Das Fach Latein am Gymnasium Limmer

Non scholae, sed vitae discimus. (Seneca, epistulae morales ad Lucilium 106, 11–12)

Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir.

Schon der römische Philosoph Seneca formulierte seine Weisheiten − modern ausgedrückt – „kompetenzorientiert“. Auch im lebendigen, modernen und schülerorientierten Lateinunterricht am Gymnasium Limmer kommt der Lebensweltbezug nicht zu kurz. Die Säulen des Lateinunterrichts bilden Sprach-, Text- und Kulturkompetenz. Bereits in der Spracherwerbsphase steht von Anfang an neben Morphologie und Syntax jedoch auch die inhaltliche Auseinandersetzung mit den (Lehrbuch-)Texten im Zentrum, indem Antike und Moderne miteinander kontrastiert werden. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit vielfältigen Themen wie z. B. Literatur, Kunst, Geschichte, Politik, Ethik, Religion, Mythologie oder dem Alltagsleben der Römer auseinander und nutzen die im Vergleich gewonnenen Erkenntnisse für die Gestaltung ihrer eigenen Lebenswelt.

Das Fach Latein bietet somit einen spezifischen Zugang zur europäischen Geistesgeschichte, die maßgeblich von antikem Gedankengut geprägt worden ist. Die Auseinandersetzung mit Grundfragen der menschlichen Existenz unterstützt die Heranwachsenden zudem in ihrer Persönlichkeitsentwicklung. Der Lateinunterricht leistet auf diese Weise einen umfassenden Beitrag zur Reflexionsfähigkeit der Lernenden, die es ihnen ermöglicht, „fürs Leben zu lernen“ und ihren eigenen Lebensweg selbstbestimmt zu gestalten.

Links:

Literatur:

  • Friedrich Maier: Warum Latein? Zehn gute Gründe, Stuttgart 2008.