Das Fach Religion am Gymnasium Limmer

„Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.“ (Röm 12, 21)

Der Religionsunterricht bietet Schülerinnen und Schülern Orientierung unabhängig ihres persönlichen Glaubens. Er hilft ihnen, sich selbst zu erkennen, indem sie existentiellen Fragen wie „Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin? Was ist der Sinn?“ nachgehen. Es geht im Religionsunterricht nicht um die Bewertung des Glaubens oder von religiösen Überzeugungen. Vielmehr erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich mit existentiellen Fragen auseinanderzusetzen und ihren eigenen Standpunkt zu finden. Wer sich selbst kennt, kann sich selbst erkennen und so auch aufgeklärt und tolerant auf andere Religionen zugehen. Toleranz, Akzeptanz und Nächstenliebe sind wesentliche Werte des Christentums, die im Rahmen des Religionsunterrichtes auf Basis des christlichen Glaubens reflektiert werden. Denn gerade auch im Hinblick auf unsere zunehmend multikulturelle Gesellschaft sollten sich Schülerinnen und Schüler positionieren können und sowohl mit ihrer eigenen als auch mit den Nachbarschaftsreligionen auseinandersetzen. Sie sollten in der Lage sein, für sie fremdartige Überzeugungen zu verstehen, tolerant mit Angehörigen anderer Religionen umzugehen und befähigt werden, in den Dialog treten zu können.

Im Rahmen des Religionsunterrichtes arbeiten wir auch projektorientiert. Ein Beispiel ist die Adventspause.

 

Adventspause

In der Adventszeit wollten wir es auch bei uns am Gymnasium Limmer gemütlich haben. Deshalb gab es bei uns eine Adventspause. Sie fand immer am Montag nach den Adventssonntagen statt. Wir sangen Lieder wie „Schneeflöckchen“ oder „Klingglöckchen“. Es wurde nicht nur gesungen, wer mochte durfte auch mit uns das „Vater unser“ beten, aber das war keine Pflicht. Es wurde auch immer eine Geschichte vor gelesen, die zur Weihnachtszeit passte. Anschließend gingen wir besinnlich in den Unterricht.

Enid Grösch, 5b

 

Exkursionen im Rahmen des Religionsunterrichtes

Als wir im Religionsunterricht das Thema „Glauben in verschiedenen Kirchen“ hatten, haben wir die katholische St. Benno und die evangelische Bethlehem Kirche besucht.Viele fanden die evangelische Bethlehem Kirche schöner, denn die Wände waren voll prunkvoller Malereien. Bloß schade, das es nicht die Originale waren.Im zweiten Weltkrieg gingen die Fenster kaputt und in die Kirchenmauern drang Feuchtigkeit, die die Malereien abwuschen.Von 2009 bis 2012 wurde die Kirche dann geschlossen, um sie zu restaurieren (Malereien nachmalen und ausbessern) und zu trocknen.Doch noch heute schimmern an vereinzelten Stellen die alten Malereien durch.Was unseren Religionskurs noch sehr beeindruckte, war der riesige Radleuchter, der hoch oben an der Kirchendecke thronte. Nach einer gründlichen in Augenscheinnahme in den beiden Kirchen haben wir festgestellt, dass es nicht sehr viele Unterschiede, aber dafür umso mehr Gemeinsamkeiten gibt. Dafür hat unser Religionskurs vorher Bilder bekommen, die wir beiden,katholisch oder evangelisch zugeordnet haben, z.B.Kirche beide oder Beichtstuhl katholisch.Nach den Kirchenbesuchen haben wir die Zuordnung in Ruhe durchgeschaut und korrigiert (wenn nötig).Für unseren Religionskurs war dies ein tolles, spannendes und aufregendes Schuljahr. So etwas wünschen wir uns und den neuen 5.Klassen auch für das nächste Schuljahr.

Henrike und Enid, Klasse 5b

Gemeinsam glauben in verschiedenen Kirchen“, das war unser Thema im Religionsunterricht. Zu diesem Thema sind wir in zwei verschiedene Kirchen gegangen. Zuerst sind wir zur St. Benno Kirche gelaufen. Dort hat uns die Gemeindereferentin Frau Ingelmann unsere Fragen beantwortet und uns sogar die Sakristei gezeigt, wo man im Gottesdienst nicht hinkommt. In der nächsten Woche sind wir in die Bethlehemkirche gegangen. Dort hat uns der Küster die Kirche gezeigt und wir durften sogar auf der Orgel spielen! Wir durften auch auf die Kanzel steigen. Es war sehr aufregend und toll sich die beiden Kirchen anzugucken und Unterschiede und Gemeinsamkeiten festzustellen.

Finja T., 5e und Charlotte, 5a