtung