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Am Dienstag, den 17. Juni 2025, findet wieder unser Kultur:Forum zum Abschluss des Schuljahres statt. Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft sind herzlich eingeladen, die Ausstellung mit Werken unserer Schüler*innen zu bewundern und das bunte Bühnenprogramm ab 18 Uhr in der Aula zu genießen.
Am Dienstag, den 22.4., trafen wir uns um 5 Uhr vor dem Gymnasium, um unsere Reise nach Lessay anzutreten. Nach einer langen, anstrengenden Fahrt sind wir im ländlichen Lessay in der Normandie an der Küste des Atlantiks/Ärmelkanals angekommen. Bereits am Abend bemerkten wir kulturelle Unterschiede. Eine Familie hielt zum Beispiel zwei Hunde, zwei Katzen, zwei Bartagamen, einen Hamster, drei Tauben, einige Hühner und Grillen als Futter. Auch das Frühstück unterschied sich von unserem, es gab zum Beispiel sehr viel Weißbrot, Croissants und Pain au chocolat, aber keine Teller. Da die Schüler* innen länger als wir Schule haben, verschoben sich die Essenszeiten weiter nach hinten und wir aßen später als gewohnt. Abgesehen von den Größen der Schulen unterschied sich auch das Schulsystem. Es gibt zum Beispiel nur Fachräume und die Schultage sind länger (8:30-17:30 Uhr Mi.:8:30-12:30). Des Weiteren versammeln sich alle Schüler*innen nach der Pause auf dem Schulhof und gehen gemeinsam mit den Lehrkräften in den Raum. Es gab ein paar Herausforderungen kultureller Art, bei denen uns Frau Sommerfeld liebevoll unterstützt hat. Wir besuchten nicht nur den Unterricht, sondern machten auch Ausflüge in der Region, wie zum prachtvollen, aber leicht überfüllten Mont Saint Michel. Außerdem besuchten wir viele mit dem Zweiten Weltkrieg verknüpfte Orte wie Omaha Beach und einen amerikanischen Soldatenfriedhof. Nach einer erlebnisreichen Woche in den Gastfamilien traten wir unsere Reise nach Paris an.
Am Montagmorgen haben wir uns von Lessay auf den Weg nach Paris gemacht. Nach einer viereinhalb stündigen Fahrt sind wir endlich in Paris angekommen. Nachdem wir eingecheckt haben, haben wir uns auf den Weg zur Notre Dame gemacht. Da Paris sehr weitläufig ist, sind wir mit der Metro (U-Bahn) gefahren. Das Besondere an der Pariser Metro ist, das viele Wagen autonom, also ohne Fahrer fahren. Das Highlight des Tages war der Eiffelturm bei Nacht, dort haben sich einige Schülern*innen mit den Straßenverkäufern angefreundet. Der nächste Tag begann mit einer Besichtigung des Tour de Montparnasse (210 Meter hoch, 56 Etagen). Von der Dachterrasse aus konnte man einen guten Blick über die Dächer von Paris werfen. Anschließend haben wir bei strahlendem Sonnenschein eine Bootsfahrt mit einer bateau mouche über die Seine an den Sehenswürdigkeiten vorbei gemacht. Am Nachmittag flanierten wir alleine in Kleingruppen durch Paris am Centre Pompidou. Außerdem ergatterten wir eine französische Fahne für Herrn Gerrlich, unseren Reiseführer. Abends herrschte im Hostel eine sehr ausgelassene Stimmung, da Paris Saint Germain im Champions League Halbfinale gegen Arsenal gewann. Die Fans feierten bis Mitternacht mit Pyrotechnik vor dem Ho(s)tel. Am Mittwoch fuhren wir glücklich, jedoch etwas wehmütig, mit Macarons im Gepäck in Richtung Gymnasium Limmer.
Wir hatten insgesamt acht Schulstunden, auf zwei Tage verteilt, „Unterricht“ mit Arne Rautenberg, einem Dichter. Er kam zu uns in die Klasse 5c des Gymnasium Limmer, um mit uns Gedichte zu schreiben.
Zuerst hat Herr Rautenberg uns eigene Gedichte vorgelesen und über seinen Alltag als Dichter berichtet. Danach sollten wir uns jeder ein Anagramm/Palindrom suchen und dazu ein Gedicht ausdenken. Als Besonderheit sollte dieses Gedicht ein Zevenaar Gedicht, also ein Gedicht aus sieben Zeilen, werden. Mit diesen Gedichten hatten wir wirklich viel Spaß.
Dann kamen noch Haikus dran. Das kommt aus dem Japanischen und bedeutet so viel wie „Kleiner Witz“. Da kamen einige aus der Klasse in einen Haiku-Rausch und wollten gar nicht mehr aufhören mit dem Schreiben.
In der vierten Stunde durften wir uns Gedichte zu unseren Geburtsmonaten ausdenken.
Am zweiten Tag hat uns Herr Rautenberg Vorschläge für die erste Zeile eines Gedichts gegeben und wir sollten uns den Rest dazu ausdenken. Da kamen ein paar schöne Fortsetzungen zusammen.
Der Workshop mit Herrn Rautenberg hat uns sehr viel Spaß gemacht, wir waren sehr kreativ und die Zeit ist viel zu schnell vergangen 😉
Am Montag dem 31.3.2025 ging es los. Der erste Austausch mit unserer Partnerschule Palazzo Clementini IIS ACP di Orvieto – liceo classico Filippo Antonio Gualterio in Orvieto (IISACPO), Italien. Dabei waren alle Schüller*innen des Lateinkurses die mitkommen wollten. Organisiert und begleitet haben uns Herr Wenzel und Herr Zimmermann. Nach einer fast zwölf Stunden Fahrt mit Zug und Flugzeug konnten wir erst spät abends unsere Austauschpartner kennen lernen. In Orvieto sind wir nach einer kurzen Begrüßung direkt mit unseren Gastfamilien in unser neues Zuhause gefahren.
Am Dienstag haben wir dann die Schule kennengelernt. Die erste Stunde hatten wir bei der Klassenlehrerin. Da sie Latein und Altgriechisch unterrichtet, haben wir uns mit berühmten lateinischen Redewendungen beschäftigt und einen ersten Einblick in das altgriechische Alphabet bekommen. Daraufhin haben uns die Schüler ihre historische Schule gezeigt. Die Schule ist zweierlei Hinsicht historisch. Einerseits gibt viele antike Gegenstände, wie zum Beispiel der Kamin, in der Schule. Andererseits hat die Schule wenige technische Geräte. Nach 3 Stunden Unterricht haben die Schüler eine 10 minütigen Pause. Nach dieser kurzen Pause haben wir angefangen ein Plakat zu gestalten. Nach der Gestaltung sind wir zu einem anderen Teil der Schule in Orvieto gegangen. Dort wurden wir freundlich mit Bruschetta, kleinen Schälchen mit Salat und Cocktails empfangen. In dem Teil der Schule lernen die Schüler kochen. Die IISACPO besteht aus drei Teilen. Die Schüler*innen lernen je nachdem auf welchen Teil der Schule mit verschiedenen Schwerpunkten. In Orvieto gibt es die drei Schwerpunkte: Kunst, kochen und alte Sprachen. Da die Schülerinnen dort kochen lernen, haben wir dort zu Mittag gegessen. Für uns war das Mittagessen dort das Highlight des Tages. Nachdem Mittagessen hat uns noch eine Lehrerin der Schule, die Deutsch sprechen konnte, durch Orvieto geführt. Daraufhin haben wir uns mit unseren Austauschpartnern getroffen und sind zu einem Spielplatz gegangen, wo wir uns unterhalten haben, bis wir dann direkt nach Hause gefahren sind.
Am Mittwoch stand dann der Tagesausflug nach Florenz an. Nach der 2 Stündigen Zugfahrt haben wir direkt eine Stadtführung gemacht. Danach hatten wir erst Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Wir konnten über die Ponto Vecchio, die berühmteste Brücke Florenz, gehen oder einfach durch die Stadt schlendern. Danach ging es wieder nach Orvieto, wo wir direkt zu unseren Gastfamilien gegangen sind.
Am Donnerstag waren wir dann ein zweites Mal in der Schule. Nach einer Stunde Latein, einer Stunde Englisch und einer Stunde Naturwissenschaft sind wir zum St. Patricks Well, der Brunnen von Orvieto, ohne unsere Austauschschüler, da diese noch Schule hatte, gegangen. Anschließend sind wir noch alle zusammen zu einem See gefahren und haben dort unseren Nachmittag verbracht. Einige sind auch in Orvieto geblieben und sind den Torre del Moro Orvieto hoch gegangen und hatten eine wunderschöne Aussicht auf Orvieto. Den letzten Abend haben wir dann zusammen mit den Italienern in einer Pizzeria verbracht.
