Ausflug zur Obstplantage Hahne

11. Juni, 2023 | 8:05
Wie werden eigentlich Äpfel, Mini-Kiwis oder Marillen angebaut? Welche Böden benötigen die Sonderkulturen?
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Diese Fragen wurden gestern von Frau Hahne von der Obstplantage Hahne in Gleidingen beantwortet. Die Schüler*innen der Klasse 6B konnten so einen Eindruck von einem landwirtschaftlichen Betrieb erhalten.
Highlights waren natürlich die Apfelkostprobe, die Mini-Kiwis und der Truthahn.
 
Vielen Dank an Frau Hahne und die Obstplantage.
 
Niels Langpap, 8.6.23

Lyrik aus Iran

8. Juni, 2023 | 22:37

Wir kennen die Bilder und Berichte aus Iran von mutigen Menschen, die für Freiheit und Selbstbestimmung auf die Straßen gehen, um gegen ein repressives Regime zu demonstrieren. Wir kennen die Geschichte von Mahsa Amini, die an den Folgen der Verhaftung wegen eines nachlässig gebundenen Kopftuchs durch die iranische Sittenpolizei starb. Wir kennen den Protest-Slogan „Frau – Leben – Freiheit“, der Tausende Iraner aus Solidarität und in der Forderung nach Reformen eint.

Heute haben wir eine dieser mutigen Frauen kennengelernt, die in Iran nicht frei leben und vor allem nicht frei schreiben kann. Die junge Autorin Atefe Asadi hat Schülerinnen und Schülern aus dem elften Jahrgang ihre Gedichte auf Englisch vorgestellt. Atefe lebt seit Dezember als Stipendiatin der Hannah-Ahrendt-Stiftung in Hannover und wertschätzt die Möglichkeit, frei schreiben und leben zu können. In Iran wurde sie verhaftet, weil sie an Demonstrationen teilnahm und ein offenes Gerichtsverfahren verwehrt ihr derzeit die sichere Rückkehr. Ihre Werke kann sie in Iran nicht veröffentlichen, weil die Kritik am Regime nicht geduldet wird.

Sie genoss es, mit den Schülerinnen und Schülern über ihre Werke sowie über deren Entstehung zu sprechen. Die Lesung sowie die Diskussion fanden in Englischer Sprache, nachdem Atefe das Gedicht zunächst auf Farsi, ihrer Muttersprache vortrug, um z.B. den Rhythmus im Original zu verdeutlichen.

Die Schülerinnen und Schüler hatten stets die Gelegenheit, nachzufragen und Anmerkungen zu machen. Vielen Dank gilt dem Förderverein des Gymnasium Limmer sowie dem Friedrich-Bödecker-Kreis, die diese authentische Begegnung ermöglicht haben.

MUE, 8.6.2023

核戦争は二度と起こらない

2. Juni, 2023 | 16:05

(Nie wieder Atomkrieg)

Ein japanischer Vortrag über den Atombombenabwurf von Hiroshima am Gymnasium Limmer

Bericht der Schülerin Lilli Ostermann (10b) über den Vortrag:

6. August 1945, der Atombombenabwurf auf Hiroshima. 100.000 Menschen starben sofort und 130.000 Menschen an Spätfolgen, und das bei einer Einwohnerzahl von 300.000 Menschen. Zunächst scheint es ein Segen zu sein, unter den Überlebenden zu sein, ein großartiger Zufall, ein Wunder. Einer dieser „gesegneten“ war Tetsushi Yonezawa, der damals 10 Jahre alt war.

Am 6. August um 8:15, war er mit seiner Mutter eingequetscht in der Mitte von einer Straßenbahn, nur einige hundert Meter entfernt vom Hypozentrum. Geschützt von menschlichen Schutzschildern, „geschützt“ vor der unglaublichen Druckwelle, der Strahlung und der Hitze.

Dieses Schicksal erzählte uns Kenji Yamamoto, ein Freund des Überlebenden und Autor seiner Biografie. Eigentlich wollte auch Herr Yonezawa kommen und sein Schicksal selbst schildern, er verstarb bedauerlicherweise im November letzten Jahres.

Seine Botschaft: So etwas so Grausames darf nie wieder passieren. Diese Botschaft vermittle aber auch Herr Yonezawa mit einer unglaublichen Wirkung. Unter anderem durch die Art und Weise seiner Erzählung, die geprägt war von Lebendigkeit, Leidenschaft und Eindringlichkeit. Besonders eindringlich war das Gedicht, welches er vorgetragen hat. Zwar konnten wir das Japanische nicht verstehen, aber durch seine bildliche Sprache hatte man manchmal das Gefühl, man könne ihn verstehen. Die Bildlichkeit wurde auch unterstrichen durch Fotos und Kunst, welche einerseits das Geschehen gezeigt haben, aber andererseits auch die Emotionslagen in künstlerischer Form gespiegelt haben.

Beeindruckend war auch Philip (10c), der die Worte von Herr Yamamoto für uns übersetzt hatte. Ein großes Dankeschön an Philip für diese beeindruckende Übersetzungsleistung und auch ein großes Dankeschön an seine Familie, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben. Und natürlich ein großes Dankeschön an Herr Yamamoto für seinen lebendigen Vortrag.

 

Lesementoring: Verleihung Kompetenznachweis Kultur

2. Juni, 2023 | 8:35

Am Mitttwoch, den 31.05.23, wurde den engagierten Lesementor*innen des 9. Jahrgangs im Mosaiksaal des Neuen Rathauses der Kompetenznachweis Kultur verliehen.
Die ansprechende Programmgestaltung reichte von ausdrucksvollen Tanzeinlagen bis hin zu (Lob-)Reden des stellvertretenden Bürgermeisters Thomas Hermann und bildete einen wertschätzenden Rahmen für das außerschulische Engagement der Jugendlichen.

Vielen Dank an alle teilnehmenden Schüler*innen, dass ihr Grundschulkindern auch dieses Jahr wieder gezeigt habt, wie bunt und vielfältig die Welt des Lesens sein kann!

von Kim Hahne