Ein Kunstwerk für die Zukunft

29. Juni, 2020 | 15:44

Gestalte ein Kunstwerk über die Coronazeit! So lautete die Projektaufgabe für den 7. Jahrgang im Fach Kunst. Lasse aus der 7a hat sich der Aufgabe gestellt und eine Skulptur erstellt, „Das Hamstermännchen“. Hier berichtet er davon.

Was ist das Thema / worum ging es?

Es ging darum die Gefühle und die Einstellung der Menschen in der Coronazeit in einem Kunstwerk zusammenzufassen. Ich habe mich dazu entschieden das Einkaufen von großen Mengen darzustellen. Deshalb habe ich als Elemente Klorollen, Desinfektionsmittel, Nudelpackungen, Mund-Nase-Maske und Hefetütchen gewählt. Zusätzlich habe ich noch einen Zollstock benutzt für die Abstandsregelung und eine Gabel für den Kampf gegen das Coronavirus verwendet. Die Körperhaltung des Wesens zeigt, dass es stark ist und gegen das Virus kämpft.

Wie bin ich vorgegangen?

Ich habe zuerst eine Skizze gemacht und mir die Elemente überlegt, die ich verwenden will, dann habe ich es mit normalen Gegenständen gebaut. Hier habe ich keinerlei Klebstoff benutzt.

Danach habe ich das ganze Kunstwerk aus Pappe und Papier ohne Kleber nachgebaut. Alle Materialien sind mit dünnen Pappstückchen verbunden. Anschließend habe ich die einzelnen Teile angemalt und trocknen lassen. Zum Schluss habe ich sie wieder zusammengesteckt und fotografiert. Als Farben habe ich die normalen Farmen der Gegenstände verwendet. Der Schnabel aus den Hefetütchen habe ich sehr einfach dargestellt. Als Alternative habe ich nochmal ein Foto mit Maske gemacht. Diese konnte ich aber leider nicht aus Papier nachbauen.

Was ist mir schwer/leichtgefallen und warum?

Es war schwer die Elemente nur mit Pappe und Papier zusammenzubauen. Es hat mehr Spaß gemacht es mit den richtigen Gegenständen zu bauen, weil diese fester sind.

Wie ist das Ergebnis gelungen? Welche Teile sind mir gut gelungen und warum? Was lässt sich wie verbessern?

Ich finde das Kunstwerk ist mir ganz gut gelungen und es ist eindeutig ein Wesen zu erkennen. Die Skulptur ist 28,5 cm groß und ich habe 7 Elemente ohne Klebematerial verbunden. Die Körperhaltung ist zwar nicht richtig originell, aber das Wesen soll ja nur stark wirken. Beim Nachbauen der normalen Gegenstände habe ich geometrische Formen verwendet und sie danach farbig gestaltet. Nur die Maske ist nicht geometrisch.

Was hat mir Spaß gemacht und was habe ich gelernt?

Es hat mir Spaß gemacht mein „Hamstermännchen“ zu bauen. Ich habe festgestellt, dass es ganz unterschiedliche Möglichkeiten gibt Papier und Pappe miteinander zu verbinden. Das hätte ich vorher nicht gedacht.

Vielen Dank für das coole Projekt und das wir etwas bauen durften.

Baut eine Kugelbahn!

24. Juni, 2020 | 11:06

Als Kunstaufgabe für die Corona Zeit im Homeschooling, bekamen die Schüler*innen des Jg. 5 eine ganz besondere Herausforderung: Baut eine Kugelbahn zu selbst gewählten Motto. Ziel war neben Statik (Stabilität) und Ästhetik (interessantes Aussehen) auch, dass die Kugel ohne Unterbrechung so lange wie möglich rollen soll.

Die Kugel durfte also auch nicht zwischenzeitlich noch einmal per Hand angeschubst werden, sondern musste den Parcour allein aufgrund der Schwerkraft zurücklegen.

Es sind großartige Kugelbahnen aus Holz, Papier, Kunststoff, Metall und anderen Materialien zu unterschiedlichen Themen entstanden. Von der Reise in den Dschungel bis in den Weltraum: Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt.

Viel Spaß beim Anschauen des ersten Videos! Andere Filme folgen noch.

Ein berühmtes Kunstwerk als inszenierte Fotografie nachstellen

24. Juni, 2020 | 10:56

Im Rahmen der Corona-Homeschooling Projekte beschäftigten sich Schüler*innen der 6. Klassen mit berühmten Kunstwerken. Zunächst wurden die Werke im Hinblick auf Bildgegenstände, Komposition, Perspektive, Bildausschnitt, Farbe, Licht und Bildstimmung analysiert. Anschießend inszenierten die Schüler*innen eine „Fälschung“ des Bildes mithilfe von Alltagsgegenständen, wodurch teilweise interessante inhaltliche Bezüge zur eigenen Lebenswelt und der „Corona“-Situation entstanden.

Hier kann eine Auswahl bestaunt werden:

Ich, Poseidon – bester Gott ever

8. Juni, 2020 | 19:39

Die Aufgabe war eigentlich nur, sich einen antiken Lieblingsgott auszusuchen, über diesen Informationen zu sammeln und diese in einer selbstgewählten Präsentationsform vorzustellen. Was Lennert Helmer aus der 5b dann aber daraus machte, war schon etwas ganz Besonderes: Seht euch diese künstlerisch gestaltete und ins Heutige übersetzte Götter-Graphic-Novel an…

Glück in Herausforderungen finden

7. Juni, 2020 | 9:06

Glück ist eine Überwindungsprämie! Das haben die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkureses „Glück“ im 8. Jahrgang in den vergangenen Wochen selber erfahren dürfen. Jeder suchte sich eine ganz persönliche Herausforderung und nahm diese gezielt an. Die Herausforderungen waren sehr vielfältig. Es gab Handyfasten, Schwedisch lernen, Laufen, Meditieren und andere tolle Ideen.

Sara aus der 8e hat sich die persönliche Aufgabe gestellt einen Rückwartssalto auf dem Trampolin zu lernen und dafür regelmäßig zu üben. Hier berichtet sie in einem Interview von ihre persönlichen Erfahrungen.

Projekt „Herausforderung“ – Was ist das eigentlich?

Im Projekt Herausforderung geht es darum, sich einer selbst gewählten Herausforderung zu stellen. Wir hatten im Profil Glück einen sehr passenden Satz dazu: „Glück ist eine Überwindungsprämie!“. Das bedeutet, dass man sein Glück nur findet, wenn man sich seinen Ängsten ab und zu stellt. Und darum ging es in diesem Projekt, sich eine Challenge zu suchen und diese dann einen Monat lang ausführen. Um das durchzuhalten braucht man Ehrgeiz und viele lernen ihre eigenen Grenzen kennen.

Welcher Herausforderung hast du dich gestellt und warum?

Ich habe mich dafür entschieden, einen Rückwärtssalto auf meinem Trampolin zu üben, weil ich gerade in dieser Zeit viel Bewegung brauche. Außerdem ist es sehr entspannend bei gutem Wetter auf meinem Trampolin zu springen.

Was bringt so ein Projekt generell und was nimmst du persönlich mit?

Ein Projekt mit so viel Freiraum lehrt einen, dass eine gute Planung und eine klare Dokumentation sehr wichtig sind, weil sonst alles im Chaos versinkt. Durch die Herausforderung lernt man Durchhaltevermögen und man merkt, ob man sich selber gut einschätzen kann was seine Interessen aber auch das Durchhaltevermögen angeht.

Ich persönlich habe gelernt, dass Sport sehr wichtig in meinem Leben ist. Beim Sport kann ich mich entspannen und danach viel besser konzentrieren und einschlafen. Außerdem ist mir aufgefallen, dass ich die Herausforderung gerne angenommen habe und nachdem sie vorbei war habe ich mich gut gefühlt, weil ich es geschafft hatte, denn Glück ist eine Überwindungsprämie.

Kulturangebote vom Freizeitheim Linden

22. Mai, 2020 | 15:08

Unser Kulturpartner und Nachbar, das Freizeitheim Linden, bietet auch in dieser Zeit kreative Angebote an:

Zum einen gibt es die Kreativzone to go am Freizeitheim und am Lindener Rathaus. Das heißt, dass ihr euch dort Beutel abholen könnt mit tollen Kreativangeboten. Kostenfrei und wirklich sehr anregend und spaßig .

Zum anderen lädt das Freizeitheim zu einem interaktiven Spaziergang durch Linden ein. Dazu gibt es ein Faltblatt, was ihr euch hier runterladen oder bei der kommenden Materialausgabe mitnehmen könnt.

Würdespiegel – Wir brauchen eure Unterstützung

19. Mai, 2020 | 20:06

Was ist im Moment wichtiger, ein Leben in Freiheit oder Schutz von Gesundheit und Leben? Über solche Fragen wird in der Gesellschaft angesichts der aktuellen Corona-Krise immer wieder diskutiert. Über eines sind sich jedoch alle einig: Die Würde eines jeden Menschen ist unantastbar. Aber was bedeutet eigentlich „Würde“, wie wird sie gesichert und wie kann diese auch im Alltag bewusst gemacht werden?

Der 8. Jahrgang wird sich im Rahmen der KulturSchule noch vor den Sommerferien in einem fächerübergreifenden Projekt (Kunst, W+N, Religion) mit diesem Thema befassen und dazu kreativ tätig werden. Wir wollen mit der Kunstpädagogin Katja Krause, die zum Beispiel auch im Sprengelmuseum arbeitet, sogenannte „Würdespiegel“ gestalten.

Nun ist die Hilfe der ganzen Schulgemeinschaft gefragt: Wir brauchen verschiedenste Spiegel als Materialien – Spiegelfliesen, Taschenspiegel, Wandspiegel und und und. Bitte bringt eure Spiegel-Spenden bevorzugt zur Materialausgabe eurer Klasse mit und gebt sie euren Klassenleitungen, wenn ihr wieder zum Unterricht in die Schule kommt.

Ihr dürft auf das Ergebnis gespannt sein!

Bei Fragen oder mehreren Spiegelspenden, kontaktiert /kontaktieren Sie uns gerne per Mail: Nina Reinecke (nina.reinecke@schulen-hannover.de) und Nele Schmidt (nele.schmidt5@schulen-hannover.de).

Fünf Freunde suchen Namensgeber

12. Mai, 2020 | 18:44

Unsere Schulbibliothek hat fünf neue kleine Helferlein, die nun Namen bekommen sollen. Diese fünf handlichen Bücherwagen werden in Zukunft dazu dienen, dass Klassen und Lehrkräfte Medien zu einem Thema in der Bibliothek ausleihen können und diese dann in dem Bücherwagen im Klassenraum stehen können.

Für diese fünf Bücherwagen suchen wir nun passende Namen – jeder einzelne soll nach einer literarischen Figur oder einem Autor/einer Autorin benannt werden. Du kannst Namensgeber*in werden! Bestimmt hast du gute Ideen! Wie heißt zum Beispiel die Hauptfigur deines Lieblingsbuches oder wie lauten die Namen deiner am meisten gelesenen Autoren?

Schlage einen Namen vor, indem du hier auf diesen Link klickst und ihn dort auf dem Padlet einträgst: https://de.padlet.com/ninareinecke/xu7l92l2m20f2jdv

Wir sammeln die Namensvorschläge bis zum 01.06.2020. Im nächsten Schritt geben wir die Namen dann zur Abstimmung. Die fünf Namen mit den meisten Stimmen werden dann den Wagen gegeben.

Buchtipp: Sprache siegt über Gewalt

8. Mai, 2020 | 19:55

Der 7. Jahrgang hat im Unterricht das Jugendbuch „Nennt mich nicht Ismael“ gelesen und diese Woche war die Aufgabe eine Rezension dazu zu verfassen. Hier lest ihr einige Buchbesprechungen – eine gute Anregung den Roman selber einmal zu lesen.

—————————————————————————————————————

Buchrezension zu „Nennt mich nicht Ismael!“

In dem Jugendroman „Nennt mich nicht Ismael!“ aus dem Jahr 2006 wird mit viel Humor eine Geschichte über Freundschaft, Liebe, aber auch Mobbing erzählt.

Wenn Eltern ihren Kindern einen Namen geben, wollen sie ihnen nichts Böses. Genauso war es bei Ismael Leseur auch, er hat eigentlich eine gute Beziehung zu seinen Eltern, wäre da nicht die Geschichte mit seinen Namen. Ismaels Eltern interessieren sich beide sehr für Literatur und so kam es durch das Buch „Mobby Dick“ zu dem Namen Ismael.

Ismael wird wegen seines Namens gemobbt und ist fest davon überzeugt, dass er unter dem „Ismael-Leseur-Syndrom“ leidet, und dieses eine wandelnde Katastrophe aus ihm mache. Zudem leidet er unter den Quälereien seines Klassenkameraden Barry Bagsley, dem es Spaß macht Ismael komische Spitznamen zu geben. Ismael wird zu „Pissmael“ und so geht es immer weiter. Bei seinem Nachnamen ist es fast noch schlimmer, dieser wird zu unter anderem „Schisseur“ oder „Le Sau“.

Der Autor Gerard Bauer hat viele Jahre selbst als Lehrer gearbeitet und anscheinend sehr genau beobachtet wie die Schüler miteinander umgehen. So ist es wohl auch zu diesem Buch gekommen.

Er lässt Ismael aus der Ich-Perspektive erzählen. Ismael lässt sich aber durchaus nicht immer von Barry einschüchtern, er hilft z.B. auch anderen jüngeren Schülern die von Barry gemobbt werden. Er erzählt niemanden von den Sticheleien von Barry, denn er denkt, dass Barry ihn dann noch mehr mobbt, nur halt ohne, dass es jemand mitbekommt.

Doch am ersten Tag der 9. Klasse kommt ein neuer Schüler: Scobie, ein kleiner aber wortfertiger Junge, der die Handlung deutlich beeinflusst, indem er einen Debattierclub gründet und damit vielen hilft, die sich sonst nicht wirklich trauen den Mund aufzumachen. Durch die Freundschaft und den Debattierclub schafft es auch Ismael Mut dazuzugewinnen.

Gerard Bauer schildert mit viel Humor, der aber oft eher für ältere gemacht ist, wie Freundschaft und die Macht der Sprache, sich Mobbing entgegenstellen kann.

Lina, 7c


Im von  Michael Gerard Bauer geschrieben im Buch “Nennt mich nicht Ismael“ geht es um einen Jugendlichen, Ismael. Ismael ist ein ganz normaler Jugendlicher jedoch hat er in seinem Leben mit dem „Ismael Leseur Syndrom“ kurz ILS zu kämpfen. Ismael selbst beschreibt das Syndrom dass durch die Zusammenfügung von Ismael und Leseur entsteht wie folgt: „Das Ismael Löhr Syndrom macht aus einer völlig normalen Person eine wandelnde Katastrophe, die auf der Idioten Skala mindestens den Wert 9,9 erreicht.“ Ismael leidet jedoch vor allem unter Mobbing. Das von Barry verursachte extreme Mobbing, z.B. durch das Abändern von Ismels Namen etwa zu Pissmael Schisseur, schafft Barry es Ismael so zu unterdrücken das der eigentlich nett und sympatische 9. Klässler Ismael sich so sehr versteckt und versucht nicht darauf hinzudeuten, dass er existiert, sodass er sich selbst nicht mehr erkennt.

Selten nur setzt er sich zur Wehr, wie z.B. als Barry und sein kleiner Freundeskreis einen Grundschüler mobben. jedoch kommt bald James Scoobie auf die Schule. Dieser ist sehr sprachgewandt und gründet einen Debbatierclub, der trotz seinem etwas merkwürdigem Aussehen und seinen Angewohnheiten sein Gesicht zu zerknirschen und seine Stifte perfekt auszurichten, weswegen auch er ein Opfer von Barry wird, einige Mitglieder.

James meldet kurzerhand auch Ismael an, da die beiden sich schon fast als Freunde sehen. Tatsächlich bildet sich bald eine Freundschaft und Ismael wird immer mutiger.

Bauer schildert in diesem Buch eine Jungen, der sich ändert und mit der Macht der Sprache in den Kampf gegen das Mobbing geht.

Philipp, 7c