Am Freitag morgen mussten wir uns dann schon von unseren Austauschpartnern verabschieden. Da wir aus Rom zurück geflogen sind, haben wir die Gelegenheit genutzt und uns das Kolosseum angeschaut. Danach ging es aber sofort zum Flughafen und wieder nach Hamburg. Sodass wir am Nachmittag schon wieder in Hannover waren.
Mädchen der U15 holen den 12 Titel bei den Kreismeisterschaften
Das Gymnasium Limmer hat erneut seinen Titel verteidigt und ist Kreissieger im Mädchenfußball. Auf dem Vereinsgelände des VfL Eintracht Hannover fand am 08. Mai der Kreisentscheid im Mädchenfußball statt. Wir traten in der Wettkampfklasse III gegen vier weitere Mannschaften an.
Im Auftaktspiel konnten wir das Spiel in die Hälfte der Tellkampschule verlagern. Unsere Abwehr rückte weit mit auf und half dabei mehrere Torchancen für uns herauszuspielen. Ella nutzte gleich drei dieser Chancen für einen Hattrick. Dabei half ihr die tolle Vorarbeit der Zwillinge Juli und Milla. Mit ihren Treffern ebnete sie den Weg zu einem ungefährdeten 3:0 Sieg.
Im nächsten Spiel trafen wir auf die IGS Bothfeld. Wir konnten mit tollen Dribblings und einem ansehnlichen Kurzpassspiel einen ungefährdeten 8:0 Sieg feiern. Unsere Tore schossen in diesem Spiel Nadia, Ella, Milla und Eleni.
Im dritten Spiel begegneten wir der Elsa Brandström Schule. Gegen dieses Team war eine geschlossene Mannschaftsleistung gefragt und alle Spielerinnen erledigten diese Aufgabe mit Bravour. Mayla und Mara verteidigten super und ließen keine Chance der gegnerischen Stürmerinnen zu. Ella lenkte das Spiel und setzte mit ihren Pässen Milla in Szene, die zu einem Hattrick traf. Nadia und Eleni steuerten zwei weitere Treffer zu einem deutlichen 5:0 Sieg bei.
Im finalen Spiel trafen wir auf die Humboldschule, gegen die wir früh mit einem Tor von Ella 1:0 in Führung gehen konnten. Unsere Abwehr stand sicher und unsere Torhüterin Lilli hatte nichts zu tun. Mit viel Tempo dribbelten Eleni und Jale die Außenbahnen hinunter und erarbeiteten mit ihren tollen Pässen Chancen für unsere Stürmerinnen. Nadia, Milla, Eleni, Ella, Juli und Jale steuerten viele Tore zu einem ungefährdeten 10:0 Sieg bei. Hierfür gab es auch ein großes Lob vom Trainer Herrn Rieger und den Co-Trainerinnen Lena und Alina.
Bei der anschließenden Siegerehrung war die Freude über 12 Punkte sowie 26 geschossene Tore groß und wir feierten unseren Titel.
In jeder Stadt gibt es Bürgermeister*innen, das gilt für unsere spanische Austauschstadt Burgos genauso wie für Hannover. Meistens kennt man sie jedoch nur aus der Zeitung.
Unsere spanischen Austauschschüler*innen hatten am Freitag, den 25.4., das Glück, unseren Oberbürgermeister Belit Onay persönlich kennenzulernen. Feierlich gekleidet mit der goldenen Amtskette kam er für Fotoaufnahmen die große Treppe herunter in die Halle, in der sich die Gruppe gerade die Modelle der Stadt Hannover anschaute. Er zeigte sich interessiert an unserem Austausch und nahm sich die Zeit für ein gemeinsames Foto. ¡Muchísimas gracias, señor Onay!
Was ist sonst noch während des Aufenthalts unserer Spanier*innen passiert?
In Kürze dürft ihr euch auf weitere Fotos und Geschichten zum Austausch freuen.
P.S. Hier die Antwort auf die Frage in der Überschrift: el alcalde.
BNE, 7.5.2025
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